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Nach dem Terrordrama von Mumbai hat Pakistan sein Nachbarland Indien aufgefordert, nicht die Konfrontation zu suchen. ?Wir müssen zusammenstehen, um diese Gefahr zu bannen", mahnte Präsident Asif Ali Zardari. Indien macht "Elemente" in Pakistan für die Anschläge verantwortlich.
Nach den verheerenden Anschlägen von Mumbai gibt es in Indien dier ersten Rücktritt: Innenminister Shivraj Patil gab seinen Posten auf. Er stand wegen seines schlechten Krisenmanagements schon länger in der Kritik.
Nach beinahe 30 Jahren im Musikgeschäft klingen Bon Jovi auf ihrer neuen Single "Superman Tonight" frischer als je zuvor. Ebenfalls hörenswert: Die neuen Alben von Sade, Massive Attack und Bombay Bicycle Club.
Die australische Pop-Diva Kylie Minogue will für den Bollywood-Film "Blue" in Bombay einen Song aufnehmen.
Wie sich erst jetzt herausstellt, verfügte das Luxushotel Taj Mahal in Mumbai über Warnungen vor eventuellen Angriffen. Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen waren teilweise wieder aufgehoben worden. Das Traditionshotel war bei der Anschlagsserie Schauplatz stundenlanger, gewalttätiger Exzesse von Terroristen gewesen.
Es war das Wahrzeichen der Finanzmetropole Mumbai: das Luxushotel Taj Mahal. Die Terroristen wollten es in die Luft jagen. Das hat der einzige überlebende Attentäter ausgesagt. Außerdem wollten sie offenbar 5000 Menschen töten. Nach neuesten Angaben forderten die Anschläge mindestens 183 Todesopfer.
Mumbai kommt auch mehr als 48 Stunden nach Beginn der Anschlagsserie noch nicht zur Ruhe. Ein versprengter Attentäter befindet sich noch immer auf den Fluren des Taj Mahal Hotels und liefert der Armee ein tödliches Katz- und Maus-Spiel. Zuvor war im jüdischen Zentrum eine Befreiungsaktion blutig zu Ende gegangen.
Pakistan hat zugesichert, Indien bei der Aufklärung der Terroranschläge von Mumbai zu unterstützen. Beim Besuch von US-Außenministerin Condoleezza Rice in Islamabad versprach Pakistans Staatschef Asif Ali Zardari eine "entschlossene Aktion" gegen die Hintermänner des Terrors. Inzwischen gibt es zwei konkrete Verdächtige.
Nach den verheerenden Anschlägen von Mumbai stellt sich für Indien als Reiseland unweigerlich die Frage nach der Sicherheit der Touristen. Zwar rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Stadt ab, ansonsten scheint die Katastrophe allerdings nicht von der Millionenmetropole auf das Land überzuspringen.
60 Stunden tobte die Gewalt in Mumbai - und die Sicherheitskräfte hatten kaum eine Chance gegen die technologisch hochgerüsteten Täter. Wie sich jetzt herausstellte, verfügten die Attentäter über modernste Kampf- und Kommunikationstechnologien. Und die Sicherheitskräfte hatten nur Gewehre aus dem Zweiten Weltkrieg und nicht einmal eigene Flugzeuge.
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