Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
80 Tage lang wird Blogger Daniel Hopkins um die Welt reisen und dabei jeden Abend auf einer anderen Couch übernachten. Den Anfang macht er heute Nacht in Paris, es folgen 30 weitere Städte. Seine Reise begleitet er in unserem "Extreme-Couch-Hopper"-Blog.
Im Schweizer Kanton Graubünden stehen Gäste vor einer schwierigen Wahl: Im Fünf-Sterne-Hotel im Luxus zu schwelgen oder im Design-Hotel auf der Höhe der Zeit zu sein. stern.de-Mitarbeiter Daniel Hopkins konnte sich nicht entscheiden.
Bevor es morgen wieder in Richtung Texas geht heute noch ein Geheimtipp für die die mal in der Gegend um Steinach unterwegs sind. Fragt man in Steinach und Umgebung wo die Fuchsfarm ist, kann sicher jeder den Weg dahin beschreiben. Offiziell geht es in die Gaststätte 'Waldfrieden'. Der Name sagt eigentlich schon alles - Wald, Frieden, Natur, frische Luft u.v.m. Wer also in Ruhe in der Natur ein Gessner trinken mag und dazu ein herzhaftes 'Kaasbrod' verschnabulieren will, findet hier ein Kleinod, dass es so nur einmal auf der Welt gibt. Neuerdings wird auch das Brot selbst im neuen Ofen gebacken und der Kuchen kommt natürlich vom heimischen Herd. Besser geht es kaum. Einziges Risiko beim Wandern, könnte eine wilde Herde Schafe sein, die den Weg blockieren. Sohnemann hatte Gelegenheit das neue Baumhaus auszuprobieren und ich bekam ein Geschenk von Uwe. Was der andere Uwe von der Fuchsfarm auf dem Kerbholz hat, kann man hier im Detail nachlesen bzw. schauen und evt. gibt es demnächst hoffentlich bei Daniel Hopkins im Blog noch mehr davon. Ich poste nur 3 Bilder unten damit man einen kleinen Vorgeschmack bekommt. Ich bekam ein tolles Geschenk, welches sich morgen auf den Weg nach Houston machen wird und eine Widmung des Autors obendrauf. Offizielle hört das Ganze auf den Namen "Alaska ist Überall" von Uwe Krauss. Exotische und einzigartige Bilder und Berichte von einer Erdumrundung mit dem Motorrad. Unsere Wege haben sich während dieser Reise 2 mal gekreuzt, einmal in Houston und einmal im Monument Valley und nun eben in der 'Farm'. Hier noch wie versprochen die 3 unkommentierten Bilder von Uwe's Weltreise als Anregung...
Ein Mann, ein Auto, ein Computer. Diese aus den 80er Jahren bekannte Phrase aus der TV-Kultserie "Knight Rider" gewinnt in diesen Tagen wieder an Aktualität. Denn der Social Media Experte und Autonarr Alex Kahl aus Bielefeld macht sich heute mit einem besonders außergewöhnlichen Hybridfahrzeug auf eine abenteuerliche Reise: in 50 Tagen 10.000 Kilometer entlang der europäischen Küstenlinie.
Anfang der Woche waren wir auf dem Flugplatz Atterheide bei Osnabrück und haben ein paar Fotos gemacht. Genauer gesagt hat Daniel Hopkins uns den Gefallen getan, ein paar hübsche Bilder von uns in und an Flugzeugen zu machen :) Die Art Maschine mit der wir unsere Tour machen werden konnten wir leider nicht aus der Werft ziehen, da die Haltergemeinschaft nicht zu erreichen war. Versicherungstechnisch wäre das schwierig geworden, falls irgendwas kaputt geht. Also haben wir unser "Fotoshooting" in einem Flugzeug mit Bugrad gemacht, einer Piper Cadet. War dann für Daniel auf der Rückbank auch sehr viel bequemer und einfacher zu filmen und zu knipsen. Unseren Wunschflieger seht Ihr im Intro des Videos. Hier also ein kleiner persönlicher Gruß von Olli und mir und die natürlich auch die Bedienung des Wunsches nach einem Song, die in den Kommentaren letztens aufkam ;):
Wir haben ja bereits ein Blog und eine Homepage zum Projekt . Wie die ersten Beiträge in den Kommentaren ja bereits zeigten, war die Entscheidung hier auch zu bloggen genau richtig. Denn: Eine diskussionsfreudige Community hilft einem selber, die Dinge auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten, genauer und tiefer unter die Oberfläche zu schauen, als es für die eigenen Bedürfnisse nötig ist. Dazu ist es natürlich nötig, sich ein Stück weit zu öffnen und öffentlich über sein Vorhaben, seine Gedanken und Gefühle zu reden (resp. zu schreiben). Wer sich etwas genauer mit Öffentlichkeit und Privatsphäre informieren möchte, dem empfehle ich hier in den Vortrag " The German Paradoxon " von Jeff Jarvis auf der letzten Re:Publica reinzuschauen, der mir dazu grade aktuell wieder in den Sinn kam und Nein, ICH möchte nicht in eine Kommentatoren-Sauna. Ich vertrage die Hitze nicht :) Also: Wie sind Olli und ich eigentlich hier zu diesem Blog gekommen? Das ganze hängt für die alten stern.de-Hasen hier mit einem guten Bekannten zusammen: Dem Couchhopper Daniel Hopkins . Kurz bevor Daniel sich damals auf seine Reise machte, habe ich ihn bei einem gemeinsamen Bekannten kennen gelernt. Wir kamen ins Gespräch, er erzählte von seinem abenteuerlichen Vorhaben und innerhalb kurzer Zeit war klar, dass ich seine Reise natürlich verfolgen würde. Dann erzählte ich Olli vom Couchhopper und er war gleich Feuer und Flamme, Daniel irgendwo auf der Welt mal zu treffen. Ich glaube zweimal hatten sich die beiden sich nur knapp verpasst: In Hong Kong und in Südafrika, wenn ich mich recht erinnere. Beides Male war Olli arbeitstechnisch dort unterwegs und dementsprechend knapp war der Zeitplan. Bis Olli dann seinen Urlaub auf den Bahamas verbracht hat und gleich noch zum "Retter in der Couch-Not" für Daniel wurde. Den ganzen Bericht könnt Ihr ja nochmal drüben bei Daniel lesen . Jedenfalls waren wir uns nun alle schonmal irgendwo auf der Welt über den Weg gelaufen. Als die Idee zu Pedestrian2Pilot weiter und weiter reifte, wollte ich auch einfach mal die Meinung eines Menschen zu dem noch in der Planungsphase steckenden Projekt hören und schickte Daniel was ich an Infos hatte per Mail. Kurze Zeit später haben wir dann geskyped und Daniel war begeistert vom Projekt und sagte uns seine Unterstützung zu. Bald haben wir in einem inter-kontinentalen Podcast ein bißchen über das Reisen geplaudert und uns zuletzt in Osnabrück getroffen und besprochen, wie Daniel uns denn helfen kann. So kam es, dass er unser Projekt hier an stern.de weiter empfahl. Die Blog-Redaktion zeigte sich genauso interessiert am Projekt Pedestrian2Pilot und nun sind wir hier :). Außerdem unterstützt Daniel uns mit seiner Erfahrung als PR-Manager und Journalist mit seiner Agentur ein wenig bei der Pressearbeit für das Projekt. Gestern hat er noch ein paar schicke Fotos von uns geschossen, die er uns rübermailen wird, sobald er sicher wieder in Rio angekommen ist. Übrigens möchte ich bei dieser Gelegenheit auch noch einmal auf das etwas "untergegangene" Posting hinweisen, in dem Ihr etwas über Euch erzählen könnt, damit wir uns hier gegenseitig etwas besser kennen lernen.
Treffen und Reunions sind in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die 'neuen' digitalen Netzwerke auf dem Vormarsch. Da führt kein Weg vorbei. Es gibt das gemeine Klassentreffen, oder das Matrikel trifft sich, oder die Seminargruppe, die es quasi als 'Klasse' im ostdeutschen Uni-System gab. Gamer treffen sich auf LAN-Partys und die Könige der Tasten auf Chattertreffen. Hier in den USA sind Family Reunions ganz groß und gleichen einer Hochzeit. Es wird aufgetafelt und sich in Schale geworfen und selbst der schwippverschwagerte Schwippschwager eingeladen. Auf dem Rückflug von meinem Klassentreffen '25 Jahre Abi' letztes Jahr habe ich mal überlegt wie es wäre, wenn sich die Stern-Blogger mal zu einem Bloggertreffen versammeln würden. Auf dem 11 Stunden Flug hatte ich ja reichlich Zeit. Ich schlürfe am Rotwein und lege meinen vom Klassentreffen noch etwas schweren Kopf ins Kissen und mache kurz die Augen zu... Erster Gedanke: wie bekommt man die auf der Welt verstreuten Leute zusammen? Lufthansa als Sponsor? Wenn das klappt, dann könnte jeder eine 'Aufgabe' übernehmen. Zum Frühstück gibt es Café au Lait und frisches Baguette von Lisa Louis ausgewählt. Im offiziellen Teil, der von Frau Rathert moderiert wird, hören und sehen wir das neueste aus Haiti von Louis Klamroth , Susanne Fischer aus Beirut und aus Sierra Leone von Tobias Senzig. Die Kommunikation vor und während des Meetings erfolgt über die von Carsten Scheibe kreierte 'App' IblogMeet und Karsten Lemm bringt die neuesten Gadgets aus Silicon Valley mit. Mittags gibt es ein von dem aus Hong Kong eingeflogenen Markus Leiste und Miriam Collée empfohlenes kantonesisch-chinesisches Gericht. Der landluftliche Verdauungsspaziergang wird von Irmgard Hochreither geleitet und dabei gibt es Buchlesungen in der Natur. Hans-Martin Tillack stellt uns seinen neuesten Enthüllungs-Krimi exklusiv vor und wir hören natürlich auch exklusiv aus Daniel Hopkins bis dahin gedruckten 'Couchwerk' und Gerd Blank stellt seinen neuesten Comic vor. Für die neuesten politischen Breaking News während des Tages zeichnet Alexander Görlach verantwortlich. Für das Soccer Game westliche gegen östliche Hemisphere sind die footage Blogger verantwortlich. Rasender Schiri-Fotograph = Malte Peng . Zur Erholung werden wir Zeugen wie Artur Fischer-Meny seinen Renault Mégane Scénic innerhalb einer Stunde komplett auseinender und wieder zusammenbaut. Verspielt wird es als Gunnar Lott Laptops austeilt und wir eine integrierte 'Mini-LAN-Party' abhalten. Abends gibt es BBQ aus Texas und Thüringen . Ich bringe Brisket und Baby Back Ribs vom Organic Farmer mit und ausserdem Thüringer Bratwürste vom Fleischerfachgeschäft, damit das alles mit 'Sauberen Sachen' zugeht. Beim Grillen hoffe ich, dass uns Kirsten Brodde die 24 Euro-Nonnenmacher-Story vorrechnet. Leichteste Übung ist die Auswahl des Weines. Tobias Treppenhauer hat im Vorfeld des Treffens schon einige Kisten für die Verkostung 'bereitgestellt'. Für das Auflegen und die Cocktails hat der Jetlagger Chris Helmbrecht den Hut auf - otschen choroscho. Der Tag klingt dann bei Wasserpfeife und Mitternachtsdöner am Lagerfeuer aus, welcher von Mario Diel gesponsort wurde. Bleibt die Frage ob wir Frollein Zimmermann's Baby zu sehen kriegen und wie Kerstin 50 Kilo leicher aussieht. Nach dem Katerfruehstück am nächsten Morgen überreichen wir Louis Klamroth noch einen Spendenscheck für die SOS-Kinderdörfer von uns, den er mit nach Haiti nehmen kann und verschwinden wieder in alle Ecken der Welt. Der Stern kann ja das Hotel für uns und die Couch für Daniel sponsoren. Als ich den Stern der folgenden Woche aufschlage sehe ich unser Gruppenbild bei den Bildern der Woche. Als der Jumbo in Houston aufsetzt erwache ich und denke: "Hey, trotz aller Klischees kein übler Traum."
Oje, was waren das schon wieder für Erlebnisse in den vergangenen Tagen. Gute, wie auch schlechte. Glück im Unglück hatte ich insbesondere auf den Bahamas. Oliver, Lennart und Jan aus Steinhagen helfen mir dort entscheidend aus der Klemme. Aber wie immer: Fangen wir erstmal von vorne an. Nachdem ich schließlich in Nassau auf den Bahamas lande, habe ich noch knapp fünf Stunden Zeit, ehe mich meine nächste Gastgeberin Cathy vom Sheraton Hotel abholt. Das Hotelpersonal ist so nett und lagert gegen Mittag mein Gepäck ein, so dass ich lediglich mit meiner Kamera bewaffnet einen ausgedehnten Spaziergang machen kann. Unweit des Hotels lande ich zunächst bei einem Daiquiri-Stand. Auch lokales Bier wird dort ausgeschenkt und so bleibe ich meiner Tradition treu und komme in den Genuß eines heimischen Gebräus. Dieses Mal fällt mein Urteil besser als auf Rarotonga aus (Ihr erinnert Euch? Das Matutu Bier dort ist bei mir glatt durchgefallen!)! Das "Sands" auf den Bahamas kann man ohne Bedenken (auch als deutscher Bierliebhaber) genießen. Dafür verewige ich mich auch gleich mit "Daniel Hopkins - Couchtour 2009" auf der hölzernen Theke. Etwas erstaunt bin ich jedoch über das Benehmen eines örtlichen Polizisten. Offensichtlich scheint dieser während seiner Dienstzeit (er spricht häufig in sein Funkgerät) nicht nur alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Während er mit seiner linken Hand seine Bierflasche an seinen Mund führt, streichelt seine rechte Hand die Innenschenkel einer englischen Touristin. "Das ist hier halt so", sagt mir später Kelly, ein Kanadier, der für mehrere Jahre auf den Bahamas gelebt hat und nun mit seiner Freundin Jessy nach zwei Jahren für einen Liebesurlaub zurückgekehrt ist. Spontan bieten er und seine Freunde mir an, am nächsten Tag auf deren Couch zu übernachten. Dazu komme ich dann später in meinem Bericht. Gegen sechs Uhr holt mich Cathy vom Hotel ab. Sie ist deutlich älter, als ich sie mir vorgestellt habe. Ein Foto von ihr habe ich vorher nicht gesehen und in ihrem Profil bei Couchsurfing.org weist sie auf ihre Vorliebe für die Serie "The Simpson's" hin - für mich eigentlich ein Zeichen für ein eher jugendliches Alter. Kathy ist 40. Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Wir finden jedenfalls in der Hotellobby zusammen und sie nimmt mich später am Abend zu "Mama D.". Die 73-Jährige betreibt eine illegale Bar in ihrem Wohnzimmer (ja, ihr lest richtig!) und ist fit wie ein Turnschuh. An ihrer Wand hängt eine Erinnerungstafel, die sie anlässlich ihres 70. Geburtstags von der örtlichen Polizei geschenkt bekommen hat. Sie zeigt mir die eingravierten Signaturen der hohen Polizeibeamten und Kathy erklärt mir: "Was sie macht ist zwar illegal, aber die Polizisten dulden es, weil sie selbst Kunden bei Mama D. sind." Andere Länder, andere Sitten halt. Mir macht es ohnehin nichts aus, freue ich mich doch über das zweite lokale Bier, das so genante "Kalik", dass ich bei der außergewöhnlichen Großmutter trinken darf. Auch dieses Bier schmeckt mir... Am Folgetag bringt mich also Kathy zu Kelly und seinen anderen kanadischen Freunden, die mir am Vortag die Couch angeboten haben. Ich betrete das große Haus, dass die drei Paare für zwei Wochen gemietet haben und bevor ich meine Taschen absetzen kann, sagt einer der Männer: "Sorry, aber ich habe es mir anders überlegt. Du kannst tagsüber mit uns abhängen, aber nachts hierbleiben geht nicht. Ich habe meinen Sohn hier und ich weiß doch nicht, ob Du ein verkappter Killer bist!" Zunächst halte ich das für einen schlechten Scherz, aber der Ganzkörpertättoowierte meint es ernst. Eigentlich möchten wir gemeinsam mit den Haien tauchen gehen, eine ausgedehnte Bootstour machen. Aber diese Pläne kann ich begraben, muss ich mich schließlich kurzfristig auf die Suche nach einer neuen Unterkunft machen. Das Internet spuckt mir aber keinen potentiellen neuen Gastgeber aus und auch das örtliche Hostel ist ausgebucht. Kathy bietet mir telefonisch zwar an, dass ich eine weitere Nacht bei ihr bleiben kann, aber ich muss dankend ablehnen,verstößt es doch gegen meine selbst auferlegten Regeln (Jede Nacht bei enem anderen Gastgeber). Doch Rettung scheint in Sicht. Denn für den späten Nachmittag habe ich mich mit Oliver verabredet. Er ist Pilot und verfolgt mein Projekt von Beginn an. Er hat mir sogar eine Geburtstagsnachricht mit herrlichem Ausblick aus seinem Cockpit geschickt. Eigentlich wollten wir uns schon in Südafrika und in Hongkong treffen, aber wir haben uns stets knapp verpasst. Dieses Mal klappt es. Gemeinsam mit seinen Freunden Lennart und Jan chartert er ein kleines Sportflugzeug in Florida und fliegt auf einen Kurzurlaub auf die Bahamas. Der Zufall führt uns also schließlich doch zusammen. "Klar, du kannst bei uns im Hotelzimmer übernachten", sagt er. Und ich suche mir den freien Platz zwischen den Betten auf dem Fußboden aus. Abends führt es uns in die "da balcony"-Bar, wo wir auch passend zum Projekt ein Gruppenfoto auf einem Sofa schießen. An dieser Stelle sei noch für die Steinhagener "Schere, Stein, Papier"-Spieler (man hat mir erzählt, dass es dort sogar eine eigene Liga für dieses Spiel gibt), dass ich an diesem Abend nur knapp gegen den amtierenden "Schere, Stein, Papier"-Meister Jan mit 14:15 verliere! Macht mich schon ein wenig stolz (ich führe übrigens 4:1, ehe wir uns ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern). Am nächsten Morgen stehen wir ein wenig verkatert auf. War es der Rum oder das Bier? Wir wissen es nicht mehr genau. Zum Glück holt uns Kathy ab und bringt uns allesamt zum Flughafen. "Ich möchte doch, dass mein Gast wohlbehalten am Flughafen ankommt", sagt sie. Ob sie wohl die Kommentare der Leser meines Blogeintrages aus Mexiko gelesen hat? In diesem Sinne, besten Gruß aus den USA, wo ich bestens durch einen guten Freund und seiner Familie aufgenommen werde! Nachtrag: Ist das nicht gemein (siehe Video unten!)?
Eigentlich wollte ich heute auf die Insel Kho Phi Phi gefahren sein, um meiner ehemaligen Freundin Zohar Aloni zu gedenken. Sie kam Weihnachten 2004 bei dem verheerenden Tsunami ums Leben. Leider habe ich die Fähre nicht rechtzeitig erreicht und ein Boot für mich alleine hätte mich 14.000 Bath (rund 200 Euro) gekostet. Ich habe dankend abgelehnt und mir kräftig in den Arsch gebissen - weil ich es versäumt habe, mich rechtzeitig auf den Weg zu machen. Ich habe mich also an den Strand gesetzt und hinüber geschaut, auf die Insel Kho Phi Phi, die etwa 45 Kilometer vor Phuket liegt. Zu gerne hätte ich den Gedenkstein von Zohar besucht. Ihr irgendwie doch nahe sein. Es war mir dieses Mal nicht vergönnt. Und so machte ich mich nach etwa einer Stunde in Gedanken mit dem Motorroller auf Erkundungstour. Den Roller habe ich für eine Tagespauschale von umgerechnet 4 Euro vom Vermieter meines heutigen Gastgebers Louie gemietet. Ein ganz schön flotter Flitzer, der mich zuweilen mit weit über 80 Sachen in die entlegendsten Winkel der Insel transportierte. Ein wenig lebensmüde muss man hier schon sein, wenn man sich auf diese Art und Weise im thailändischen Verkehr fortbewegen möchte. Nicht selten musste ich heute brenzlige Situationen ausstehen - ich bin dadurch gefühlte zehn Jahre älter geworden. Naja, ich möchte heute aber mit meinem Blog weniger meine Erlebnisse auf dem Motorroller niederschreiben, als an Zohar zu erinnern. Ich habe damals - ein Jahr nach ihrem Tod - einen Artikel über sie verfasst, der am 27. Dezember 2005 in der Neuen Osnabrücker Zeitung erschienen ist. Ich möchte ihn gerne an dieser Stelle ein weiteres Mal veröffentlichen und somit nicht nur Zohar, sondern auch den vielen anderen Opfern der Naturkatstrophe gedenken. Daniel ******************************************************* Die Flut riss sie aus dem Bett in den Tod Viele Osnabrücker vermissen Zohar Aloni Von Daniel Hopkins Osnabrück/Kho Phi Phi Nur ein paar schöne Stunden verbringen Zohar Aloni und ihr Freund Eran auf der Insel Kho Phi Phi. Sie trinken am Abend exotische Cocktails und freuen sich auf erholsame Tage im Paradies. Eran hat endlich Urlaub vom israelischen Militär bekommen. Das Glück scheint perfekt. Doch der Morgen nach der Ankunft auf der Trauminsel ist der Morgen des 26. Dezember 2004, der Morgen des Tsunamis, der Morgen, an dem Zohar stirbt. Am Vormittag wacht die junge Politikstudentin - die zugleich als Stewardess und Schauspielerin tätig ist - von einem furchtbaren Geräusch auf, fragt: "Maseh?" ("Was ist das?"). Eran bleibt keine Zeit mehr für eine Antwort. Ihr Bungalow wird von der Flutwelle in tausend Stücke gerissen, und die hübsche Frau verschwindet in den Wassermassen. Eran kann sich an einer Baumkrone festklammern und überlebt. Er bleibt noch 24 Stunden auf der Insel, um Zohar zu suchen. Er ruft ihren Namen, sucht die völlig zerstörte Insel nach ihr ab. Doch auch unter den Toten, die das Meer zurückließ, kann er sie nicht finden. Ein Hubschrauber rettet Eran nach einem Tag und bringt ihn in ein Krankenhaus. Aus der Luft erkennt er das Ausmaß der Katastrophe: Die Natur verwandelte das Paradies in eine Hölle. Zohars Vater, Offer Aloni, bricht am 27. Dezember mit einem privaten Rettungsteam in die Krisenregion auf. "Wir hatten ja noch Hoffnung, dass unsere Tochter lebt", berichtet ihre Mutter. Doch die Hoffnung schwindet zwei Tage später: Einem Bergungstrupp fällt ein lebloser Körper mit einem Bauchnabelpiercing auf. Dass es sich dabei tatsächlich um Zohars Leiche handelt, kann nur durch einen DNA-Test und Röntgenbilder ihrer Zähne bestätigt werden. Dabei fürchtete die junge Deutsch-Israelin den Tod durch ein Bombenattentat. In ihrem Heimatland Israel hätten sich die Menschen zwar an die Gefahr der Selbstmordanschläge gewöhnt, "doch ich habe Angst, mich in einen Bus zu setzen", gab sie in einem Gespräch mit unserer Zeitung im November 2003 zu. Die damals 22-jährige Politikstudentin reiste wochenlang für die Organisation "Israel at Heart" durch Deutschland. An Universitäten und Schulen referierte sie über das Leben im von Krisen zerrütteten Israel, das Leben in Tel Aviv mit allen Ängsten und Schrecken während der Zeit der Intifada. Deutsch lernte sie von ihrer Mutter, die aus Osnabrück stammt. Vertieft hatte sie ihre Sprachkenntnisse in den Sommerferien, die Zohar oft im Haus der Großeltern in Osnabrück verbrachte. So fand sie in der Friedensstadt schnell Freunde. "Sie hat so vielen Menschen Freude bereitet", erinnert sich Gisela Rinkhoff-Aloni an ihre Tochter. "Doch das Schicksal hat sie uns genommen." Mit ihr und vielen Freunden waren es mehr als 2000 Menschen, die Zohar die letzte Ehre erwiesen, als sie am 3. Januar dieses Jahres beerdigt wurde. "Doch Zohars Geist lebt in Israel weiter", betont die Mutter. So wurde an der Universität in Tel Aviv die Zohar-Aloni-Stiftung gegründet, die Stipendien für bedürftige Studenten finanziert. Zudem strahlt in diesen Tagen das Zweite Israelische Fernsehen eine Reportage über Zohars Leben aus.
Die Mehrwertsteuererhöhung ist da, doch der Verbraucher darf sich zunächst freuen: Der Einzelhandel lockt allerorts ins Rabattparadies. Der Preiskampf auf der Einkaufsmeile hat allerdings seine Tücken. Für Kunden und Handel gleichermaßen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Anita Bundeskartellamt Giancarlo Hahn Hybridfahrzeug Kanton Graubünden Kolberg Mehrwertsteuer Mehrwertsteuererhöhung Rangliste Schweizer Kanton TV-Ausstrahlung Twitter Weltreise
Andreas Köpke Barbara Schöneberger Bastian Schweinsteiger Ernst-Ewald Roth Günther Jauch Jens Lehmann Joachim Löw Jürgen Klinsmann Michael Ballack Oliver Kahn Sönke Wortmann
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
11:54 China zeigt Vertrauen in Euro
11:52 Polizei räumt Schlossgarten für Stuttgart-21-Baustelle
11:50 Verfassungsreferendum in Syrien am 26. Februar
11:44 Wirtschaft in Euro-Ländern geschrumpft
11:16 Medien: Ahmadinedschad weiht neue Atomprojekte ein
11:09 Kabinett verabschiedet Gesetz zu Bundeswehrreform
10:51 Bundeskabinett billigt neue Drogen-Strategie
08:03 Bau von Kitas in Wohngebieten soll generell zulässig sein
07:20
Keine "terroristischen Taten"
Iraner nach Bombenexplosionen in Bangkok festgenommen