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Wenn sich Gebirge von ihrer geheimnisvollen Seite zeigen

The Dark Side of the Mountains: Das sind keine Schönwetterbilder aus dem Hochgebirge, sondern geheimnisvolle und mystische Momentaufnahmen. Der neue Bildband von Bernd Ritschel zeigt die dunkle Seite der Berge.

Das Schmelzwasser rauscht, das Eis knarzt und kracht: im Gletschertor am Hochjochferner in den Ötztaler Alpen.

Das Schmelzwasser rauscht, das Eis knarzt und kracht: im Gletschertor am Hochjochferner in den Ötztaler Alpen.

Bernd Ritschel holt seine Kamera in den Bergen hervor, wenn andere Fotografen ihre Ausrüstung längst weggelegt und wassergeschützt tief im Rucksack verstaut haben: bei ungemütlichen Wetterverhältnissen wie Regen, Sturm und Dunkelheit.

Denn der 1963 im oberbayerischen Wolfratshausen geborene Fotograf und Extrembergsteiger hat für seinen neusten Bildband "Dark Mountains", der im National Geographic Verlag erschienen ist, ungewöhnliche Motive zusammengestellt, die Berglandschaften in ein anderes Licht rücken: Unwirklich und fast schon bedrohlich wirken die Aufnahmen, die in den Gebirgen dieser Welt entstanden sind.

In der Neuerscheinung sehen wir kein einziges Foto erschlossener Alpenregionen, sondern menschenleere Bergregionen von Alaska bis Zypern. Ritschel ist dafür nicht nur in die und durch deutsche Mittelgebirge gereist, sondern auch nach Patagonien in Südamerika und durch die Länder des Himalajas. 

"Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie das Licht in der Dunkelheit sehen, auch Sie jene starke Schönheit entdecken, die in der Bedrohung liegt, auch Sie den Zauber der Naturgewalten spüren", schreibt Bernd Ritschel im Vorwort zu "Dark Mountains". "Auch düstere Momente im Leben haben einen Sinn."


tib
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