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Das Tal des Todes erblüht

Ein Naturschauspiel mitten in der Wüste, das es zuletzt vor zehn Jahren gab: Durch heftige Regenfälle blüht eine der lebensfeindlichsten Regionen im Westen der USA auf. Über das Death Valley ist der Frühling hereingebrochen.

  Besucherandrang im Death Valley: Am Wochenende haben Besucher das Tal des Todes in Kalifornien gestürmt

Besucherandrang im Death Valley: Am Wochenende haben Besucher das Tal des Todes in Kalifornien gestürmt

Eine Explosion der Farben, in der sonst eher trostlosen Mohave-Wüste: Ergiebige Regenfälle haben es möglich gemacht, dass eine der unwirklichsten Regionen der Vereinigten Staaten nicht mehr staubtrocken ist, sondern ein farbiges Gewand anlegt hat und fast schon lieblich nach Blüten duftet. Im Death Valley National Park herrscht der Ausnahmezustand.

Eigentlich regnet es in dem Gebiet zwischen den mehr als 4000 Metern Bergen der High Sierra und dem Spielort Las Vegas in Nevada fast nie. Doch 75 Milliliter Regen in den vergangenen Wochen, die durch das Wetterphänomen El Niño hervorgerufen wurden, haben bewirkt, dass im Boden schlummernde Blumensamen beste Voraussetzungen zum Blühen haben.

Für Touristen und auch für die Bewohner des nahen Las Vegas und Los Angeles bietet sich nun ein einmaliges Naturschauspiel, das zuletzt 2005 und 1998 zu sehen war: Millionen von Pflanzen blühen mitten in der Wüste.

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