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Wenn Elefanten und Tiger das Fliegen lernen

Was für eine Demonstration für einen guten Zweck auf den Flughäfen dieser Welt: Zwei Airbus A380 mit einer Sonderbemalung rufen zum Kampf gegen den illegalen Handel mit Wildtieren auf. Wir zeigen die neusten Fotos weiterer verrückter Flugzeuglackierungen.

Von Till Bartels

Seitenansicht einer A380 mit Sonderbemalung

Die Abbilder von sechs vom Aussterben bedrohter Tiere zieren den Flugzeugrumpf zweier Airbus A380 von Emirates - hier ein Exemplar vor der Skyline von Dubai.

Airbus und Boeing heißen die Arbeitstiere der Luftfahrt, mit denen fast alle Airlines weltweit unterwegs sind. Um sich von der Masse der Mitbewerber abzuheben, starten Fluggesellschaften gerne Sonderaktionen: Mit knalligen Bemalungen einzelner Maschinen sorgen sie für optische Abwechslung auf den Flughäfen.

Jüngster Coup von Emirates: Auf einer überdimensionalen Fläche trabt auf der Außenhaut des doppelstöckigen Flugzeuges ein Rudel Wildtiere, darunter Elefanten, Tiger, Löwe, Schuppentier und Nashorn. Mit der Sonderlackierung in den Maßen von 42,4 mal 6,2 Metern möchte die in Dubai beheimatete Airline auf den dringenden Handlungsbedarf im Kampf gegen illegalen Wildtierhandel aufmerksam machen. Die Initiative geht auf die Gruppe "United for Widelife" zurück, einem weltweiten Zusammenschluss führender Tierschutzorganisationen.

Die Gestaltung von zwei Maschinen vom Typ Airbus A380 erwies sich als besonders aufwendig: Über eine Dauer von zweieinhalb Tagen waren 28 Mitarbeiter mit der Anbringung der Tierbilder auf den weißen Flugzeugrümpfen beschäftigt. Ein Videoclip hat die Arbeiten im Hangar im Zeitraffer festgehalten.

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