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Thailands Touristen müssen um ihr Bier bangen

Durch die Flutkatastrophe ist das Bier in Bangkok knapp geworden. Viele Brauereien stehen unter Wasser. Wegen des wochenlangen Hochwassers befürchtet Thailand Einbußen im Tourismus.

  Waten mit den Einkäufen durch überflutete Straßen in Bangkok

Waten mit den Einkäufen durch überflutete Straßen in Bangkok

Die monatelangen Überschwemmungen im Land haben auch die Braubranche des Urlaubslandes schwer getroffen. Einzelhandelsgeschäfte in der Hauptstadt Bangkok und anderen beliebten Tourismuszielen wie Phuket berichteten von Engpässen beim berühmten thailändischen Bier Singha. Auch ausländische Marken wie Heineken oder Tiger kommen mit ihren Lieferungen nicht nach.

Die Flutkatastrophe hat Milliardenschäden angerichtet. Vor allem die zentralen Provinzen Ayutthaya, Pathum Thani und Nonthaburi sind betroffen. In Ayutthaya sind große Industriezentren angesiedelt. Weil Fabriken überschwemmt sind, können einige Brauereien nicht mehr produzieren. So musste etwa der Hersteller von Singha, die Brauerei Boonrawd, nach Angaben eines Unternehmenssprechers eine große Anlage in Pathum Thani stilllegen.

Bier ist auf Phuket Mangelware

Auf der Touristen-Insel Phuket ist Bier bereits Mangelware: Dort hat der Engpass die Preise hochschnellen lassen. Weniger Alkohol wird aber nicht konsumiert. Die Großhändler verzeichnen eine Änderung der Nachfrage bei Verbrauchern: Anstelle von Bier wird Wein getrunken.

Während die Fluten für das Zentrum Bangkoks immer bedrohlicher werden, hat Thailands Hauptstadt mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Riesige Müllhaufen. Nach Schätzungen der Medien warten auf die Müllabfuhr bis zu vier Millionen Tonnen Abfall, die wegen des Hochwassers in den vergangenen Tagen nicht abgeholt werden konnten.

Einbußen im Tourismus von 520 Millionen Dollar

Wegen des wochenlangen Hochwassers in Bangkok und anderen Landesteilen befürchtet Thailand Einbußen im Tourismus. Nach den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Fremdenverkehrsbehörde in wird ein Rückgang der Besucherzahlen um knapp zwei Prozent erwartet.

"Wir gehen von 19,1 Millionen Touristen in diesem Jahr aus, weniger als die zunächst erwarteten 19,5 Millionen", sagte Behördenleiter Suraphon Svetasreni. Sollte das Hochwasser nur bis Ende November andauern, werden die Einbußen im Fremdenverkehr auf 520 Millionen Dollar (377 Mio Euro) geschätzt. Bei Fluten bis Ende Dezember dagegen dürften die Verluste im Tourismus auf 825 Millionen Dollar steigen, sagte Suraphon.

In Thailand sind bei den monatelangen Überschwemmungen inzwischen 506 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind nach Angaben der Regierung rund drei Millionen Menschen vom Hochwasser betroffen.

tib/DPA/DPA

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