220.000 Pflanzenarten und vertikale Gärten von 50 Metern Höhe: In dem Stadtstaat am Äquator ist ein botanischer Garten entstanden, der andere Parks alt aussehen lässt.
Im feucht-heißen Brutkastenklima Singapurs gedeiht viel tropisches Grün. Keine zwölf Kilometer vom Stadtzentrum an der Orchard Road entfernt ragen im Naturschutzgebiet Bukhit Timah riesige Regenwaldbäume in den Himmel, wuchern Farne und blühen Dutzende verschiedenster Orchideenarten.
Nun rückt die Natur zurück ins Zentrum der südostasiatischen Metropole, und die Hafenstadt ist um eine Attraktion reicher: Diese Tage wurde die Bay South gleich neben dem Bankenviertel eröffnet. Die Parkanlage ist das Herzstück des umgerechnet 625 Millionen Euro teuren Projekt "Gardens by the Bay", einem Erholungspark der Superlative.
Neben trichterförmigen Kunstbäumen, den "Super Trees", gehören auch zwei Tropenhäuser zu der Freizeitanlage, die wie riesige Muscheln am Rande der Bucht im Inneren die Pflanzenwelt mehrerer Kontinente beherbergen - über 220.000 verschiedene Arten.