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Die ersten Tage des NSU-Prozesses sind gelaufen. Die ausländische Presse, zunächst fast ausgesperrt, beleuchtet die "Show der Nazi-Braut" Beate Zschäpe. Auch die deutsche Gesellschaft steht im Fokus.
Der Tag gehört zu den dunkelsten der deutschen Geschichte: Am 10. Mai 1933 gingen Tausende literarischer Werke in Flammen auf. 80 Jahre danach erinnern bundesweit Bürger an die Bücherverbrennung.
Zwei Millionen Anhänger, aber auch Hollywoodstar Sean Penn oder Irans Präsident Ahmadinedschad haben Abschied von Venezuelas toten Präsidenten Hugo Chávez genommen. Ein Staat im Ausnahmezustand.
Berlin (dpa) ? Ein weißer, leerer Raum. Mitten auf dem Berliner Bebelplatz öffnet sich der Boden. Durch eine Glasscheibe blicken die Passanten auf die Regale einer Bibliothek ohne Bücher.
..., der Keller der Verrückten, ist bis zum Ende meiner Ausbildung mein Zuhause, jedenfalls tagsüber. Denn ein Leben ohne Tageslicht und Handywellen ist der allgemeinen Geistes-Gesundheit nicht zuträglich... "Es ist 10 Uhr 30, die Nachrichten auf CFJ -Radio", knattert Fabien ins Mikrofon und gibt unserem Techniker Jeff auf der anderen Seite der Glasscheibe ein Handzeichen. Ein Jingle tönt aus den Boxen und während mein Mit-Student die Neuigkeiten aus Frankreich und der Welt vor sich hin brummt (da tiefe, sogar sehr tiefe Stimme), düse ich rüber in den Redaktionsraum, drucke meinen eigenen News-Flash aus. Mit den Blättern in der Hand, komme ich gerade noch rechtzeitig auf die Produktionsseite unseres Studios zurück, um Fabien sagen zu hören: "...und 80.000 Tote wurden massakriert ..." Das plötzliche, allgemeine Los-Gepruste verstehe ich erst zwei Sekunden später. Als Nächste besetzen Arthur und ich das Studio. Der geniale Arthur, der nur einen Radio-Fehler hat - den " TGV défaut": Er spricht wie'n D-Zug, manchmal. Um dem vorzubeugen, trötet auf der anderen Seite der Glasscheibe Nicolas Martin, diese Woche unser Dozent, ins Mikro. "Arthur", sagt er, "du entspannst Dich jetzt, sprichst ganz, gaaanz langsam." Und fügt hinzu: "Selbst Lisa muss den Text verstehen - und die ist Deutsche und ... naja, eben nicht so helle ..." Jeff, Nicolas und Arthur grinsen wie ne ganze Honigkuchenpferd -Herde. Selbst ich kann meine Mundwinkel nicht unten behalten - werfe dennoch in gespielter Wut meinen Kuli gegen die Glasscheibe (und sehe zufrieden, wie Nicolas kurzzeitig unter dem Tisch abtaucht). Aber wenigstens hat Nicolas' Trick gewirkt - jedenfalls teilweise: Arthur hat den TGV-Speed auf Regionalbahn-Niveau herabgesenkt. Und während er den Zug zum Stehen bringt, rutsche ich leicht unbehaglich auf meinem Stuhl hin und her. "Hachhhh, Lisa!" trompetet Jeff ins Mikro, das heißt meine Kopfhörer, und gluckst amüsiert. "La Teutonne! Haha!" Ich blecke die Zähne. Und bis zu meinem Nachrichten-Anpfiff mache ich komische Froschlaute, verziehe mein Gesicht, klopfe mir mit den Fingern auf die Wangenknochen - genau so, wie es uns Sophie, die Schauspielerin, beigebracht hat, um die Stimme vor dem Auftritt zu ölen. Dennoch flutscht es schließlich nicht so wie ich will, ich verheddere mich in meinen Meldungen. Entschuldigend sage ich schließlich ins Mikro: "Sorry, ich bin Deutsche. Ich bin halt nicht so helle..." Und grinse halb-senil. L.
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In der deutschen Mittelklasse geben die sparsamen Selbstzünder seit Jahren den Ton an. Dass es nicht immer ein Diesel sein muss, zeigt der neue BMW 320i Touring.
Einst drängelten sich die Menschen im Zoo, um den putzigen Eisbären zu bestaunen. Dann starb Knut an einer Gehirnentzündung. Jetzt - zwei Jahre später - wird der Eisbär erstmals als Präparat gezeigt.
Frauen sind es leid, belächelt, begafft, betatscht zu werden. Anstatt sich zu verteidigen, sollten Männer den Frauen zuhören - und dazulernen. Das ist unangenehm, aber überfällig.
Ein 58-jähriger Mann hat am Sonntag die Ikone der Schwarzen Madonna im polnischen Kloster Jasna Gora attackiert.
Die Mitarbeiter einer Technikfirma in Hilden stehen unter Schock. Einer ihrer Kollegen hat auf dem Firmengelände um sich gechossen und einen Menschen getötet sowie vier weitere verletzt.
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