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Go West

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BMW-Strategie in China
BMW-Strategie in China
Steuermann halte den Kurs

BMW will in China weiter zulegen. Neben einem neuen Verkaufskonzept, soll auch ein Elektroauto, das gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Zinoro gebaut wird, für langfristiges Wachstum sorgen.

Jahreswechsel 2012/2013
Jahreswechsel 2012/2013
Berlin ließ es krachen

Die größte Silvesterparty Deutschlands fand am Brandenburger Tor in Berlin statt. Hunderttausende versammelten sich auf der Festmeile, um bei milden Temperaturen und bester Stimmung 2013 zu begrüßen.

American Venture
Blog "American Venture"
Go west

Wir haben uns für den Rest des Sommers dem Motto 'GO WEST' gewidmet. Nach einer erlebnisreichen Rundreise in Arizona, Nevada und Californien neigt sich der scheinbar endlose Sommer dem Ende - ein Reisebericht. Da wir von LA bislang nur den Airport kannten, schauten wir uns einen Tag vor der Rückreise noch einige LA-Highlights an. Die Hollywood Hills, das Kodak/Oscar Theater und der 'Walk of Fame' waren ein Muss. Ansonsten wusste ich nicht, dass der Verkehr in LA noch schlimmer als in Houston ist. Unsere Freunde aus Deutschland konnten nicht verstehen, warum eine 12-spurige Autobahn immer noch verstopft sein kann und grade 4 neue Spuren in Bau sind. In Houston angekommen merken wir, dass die nächste "Saison" bereits begonnen hat. 'Back to School' heist es überall und unsere sog. Sommerferien neigen sich dem Ende.

Pet-Shop-Boys-Tour
Pet-Shop-Boys-Tour
Einstige Disco-Dancer machen's gemütlich

Mit Hits wie "Go West", "Suburbia" oder "It's a sin" sind sie berühmt geworden. Die Pet Shop Boys sind eines der innovativsten Pop-Duos der Musikgeschichte. In Berlin starteten sie ihre Deutschland-Tour mit einer gigantischen Show.

15 Jahre Deutsche Einheit
15 Jahre Deutsche Einheit
Go West? Stay East!

Zum 15. Jahrestag der Deutschen Einheit wird gefeiert, was noch gar nicht abgeschlossen ist. Eine tragende Rolle im Prozess der Wiedervereinigung nehmen die jungen Ostdeutschen ein - die "Einheitskinder" müssen ihn im Osten vollenden.

American Venture
Blog "American Venture"
Winds of Changes

Keine Frage, die Welt hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert. Wie haben sich diese Veränderungen bei mir als 'Alien'  in den USA eingeprägt? Ich war 1996 das erste Mal für sechs Wochen in den USA. 4 Wochen davon verbrachte ich an der University of South Carolina und 2 Wochen auf einer Rundreise: Charleston , Atlanta , Charlotte, Myrtle Beach , Washington D.C. In diesen 6 Wochen machte sich ein Feeling in mir breit, welches mich seither nicht mehr loslassen sollte. Es ist dieses Feeling, das auch  ‘wuschel’ in einem Kommentar im  Beitrag “ Sorry We’Re Closed †treffend beschreibt. Zitat: "Doch unser Herz ist in AL hängen geblieben (irgendwie scheinen wir bei einem Aufenthalt nicht alles in unsere Koffer gepackt zu haben, als der Aufenthalt zuende war). Wie sagt man: Home is where your heart is". Mein Herz blieb 1996 auch hier hängen, der Rest kam 1999 nach. Dieses Gefühl wurde bei der Ankunft in Frankfurt noch bestärkt. Ich fühlte mich nach 6 Wochen USA fremd und komisch im eigenen Land, und wusste nicht genau warum. Es war schwer zu beschreiben, aber es kam mir alles so  unfreundlich und egoistisch vor. Brüllende, hupende Taxifahrer fuchtelten hektisch umher und ein auffälliger Zigarettengeruch lag über dem Terminal. Der Zigarettenqualm ist Geschichte, aber die hektischen Taxifahrer gehören noch zum Mini-Kulturschock. Je länger man weg war, desdo heftiger war das Aufschlagen in Deutschland. Befremdet musste ich feststellen, dass viele Menschen einen strake Ausprägung zur “Miesepetrigkeit†zur Schau stellten. Warum hatte ich das nicht so bemerkt als ich noch in Germany war? Schimpfen, Nörgeln und Meckern war eine Zeitlang an der Tagesordnung. Was musste ich damals an verbalen Schlägen in einem anderen Forum einstecken, als ich diesen Kulturschock beschrieb. Ich würde negativ über meine Ex-Heimat berichten, sagte die eine Seite. Zustimmung gab es von denen, die es so schon einmal erlebt hatten. Vieles von den damaligen Kritikpunkten an Deutschland kann ich so nicht mehr anführen. Naja, die hupenden Taxis in FRA nerven schon noch. Ich wurde damals und heute immer gefragt, was denn an den USA besser sei. Meine Antwort war immer, es ist die Summe der Kleinigkeiten. Angefangen von der Freundlichkeit, der Hilfsbereitschaft bis hin zu all den Möglichkeiten, die sich auftaten. Nichts schien unmöglich. Als Gegenargument kam dann immer, dass die Freundlichkeit doch oftmals sehr oberflächlich und gespielt sei. Richtig, aber damals war mir gespielte Freundlichkeit lieber als gar keine wie  in Deutschland. Dazu kam, dass aus meiner Sicht Deutschland gradezu kinderfeindlich war. Das mussten wir erfahren als wir mit Kleinkind viel in Deutschland unterwegs waren. Das scheint sich gebessert zu haben. Kulturschock geht natürlich auch anders herum. Von der Erfurter Krämerbücke in die Stahl- und Betonmetropole Houston zu ziehen, war auch nicht ohne Nebenwirkungen. Was in Erfurt alltägliche Kulisse war, wie Dom, Severi, Gildehaus, Wenigemarkt und Krämerbücke , vermisste man auch nach einer Weile. Es hat eben alles zwei Seiten, aber wie gesagt, wir sind sehr gerne hier und haben dieses Land kennen, lieben und schätzen gelernt. Als ich 1999 hier mit 2 Koffern ankam, erfuhr ich eine bis dahin unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft, die ich bis heute nicht vergessen habe. So war das Einleben relativ spannend und die üblichen Hürden wie Social Security Number (SSN), Driver License und Apartment mussten gemeistert werden. Den Teufelskreis ohne SSN keinen Bank Account, ohne Bank Account keinen Mietvertrag für Apartment und ohne Apartment keine postalische Adresse, wo die Social Security Card hingesendet werden konnte, musste durchbrochen werden. Das erste Semester in der Schule war hart, aber dann kam nach und nach auch die Routine. Ausserdem wurde mein English besser und mein Deutsch schlechter.  Unser J1 Visa musste jedes Jahr erneuert werden und nach 3 Jahren beantragten wir dann ein H1B Visum. Das hiess, dass einige unsere Pay Checks sofort an unseren Immigration Lawyer gingen. Ohne Anwalt ein solcher Antrag fast unmölich. Mit dem H1B lief gleichzeitig der Antrag für 'permanent recidency' (Green Card). Nebenbei mussten wir Prüfungen (Texas Teacher Certification) ablegen, um weiterhin in Texas als Lehrer tätig sein zu können. Diese Prüfungen erwiesen sich als harte Brocken. Für mein Zweitfach Sport musste ich u.a. Fragen über 'Archery', also Pfeil-und-Bogen-Schiessen beantworten, wovon ich absolut keine Ahnung hatte. Als wir dann die Green Card bekamen, habe ich mal die Rechnung gemacht. Ich und meine Frau haben zig Tausend Dollar, viel Zeit und Schweiss aufgwendet um legal hier bleiben und arbeiten zu können. Haben wir dies bereut? Nein, , keinen Cent, keine Sekunde und keinen Schweisstropfen. Was hat sich in diesen 10 Jahren verändert? Natürlich hat der 11. September die Welt verändert, aber ohne in die Tiefen der Metatheoretik mit der Rolle der Bedeutung einzutauchen, will ich Beispiele von der persönlichen Ebene sprechen lassen. 2002 bezahlten wir als 3 köpfige Familie für die Krankenversicherung 190 Dollar pro Monat und das Co-pay pro Arztbesuch war 15 Dollar. Heute bezahlen wir pro Monat 740 Dollar und das Co-pay beträgt 50 Dollar pro Artzbesuch (Spezialisten noch teurer). Die Geburt unsere Sohnes 2002 war Top. Top Ärzte, top Klinik, top Equipment, top Betreuung und von den Rechnungen her recht moderat. Meine deutsche Kollegin, die gerade schwanger ist, erzählte mir, dass sie jetzt schon ihr Deductible ausgereizt hat und von nun an 20% aller Kosten tragen muss, und das Kind ist noch nichtmal geboren. Sie sagte, ein Doc wollte für ein Röntgenbild eine 2te Meinung einholen. Das Gespräch mit dem anderen Radiologen dauerte 30 Sekunden. Die Rechnung, die sie dafür bekam - 178 Dollar. Ist das 'Nörgeln', wenn mir diese Entwicklung nicht gefällt? Eine andere Kollegin an meiner Schule braucht ein teures Medikament und muss dies seit diesem Jahr zu 100% selber bezahlen. Sie musste beantragen, ob sie überhaupt Einspruch gegen den Vorgang einlegen kann. Der Antrag auf Zustimmung einen Einspruch einlegen zu können, wurde abgewiesen. Die Einzige, die mit ihrer Krankenversicherung zufrieden ist, ist unsere Sekretärin, aber die ist über ihren Mann (Bank) versichert und nicht über das Schulsystem. Was hat sich in der Schule verändert? Als ich 1999 in meinem Computer Lab stand dachte ich, der 'God of Technology' hat meine Gebete erhört. 1999 war an eine derartige Ausstattung und Vernetzung in (Ost)Deutschland nicht zu denken. Es war grossartig und nach dem Anfangsstress machte es unheimlichen Spass zu arbeiten. An meiner neuen Schule 2001 fragte ich meine damalige Schulleiterin, ob man denn die veralteten Computer nicht erneuern könnte. 6 Wochen später hatte ich 25 neue HP PC's. Dass ich diese PC's bis heute benutze zeigt, wie gut ich sie gewartet, gepflegt und behütet habe. Dazu gab es dann noch Beamer, Smart Board und neue Software. Heute wird die Frage nach neuer Software so beantwortet: “There is no money for nothingâ€. Dann hatten wir damals Field Trips. Die ganze Schule fuhr in’s Museum for Natural Science, oder zum Children Festival in die Woodlands. Nach und nach wurde das immer weniger und heute sind Field Trips eine Ausnahme und dürfen nichts kosten. Nimmt man das und die anstehenden herben Kürzungen ins Kalkül, ist mir persönlich nicht klar, ob man als konstruktiver Realist das Glas als halb voll bezeichnen kann. Es ist halb leer. Bei diesem Thema habe ich niemanden gefunden, der an dieser Entwicklung irgendetwas Gutes fand. Ich habe Eltern, Schüler und Kollegen gefragt und alle sagten im O-Ton: “This ain't no goodâ€. Ich habe in diesem Blog seit April 2008 über Alltägliches und Besonderes , Negatives und Positives, Kritisches und Unkritisches, Sehenswertes und Wegsehenswertes , Lustiges und Ernstes, Sportliches und Unsportliches  berichtet. Als Ex-Deutscher in den USA hat man manchmal einen subtileren Blick auf die Dinge. Dazu kommt dann auch meine persönlich-subjektive Komponente das Eine oder Andere etwas mehr zu hinterfragen. Was dann dabei rauskommt, kann man dann hier lesen, wenn man mag. Kommentieren kann man das auch und bei den Kommentaren zeichnet sich ein buntes Bild ähnlicher oder andersartiger Erfahrungen ab. Durch meine Erfahrungen kamen Reiseberichte wie “ Go West â€* oder "Tricky Vegas " zustande, die über unsere reisen zu den einzigartigen Landschaften berichteten. Auch typisch amerikanische Leckerbissen wie der “ Gourmetburger †oder " S-More " waren dabei. Natürlich durften meine Konzertberichte nicht fehlen, denn auch der “God of Classic Rock†hat mir den Weg in das Konzert-Walhalla Houston gezeigt. Ich habe Bands wie Aerosmith , Styx, Eddi Money, Kansas, Foreigner , Tom Petty, Meat Loaf , Steve Miller Band, Rush , Eric Clapton, Crosby Stills Nash and Young, Starship, The Dooby Brothers, The Eagles u.v.m. live gesehen, die vor 20 Jahren nur in meinen Träumen existierten.  Und natürlich lassen sich aktuelle politische Ereignisse nicht ausblenden, und wenn diese einen persönlich betreffen, wie gerade aktuell geschehen , finden diese Themen automatisch ihren Weg in meine Zeilen. So, nun muss ich mich auf mein Weekend vorbereiten. Das heist Soccer Game morgen und dann sind wir Sonntag bei Freunden eingeladen und dann ist ja auch schon der rote Teppich ausgerollt. Ich drücke 2 Daumen. Der deutsche Daumen geht an den animierten Kurzfilm von Jakob Schuh and Max Lang “The Gruffalo†und der amerikanische Daumen drückt für Jeff Bridges für seine Rolle in True Grit. *Leider sind die älteren Berichte durch die Blog Umstellung nicht mehr vollständig

TV Total Bundestagswahl 2009
TV Total Bundestagswahl 2009
Linke und Liberale siegen bei Raab

Geht doch: Pro Sieben zeigte mit der "TV Total Bundestagswahl", dass ein vergnügtes Nebeneinander von Show und Politik für ein junges Publikum möglich ist.

Wolfgang Niedecken
Wolfgang Niedecken
"Bruce ist ein glücklicher Sisyphos"

Bruce Springsteen wird 60. Zu diesem Anlass hat sich stern.de mit einem unterhalten, der ihn kennt: BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken ist seit Jahren mit dem "Boss" befreundet - und beschreibt ihn als leidenschaftlichen Musiker, dem die Begeisterung nie abhanden gekommen ist.

American Venture
Blog "American Venture"
10 Years After

Zum einjährigen Bestehen dieses Blogs ein schlaglichtartiger Rückblick auf 10 Jahre USA. Es gab viele Ereignisse - zumeist schöne. 1. Der schwere Anfang Ich erinnere mich noch genau an meine Ankunft in Houston. Der 11-stunden Flug steckte in den Knochen und als ich das erste Mal die Texanische Sonne spürte, bekam ich die Wucht von 40 Grad heiss-feuchter Luft als Breitseite ab. Auf dem Weg zum Auto was ich schnell im eigenen Saft. Am nächsten Morgen ging um 8 Uhr die Vorbereitungswoche los. Wir sassen als Gruppe fast 10 Stunden täglich im Seminar und mussten uns Details anhören, die sich echt keiner merken konnte, und die auch später im Schulaltag von keinem grossen Nutzen waren. Alles Lebenswichtige wie Unterkunft, Auto, Konto, texanischen Führerschein und Social Security Nummer musste warten. So nach und nach Fuss zu fassen war nur durch die grandiose Hilfe von Freunden und Bekannten hier in Houston möglich. Dafür bin ich heute noch dankbar. 2. Meine erste Stunde Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Meine erste Stunde 8. Klasse Informatik. Ich bekam am ersten Tag 3 verschiedene Formulare für die Anwesenheit in die Hand gedrückt, die mit 3 verschiedenen Schreibutensilien jeweils noch differenziert auszufüllen waren. Warum hatte mir vorher niemand erklärt, was ein 'number 2 pencil' ist? Irgendwie habe ich es neben dem Unterrichten von 30 Schülern geschafft. Auch der Umstieg von alten 286 auf damals neuen 486 und Pentium 1 Rechner mit exzellenter Software und Netzwerk musste sehr schnell vonstatten gehen. Noten, Zeugnisse, Anwesenheit, alles wurde schon damals online getätigt. 3. Hochzeit Es gab bis 2002 zwei Sachen, die nicht zusammenpassten. Die eine war ICH und die andere HEIRATEN. Nun war ein Urlaub in Hawaii geplant und die Idee kam auf, das mit unserer Hochzeit zu verbinden. Dazu muss gesagt werden, dass wir schon 10 Jahre 'wilde Ehe' hinter uns hatten. Die Aussicht stressfrei an einem netten einsamen Strand in Hawaii 'Ja' zu sagen, rückte meine Heiratsphobie in ein anderes Licht. 4. Reisen Seit unserer Ankunft hatten wir jeden freien Tag zum Reisen genutzt. Wir waren Reiten auf einer Ranch in Bandera, erkundeten den Nationalpark Big Bend in West-Texas und besuchten Dallas, Austin und San Antonio. An langen Wochenenden ging es in den 'TexMex'-Süden nach South Padre Island und Matamoros. Später ging es 'East' nach New Orleans, Pensacola Beach und die Florida Keys. Den nächsten Spring Break nutzten wir, um die herrliche Gegend um die '4 corners' unsicher zu machen. Santa Fe, Albuquerque, Taos, Las Vegas, Valley of Fire und White Sands Nationalpark sind immer einen Besuch wert. 2004 fuhren wir 4000 Meilen durch Texas, New Mexico, Arizona, Utah, Colorado und Nevada um Nationalparks wie Bryce Canyon, Arches, Monument Valley und via Houseboat den Lake Powell zu erkunden. Und schliesslich letzten Sommer die grosse Tour, die im Blogbeitrag 'Go West' vom August beschrieben wurde. 5. Till Alles, was ich zu den medizinischen Standarts sagen kann, die ich bei Till's Geburt kennengelernt hatte, ist ausgezeichnet. Birgit's 'Gyn' ist aus Leipzig und sächselt nach 40 Jahren USA immer noch, wenn er deutsch redet. Das Durchschneiden der Nabenschnur war ein besonderes Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Dass es im Gesundheitswesen auch Schattenseiten gibt, ist im letzten Blog-Beitrag nachzulesen. 6. Auto geklaut Eine Begebenheit, die eigentlich eine eigene Story wert ist. Es war ein Morgen wie jeder andere. Birgit musste eher als ich los und kam zurueck und sagte "Das Auto ist weg!". Das Auto war ein 1985 Pontiac Parisienne. Quatsch, sagte ich. Wer klaut denn so ein altes Auto? Der Pontiac war weg. Nach Anzeige, Polizei und viel Papierkram machten wir uns daran, die Autohäuser abzuklappern um einen günstigen 'Gebrauchten' zu finden. Plötzlich bog unser Pontiac vor uns aus einer Seitenstrasse ein. Ich rief 911 an, wir hatten ein kleine Verfolgungsjagd und wähnten uns schon sicher unser Auto wiederzubekommen. Was dann folgte, würde einen Roman füllen, aber um es kurz zu machen, die Polizei glaubte dem Autodieb und nicht uns, da er gefälschte Papiere vorlegen konnte. Er fuhr nach 2 Stunden hin und her mit unserem Auto davon, obwohl eine Pistole, 15 Nummernschilder und diverses Wekzeug im Kofferraum war und ich für alle Identifizierungsmerkmale, die ich eingebaut hatte, den Kassenbong grade mal nicht vorlegen konnte. Der Dieb meldete unser Auto am naechten Tag als "gestohlen", da er doch eher nicht, wie gefordert, zur Polizei gehen konnte und das Auto nach einer sekundären sog. VIN Nummer durchsuchen lassen konnte. So blieb die Tat ungesühnt und wir waren um eine Erfahrung reicher. 7. Hauskauf Wir haben unser Haus 2006 gekauft. Hauskauf hierzulande ist aus meiner Erfahrung recht abenteuerlich. Man kontaktiert eine Maklerin, die je nach Bedürfnissen und Wuenschen Haeuser zeigt und einen dann bis zum Closing (dem entgueltigen Kauf) begleitet. Ich hatte schnell den Nerv verloren, aber Birgit lies sich weitere 22 Häuser zeigen. Schöner Nebeneffekt, die Maklerin von damals und ihre Familie zählen jetzt zu unseren besten Freunden. 8. Hurricanes 2 Namen werden wohl für immer im Langzeitgedächnis verhaftet sein: "Rita" (2005) und "Ike" (2008). Es ist komisch, wenn man das Wichtigste zusammenpackt, vor einer Naturgewalt flieht und nicht weiss, ob das Haus noch steht, wenn man wiederkommt. Rita trieb uns bis Amarillo, wo wir im Palo Duro Statepark unterkamen. Alles, was wir von "Ike" in Dallas spürten, war etwas Nieselregen. Als wir nach drei Tagen nach Houston zurück kamen, mussten wir lernen, zehn weitere Tage ohne den regulären Strom und ohne Benzin auszukommen. Ausserdem waren wir gezwungen von Konserven zu leben, da nicht nur die Tankstellen, sondern auch alle Supermärkte geschlossen hatten. Zum Glück hatte ich nach "Rita" einen Generator gekauft, so dass wir wenigstens abends etwas Licht hatten. 9. Produkte USA Es hat sich einiges in den Ladenregalen getan. Vor 10 Jahren war nicht daran zu denken Nutella oder Ritter Sport bei Walmart oder Kroger zu finden, was heute kein Problem mehr ist. Damals ging der Einkauf solcher Produkte nur übers Internet www.germandeli.com ). In verschiedenen Märkten (Deli) findet man auch Hagebuttenmarmelade, Knödel und Spätzle. 10. Produkte/Chains Deutschland Vor 10 Jahren waren Franchise -Ketten wie Subway, KFC, Dunkin' Donuts oder Runners Point noch Fremdworte in Deutschland. Man kannte McD und BK. Heute unterscheidet sich das globalisierte Marktgeschehen kaum noch. Die grossen 'Chains' operieren weltweit. Verwundert war ich über das Scheitern von Walmart in Deutschland.

"Auf der Flucht"
Hellmuth Karasek erzählt sein wechselvolles Leben

Mit dem "Literarischen Quartett" wurde er einem Millionenpublikum bekannt. Jetzt legt der Theater- und Literaturkritiker Hellmuth Karasek seine Autobiografie vor.

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