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Bananen, Federn und viel nackte Haut

In der Nacht zu Montag sind Tausende von Tänzerinnen, Trommlern und leicht bekleidete Samba-Queens durch das Sambódromo von Rio gezogen - die besten Bilder vom ersten Defilee der Sambaschulen.

  Auf Augenhöhe: eine Tänzerin der Unidos da Tijuca am Sonntagabend in Rio

Auf Augenhöhe: eine Tänzerin der Unidos da Tijuca am Sonntagabend in Rio

In der Stadt am Zuckerhut hat der Karneval 2016 seinen ersten Höhepunkt erreicht, die heiße Phase des brasilianischen Karnevals erstreckt sich über zwei Tage: Jeweils am Sonntag- und Montagabend zeigen die zwölf besten Sambaschulen des Landes ihr Können, ihre Kostüme und die Körper ihrer Tänzerinnen.

Ungeachtet der Angst vor dem Zika-Virus haben in Rio de Janeiro Zehntausende Menschen zum Höhepunkt des Karnevals an der Vorführung der Sambaschulen teilgenommen. Rund 70.000 Menschen tanzten und jubelten in der brasilianischen Metropole auf den Rängen des Sambódromo, als am Sonntagabend die Estacio de Sa als erste der zwölf Sambaschulen den Wettbewerb in dem Tanzstadion eröffnete. 

Der Wettbewerb der Sambaschulen, der am Sonntag und Montag jeweils die ganze Nacht läuft, ist der Höhepunkt des Karnevals, an dem Schätzungen zufolge fünf Millionen Menschen teilnehmen, darunter eine Million Touristen. Der Parade der aufwändig kostümierten Sambaschulen, einer Auswahl aus rund hundert Ensembles von Amateurtänzern aus der brasilianischen Metropole, gehen zwei Wochen mit Straßenparaden voraus.

Allerdings trübt das Zika-Virus in diesem Jahr die Feierlaune. Brasilien ist besonders von dem durch die Gelbfiebermücke übertragenen Virus betroffen, das derzeit in Süd- und Mittelamerika grassiert. Die Krankheit verläuft zumeist glimpflich, doch besteht der Verdacht, dass Schwangere das Virus auf Babys übertragen können, bei denen es offenbar zu Mikrozephalie führen kann - einer gefährlichen Fehlbildung des Kopfes.


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