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Im Rausch der Farben

In Rio de Janeiro läuft seit Freitag der Karneval. Zu heißen Samba-Klängen und in bunten Kostümen - oft mit wenig Stoff - ziehen die Sambaschulen durch das Sambódromo. Trotz Zika und Wirtschaftskrise: Brasilien versteht zu feiern.

  Drei Tage läuft der Karneval in Rio nun schon. Doch feiermüde ist hier niemand. Die Sambaschulen beweisen ihr Können im Wettbewerb um die besten Tänzer und Kostüme. Anders als vielfach angenommen, sind die Sambaschulen keine professionellen Einrichtungen, wie es auf der Internetseite des Karnevals heißt. Vielmehr schließen sich Menschen aus einer Nachbarschaft in einer Art Verein zusammen - und bereiten ihre Performance für die närrischen Tage vor. Profis sind als Tänzer nicht erlaubt.

Drei Tage läuft der Karneval in Rio nun schon. Doch feiermüde ist hier niemand. Die Sambaschulen beweisen ihr Können im Wettbewerb um die besten Tänzer und Kostüme. Anders als vielfach angenommen, sind die Sambaschulen keine professionellen Einrichtungen, wie es auf der Internetseite des Karnevals heißt. Vielmehr schließen sich Menschen aus einer Nachbarschaft in einer Art Verein zusammen - und bereiten ihre Performance für die närrischen Tage vor. Profis sind als Tänzer nicht erlaubt.

In Deutschland konzentriert man sich auf die Büttenreden, in Brasilien geht es weniger um Worte: In Rio de Janeiro hat der Karneval begonnen. Mehr als 80.000 Zuschauer verfolgten am Freitag die farbenfrohe Parade der Sambaschulen durch das Sambódromo, mittlerweile wird seit drei Tagen gefeiert. Zu heißen Samba-Rythmen zeigt Brasilien, was es zu bieten hat: Rhythmus, Leidenschaft und heiße Tänzer.

In ganz Rio sind bis nächste Woche über 600 Umzüge geplant - wegen der tiefen Wirtschaftskrise wurden aber über 20 Umzüge aus finanziellen Gründen abgesagt. Und auch das sich rasant verbreitende Zika-Virus überschattet den Karneval. Das Sambódromo wurde im Vorfeld mit Chemikalien desinfiziert.

Ihre Lebensfreude lassen sich die Brasilianer aber weder von einem Virus noch von finanziellen Engpässen nehmen. Und obgleich einiges etwas kleiner ausfallen wird, weniger Tänzer auf die Straße geschickt werden und beim Stoff der Kostüme zum Teil auf billigeres Material gesetzt werden musste - bei einem wird nicht gespart: 25.500 Chemie-Klos will die Stadt aufstellen, damit das Wildpinkeln eingedämmt wird.

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