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Damit Sie nicht ins Fettnäppchen treten

Konfuzius wusste: "Von Natur aus sind die Menschen fast gleich, erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander." Einem China-Reisenden wird man es danken, wenn er einige der Verhaltensregeln kennt.

Von Sandra Hermes

  • Sandra Hermes

Wie begrüßen sich Chinesen?

Traditionell begrüßt man sich in China mit einer leichten Verbeugung. In den touristischen Regionen hat man sich auf das westliche Händeschütteln eingestellt. Wichtig ist in jedem Fall die Rangfolge: Ältere werden von den Jüngeren, sozial höher Gestellte von niedriger Gestellten und Männer von Frauen begrüßt. Die Hand wird Frauen nur angeboten, wenn diese die Bereitschaft zu dieser Form der Begrüßung signalisieren.

Ein wichtiges Requisit der Begrüßung ist die Visitenkarte. Diese wird wie ein Geschenk mit beiden Händen überreicht. Dabei sagt man seinen Namen. Es gebietet die Höflichkeit, dass der Empfänger sich die Karte durchliest, bevor er sie einsteckt.

Wird oben ohne toleriert?

Auf keinen Fall! Nacktbaden oder oben ohne ist in China nicht erlaubt. Frauen sollten in jedem Fall einen Badeanzug tragen und darauf achten, dass keine Körperhaare zu sehen sind. Diese gelten als unschön.

Welche Regeln gelten bei Tisch?

In klassische Fettnäpfchen bei Tisch tritt man in erster Linie, wenn man eingeladen ist . Gästen ist es vorbehalten mit dem essen zu beginnen. Die Bestellung ist hingegen Sache des Gastgebers. Höflich ist es, wenn man von allem probiert und das Essen lobt. Kann man sich bei einer Speise gar nicht überwinden, erwartet der Gastgeber eine Erklärung. So könnte man etwa darauf verweisen, dass man Vegetarier ist. Als Faux pas gilt es, sich bei Tisch zu schnäuzen oder die eigenen Essstäbchen quer über den Teller abzulegen. Das Essbesteck gehört neben die Schale.

Die Getränke schenkt man sich nicht selbst nach, sondern alle sorgen gegenseitig dafür, dass kein Glas leer ist. Geht es nach dem Essen an die Bar, ist eine gewisse Trinkfestigkeit von Vorteil. Denn auch wenn nach Geschäftsessen reichlich Alkohol konsumiert wird, gilt es als schwach, offensichtlich betrunken zu sein.

Wie viel Trinkgeld gibt man?

Am besten gar nichts! Trinkgeld ist in China unüblich und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Chinesen wundern sich über diese Sitte und fragen sich, warum ihnen jemand Geld für eine Tätigkeit schenken will, für die sie schon ihren Lohn bekommen haben.

Wie umschifft man Small-Talk-Fettnäpfchen?

In der Kommunikation geht es - wie in vielen asiatischen Ländern - häufig darum, den anderen nicht bloßzustellen. Damit dieser das Gesicht wahren kann, sind auch kleine Notlügen erlaubt. Am besten funktioniert diese auf Harmonie bedachte Gesprächskultur mit unverfänglichen Themen. Von politischen Diskussionen sollte man besser die Finger lassen. Ein aufrichtiges Lob über China wird immer gerne gehört. Während des Gesprächs sollte man seinem Gegenüber nie direkt in die Augen schauen. Auch mit dem Finger auf andere zu deuten, gilt als unhöflich.

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