Was benötige ich für welches Land?

Visum, Impfungen, Regenzeit - wer nach Asien reisen will, sollte sich frühzeitig informieren. Sonst fällt der Urlaub buchstäblich ins Wasser. Wir haben zusammengetragen, was Sie alles benötigen. Von Sandra Hermes

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Die Chinesische Mauer gilt mit einer Länge von 8851 Kilometern als das größte Bauwerk der Welt©

Asien für Wiederholer: China

Info: Fremdenverkehrsamt der China.

Anreise: Nonstop-Flüge ab Frankfurt oder München nach Peking, Stopover-Flüge über diverse Städte (z.B. Paris, Amsterdam).

Einreisebestimmungen: China-Reisende benötigen in jedem Fall ein Visum. Es kann bei den chinesischen Auslandsvertretungen (www.china-botschaft.de) beantragt werden. Viele Reiseveranstalter besorgen für Gruppenreisen in die Volksrepublik Gruppenvisa für ihre Kunden. Sollte sich die Gruppe aber im Land - z.B. aufgrund eines medizinischen Notfalls - trennen müssen, müssen die Visa in Einzelvisa umgewandelt werden. Um sich Zeit und Ärger zu ersparen, sollte man möglichst in jedem Fall mit einem Einzelvisum einreisen.

Ist eine Ausreise von China nach Hongkong oder Macau geplant, benötigen Reisende ein Visum, das Mehrfacheinreisen erlaubt. Für die Sonderverwaltungsregionen selbst ist für Deutsche kein Visum nötig. Als Reisedokumente erkennt China den regulären Reisepass und einen Kinderreisepass an (auch vorläufige). Die Dokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein und mindestens eine freie Seite für das Visum aufweisen.

Reisezeit: Bei einer Landesfläche von über neun Millionen Quadratkilometern ist es schwer, eine ideale Reisezeit zu empfehlen. Von Oktober bis März ist der Süden eine gute Wahl. April und Mai eigenen sich für Ziele in Zentralchina. Von April bis Oktober ist der Norden der Volksrepublik sehr beliebt. Der tropische Monsun führt besonders in den Sommermonaten (April bis September) in Südchina zu extremen Niederschlägen.

Impfungen: Als Reiseimpfung werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis empfohlen. Je nach Aufenthaltsort besteht in China ein sehr unterschiedliches Risiko, mit Malaria infiziert zu werden. Ein Gespräch mit einem Tropenmediziner über die sinnvolle Prophylaxe wird dringend empfohlen.

Da zwischen China und der Bundesrepublik kein Sozialversicherungsabkommen besteht, müssen Arzt- und Krankenhausrechnungen zunächst in bar bezahlt werden. Informieren Sie sich vor Reisebeginn bei Ihrer Auslandskrankenversicherung über die Modalitäten.

Besonderheiten: Drogendelikte werden in China hart bestraft. Schon der Besitz geringer Mengen kann zu Freiheitsstrafen und sogar zur Todesstrafe führen. Auch die Störung der Öffentlichen Ordnung hat nicht nur Bußgelder, sondern häufig auch Haftstrafen zur Folge. Fotografieren ist - abgesehen von militärischen Anlagen - überall erlaubt.

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