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Wandern am Ende der Welt

Ein Drittel Tasmaniens besteht aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Durch die grüne Wildnis führen nur wenige Wanderwege. Zu den einsamsten Routen gehört der Bay of Fires Walk an der Ostküste.

Über zwei Tage geht es einsam am Meer entlang an, fern jeglicher Zivilisation. Hier sieht die Küste noch immer so unberührt aus wie im Jahre 1642, als der niederländische Seefahrer Abel Tasman den Landstrich für die Europäer entdeckte.

Über zwei Tage geht es einsam am Meer entlang an, fern jeglicher Zivilisation. Hier sieht die Küste noch immer so unberührt aus wie im Jahre 1642, als der niederländische Seefahrer Abel Tasman den Landstrich für die Europäer entdeckte.

Selbst für Australier liegt Tasmanien weit weg. Zwei Stunden dauert der Flug von Sydney zu Australiens größter Insel. Der südlichste Bundesstaat hat ungefähr die Flächenausdehnung von der Größe Bayerns. Mehr als 10.000 Quadratkilometer stehen unter Schutz und gehören zum Weltnaturerbe der Unesco.

Von sieben der berühmten Great Walks of Australia führen allein vier durch die Naturlandschaften Tasmaniens. Im Gegensatz zum alpinen Overland Track im Cradle Mountain National Park geht der Bay of Fires Walk stets entlang der Küste, über schneeweiße Sandstrände und abgerundete Granitfelsen.

"Wir laufen in den nächsten Tagen nach Süden. Cremt Euch besonders den Nacken gut mit Sonnenmilch ein", sagt Claire, eine der beiden Guides, die eine Gruppe von zehn Wanderern auf dem Marsch begleitet. Denn auf der sommerlichen Südhalbkugel steht die Sonne mittags hoch im Norden. Übernachtet wird unterwegs in Zelten am Strand und in einer architektonisch ganz besonderen gestalteten Öko-Lodge 40 Meter über dem Meer.

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