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Sicher unterwegs in Südafrika

Offizielle Stellen spielen das Thema Kriminalität in Südafrika gerne herunter. Die Medien greifen dagegen jeden Fall auf. stern.de gibt Verhaltenstipps, wie Sie sicher durch Südafrika reisen.

Von Till Bartels

  Fußgängerzone in Downtown Kapstadt: Sicherheitsdienst in der St. Georges Mall

Fußgängerzone in Downtown Kapstadt: Sicherheitsdienst in der St. Georges Mall

Lassen Sie sich von der negativen Berichterstattung nicht abschrecken. In der Innenstadt von Kapstadt hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Kriminalitätsrate liegt hier deutlich unter Johannesburg. Tagsüber kann man dort problemlos zu Fuß unterwegs sein, auch abends gelten die Long Street und insbesondere die Victoria & Albert Waterfront als sicher. Der enorme Erfolg der Attraktion am Hafen mit ihren Restaurants, Shops und Hotels resultiert auch daher, weil sich die Menschen dort dank Videoüberwachung sicher fühlen können.

Ungleiche Einkommensverteilung

Dennoch sollte jeder Südafrika-Besucher wissen: Auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid bleibt das Land gespalten. Statt der Hautfarbe trennt die extrem ungleiche Einkommensverteilung das Land am Kap. Das enorme Wohlstandsgefälle, Gewalt und Kriminalität gehören zu den Hauptproblemen des jungen Landes. "Südafrika verzeichnet im Vergleich zu Deutschland hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten und deren Randgebieten", heißt es auf bei den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes in Berlin. Doch der "überwiegende Teil der Gewaltkriminalität erfolgt in Gegenden und unter Umständen, von denen üblicherweise deutsche Urlaubs- oder Geschäftsreisende nicht betroffen sind", so die Website. Gemeint sind damit Gewaltverbrechen, die sich meistens in den Townships ereignen.

Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich bei einem Südafrika schützen.

Verhaltenstipps für eine sichere Südafrikareise

Vermeiden Sie sofort als Tourist erkannt zu werden. Der Fotoapparat gehört in eine unauffällige Tasche, Wertsachen nicht sichtbar am Körper tragen und wenn möglich im Hotelsafe belassen.

Während der Autofahrt in der Stadt und beim Halt vor roten Ampeln unbedingt die Fenster und Türen geschlossen halten. Verriegeln Sie auch die Türen von innen beziehungsweise aktivieren Sie die Zentralverriegelung.

Halten Sie beim längeren Warten vor der roten Ampel zum Vordermann einen Sicherheitsabstand. In Städten kommt es dabei zu "smash-and-grab"-Überfällen, sogenannten Blitzeinbrüchen.

Münzen, Handtaschen, Fotoapparate und ähnliches sollten nicht sichtbar im Auto im Auto liegen - auch nicht auf der Rücksitzbank. Die gehören in den Kofferraum oder Wertsachen in den Hotelsafe.

Halten Sie nicht an, wenn Ihnen verdächtige Personen am Straßenrand signalisieren, dass sie eine Panne haben. Es könnte sich um eine Falle handeln.

Meiden Sie Aussichtspunkte oder Rastplätze, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.

Bei Ausflügen in Nationalparks, wie bei einer Wanderung auf den Tafelberg bei Kapstadt: Benutzen Sie keine einsam gelegenen Wanderwege.

Benutzen Sie keine Vorortzüge in Kapstadt, Johannesburg, Pretoria und Durban. Ausnahme ist der Gautrain zum Flughafen in Johannesburg.

Meiden Sie Downtown Johannesburg, Soweto und Innenstädte nach Einbruch der Dunkelheit. Tragen Sie keinen Schmuck.

Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man wegen möglicher K.O.-Tropfen nicht annehmen.

Reservieren Sie Ihr Taxi bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen. Das Hotel hilft meistens gerne bei der Bestellung.

Vorsicht: Auf dem Schwarzmarkt sind in jüngster Zeit vermehrt gefälschte 200-Rand-Noten im Umlauf. Daher nur in der Bank Geld tauschen. An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten, da neben Trickdiebstählen auch Manipulationen der Geldautomaten zugenommen haben.

Die landesweite Polizeirufnummer lautet: Tel. 10111, die von Krankenwagen Tel. 10177. Erwerben Sie eine südafrikanische SIM-Karte mit Prepaid-Funktion für Ihr Mobiltelefon, die für wenige Euro bereits erhältlich ist. Speichern Sie die Notrufnummer in Ihrem Handy und reisen Sie mit einem eingeschalteten Telefon.

Im Falle eines Angriffs defensiv reagieren. Ihr Leben ist mehr Wert als eine Banknote.

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