Krüger, Karoo & Co.

20. März 2012, 08:52 Uhr

Riesige Areale für riesige Tiere: Wer in Südafrika auf Safari gehen will, hat es mit Superlativen zu tun. Ein Überblick über alle Parks. Von Stéphanie Souron

Safari-Tipps

1. Beginnen Sie Ihre Safari frühmorgens. Wenn es noch kühl und frisch ist, sind die Tiere am aktivsten. Am späten Nachmittag ist das Licht zum Fotografieren am schönsten.
2. Bewegen Sie sich langsam. Je langsamer Sie sind, desto mehr werden Sie sehen.
3. Tragen Sie bequeme Kleidung. Vermeiden Sie grelle Farben, insbesondere, wenn Sie zu Fuß unterwegs sind. Khaki ist die beste Tarnfarbe im Busch.
4. Ziehen Sie niemals allein zu Fuß los.
5. Nehmen Sie immer genügend Wasser, einen Hut und im Winter auch einen Pullover mit. Auf offenen Wegen kann es dann sehr kalt sein.
6. Vergessen Sie nicht Ihr Fernglas und Ihre Kamera.
7. Erwarten Sie nicht, das zu sehen, was Sie aus Tierfilmen kennen. Es braucht Monate, um solche Szenen aufzunehmen - und das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
8. Buchen Sie geführte Touren rechtzeitig im Voraus. Die Teilnehmerzahl ist häufig begrenzt.

Addo Elephant National Park

LAGE: Im Süden, etwa eine Autostunde (75 Kilometer) von Port Elizabeth entfernt. Dort ist auch der nächste Flughafen.



TIERE: 450 Elefanten, 400 Büffel, 48 schwarze Nashörner, Löwen, Schakale, Zebras, Pinguine und Seehunde



EINTRITT: 110 Rand



Camps:
Addo: für Elefanten, schwarze Nashörner, Löwen, Büffel
Kabouga: für Nilpferde, Straußen, Paviane, Kuhantilopen, Fischadler
Matyholweni: für Buschschweine, Buschhasen, Trappen, Nektarvögel
Narina: für Ottern, verschiedene Vögel
Woody Cape: für Buschhasen, Klippschliefer, verschiedene Vögel



SAFARI: eigener PKW (es gibt spezielle Strecken für Geländewagen), mit einem Guide, mit Pferden, zu Fuß oder mit Booten



BESONDERHEITEN: Der Park wurde 1931 gegründet, um die letzten dort lebenden Elefanten zu schützen. Mittlerweile hat sich ihr Bestand wieder erholt. Außerdem ist in dem Park der äußerst seltene Flügellose Mistkäfer heimisch, der übrigens auf allen Straßen Südafrikas Vorfahrt hat!



INTERNET: www.sanparks.org/parks/addo

Alguhas National Park

LAGE: Rund um Cape Alguhas an der Südspitze des Kontinents. Der nächste Flughafen ist Kapstadt (230 Kilometer).

TIERE: Vor allem Seehunde, Wale und Delfine

EINTRITT: frei

CAMPS: Im Park selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten. Hotels und Pensionen finden sich aber in L'Agulhas and Struisbaai ganz in der Nähe.

SAFARI: zu Fuß oder mit dem Boot

BESONDERHEITEN: Die Alguhas Ebene ist ein weites Sumpfgebiet. In dem Park leben dementsprechend viele Amphibien und Reptilien. Zu dem Park gehört ein großes Museum, das sich mit dem "Abenteuer Kap-Umrundung" auseinandersetzt.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/alguhas

Augrabies Falls National Park

LAGE: Im Nordwesten des Landes, direkt an der N14. Der Park ist ein beliebter Zwischenstopp für alle, die vom Transfrontier Park gen Westen reisen. Der nächste Flughafen ist Upington (120 Kilometer).



TIERE: Vor allem Giraffen, Antilopen, Leoparden, Luchse und Wildkatzen



EINTRITT: 76 Rand



CAMPS: Es gibt nur ein Camp direkt am Eingang des Parks. Dazu gehören ein Zeltplatz, Lodges und Cottages.



SAFARI: Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Weil während der Sommermonate viele Tiere nachts unterwegs sind, finden geführte Safaris auch nach Einbruch der Dunkelheit statt.



BESONDERHEITEN: Der 56 Meter hohe Wasserfall des Orange Rivers ist während der Regenzeit besonders spektakulär.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/augrabies

Bontebok National Park

LAGE: Im Süden, 240 Kilometer östlich von Kapstadt. Der Park hat einen eigenen kleinen Flugplatz.



TIERE: 200 Bontebok-Antilopen, Steinböcke, Zebras, Wölfe, Füchse und Otter



EINTRITT: 36 Rand



CAMPS: Es gibt nur ein Camp in dem Park, das erst kürzlich eröffnet wurde. Dort kann man Chalets mieten und es gibt einen Campingplatz.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto oder mit dem Fahrrad



BESONDERHEITEN: Der Bontebok Park gehört zum Welterbe des Cape Flora Kingdoms. In den Flüssen kann man baden, angeln und Kajak fahren.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/bontebok

Camdeboo National Park

LAGE: Im Süden, rund um die Stadt Craaff Reinet. Der nächste Flughafen ist Port Elizabeth (250 Kilometer).



TIERE: Affen, Antilopen, Füchse, Steinböcke und viele Vögel



EINTRITT: 48 Rand



CAMPS: Da Graaff-Reinet zum Park gehört, finden sich hier viele Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten.



SAFARI: Zu Fuß oder mit dem eigenen Auto



BESONDERHEITEN: Der größte Teil des Parks liegt auf etwa 1500 Meter Höhe im Sneeuberg-Gebirge.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/camdeboo

Golden Gate Highland National Park

LAGE: Rund 50 Kilometer entfernt von Harrismith, etwa auf halber Strecke zwischen Durban und Johannesburg



TIERE: Geier, Gnus, Antilopen und Ibisse



EINTRITT: 76 Rand



CAMPS: Das "Highlands Mountain Retreat" auf 2200 Meter Höhe ist das höchste Camp Südafrikas. Von dem zweiten Camp des Parks, dem "Basotho Cultural Village", kann man gut zu Fuß zur Tierbeobachtung gehen. Außerdem gibt es am Eingang des Parks ein Hotel und einen Campingplatz.



SAFARI: Mit einem Guide, mit dem eigenen Auto oder zu Fuß



BESONDERHEITEN: Alle Straßen im Park sind geteert und in sehr gutem Zustand.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/golden_gate

Karoo National Park

LAGE: An der N1 bei Beaufort West, etwa 500 Kilometer nördöstlich von Kapstadt. Der nächste größere Flughafen ist George (300 Kilometer), es gibt einen kleinen Privatflughafen in Beaufort West.



TIERE: Felsenadler, Zebras, Schildkröten, Springböcke, Wildkatzen und vereinzelt Nashörner



EINTRITT: 76 Rand



CAMPS: Es gibt nur ein großes Camp am Eingang



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide (auch nachts) oder zu Fuß. Es gibt einen speziellen Trail für Geländewagen.



BESONDERHEITEN: Wegen der spärlichen Vegetation des Parks ist die Chance groß, dass man viele Tiere zu sehen bekommt. Die beste Sicht hat man auf der 13 Kilometer langen "Lammertjiesleegte"-Route. Alle Straßen im Park sind geteert mit Ausnahme des 4x4 Offroad-Trails.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/karoo

Kgalagadi Transfrontier Park

LAGE: Im Norden des Landes, im Grenzgebiet zwischen Südafrika, Namibia und Botswana. Es gibt fünf Eintritts-Tore, der einzige südafrikanische ist das "Twee Rivieren Gate", 265 Kilometer nördlich von Upington. Will man den Park durch ein anderes Land verlassen, benötigt man einen Reisepass!



TIERE: Löwen, Leoparden, Geparden, Raubvögel und Meerkatzen.



EINTRITT: 140 Rand



CAMPS: Traditionelle Camps mit Lodges, Campingplätzen und kompletter Infrastruktur sind das "Twee Rivieren Camp" im Süden, das "Mata-Mata-Camp" im Westen und das "Nossob-Rest-Camp" in der Mitte des Parks. Außerdem existieren so genannte "Wilderness-Camps", die relativ einsam in der Wildnis liegen. Um die Ruhe der Tiere nicht zu stören, dürfen hier nie mehr als acht Leute übernachten. Die meisten Wilderness-Camps haben keinen Zaun, sondern werden Tag und Nacht von einem Ranger bewacht. Man muss sein eigenes Trinkwasser und Feuerholz mitbringen und sich in der nächst gelegenen Stadt abmelden, wenn man losfährt. Kinder unter 12 Jahren dürfen dort nicht übernachten.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide (bietet sich besonders an für Safaris in der Dämmerung) oder zu Fuß



BESONDERHEITEN: Alle Straßen im Park sind Schotterpisten. Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Durchfahren des Parks verboten. Der Park eignet sich besonders zur Beobachtung von Raubtieren, da große Antilopen- und Springbockherden durchziehen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/kgalagadi

Knysna National Lake Area

LAGE: An der Garden Route, rund 500 Kilometer östlich von Kapstadt und 300 Kilometer westlich von Port Elizabeth. Der nächste Flughafen (George) ist 70 Kilometer entfernt.



TIERE: Stachelschweine, Otter und Fledermäuse



EINTRITT: Keine Angaben



CAMPS: "Forest Timber Camping Decks", das sind einfache Holzhütten mitten im Wald. "The Tree-Top Forest Chalet", komfortable Chalets mit großer Terrasse zum Tieregucken. "The Guest House in Diepwalle Forest" ist geeignet für alle, die schon immer mit dem Fahrrad auf Safari gehen wollten.



SAFARI: Zu Fuß, mit dem Mountain-Bike oder mit dem Geländewagen



BESONDERHEITEN: Der Knysna-Park ist Teil einer riesigen Lagune, zu der auch Wälder, Strände und Seen gehören. Man kommt vor allem wegen der Landschaft, nicht wegen der Tiere!



INTERNET: www.sanparks.org/parks/knysna

Kruger National Park

LAGE: Im Nordosten, an der Grenze zu Mozambik. Es gibt tägliche Flugverbindungen von Johannesburg nach Phalaborwa, Hoedspruit und dem neuen Krüger/Mpumalanga International Airport (KMIA), der zwischen Nelspruit und White River liegt. Dorthin fliegen auch Maschinen von Durban und Kapstadt. Zwischen Johannesburg und Nelspruit liegen rund 400 Kilometer. Der Park hat neun Eingänge (von Norden angefangen, gegen den Urzeigersinn): Pafuri, Punda Maria, Phalaborwa, Orpen, Paul Krüger, Phabeni, Numbi, Malelane und Crocodile Bridge.



TIERE: Hier leben 147 Säugetier-, 507 Vogel-, 114 Reptilien und 34 Amphibienarten. Die meisten Besucher kommen allerdings, um die Big Five zu sehen: Büffel, Elefanten, Leoparden, Löwen und Nashörner.



EINTRITT: 140 Rand



CAMPS: In dem zwei Millionen Hektar großen Park gibt es 13 große Camps mit Übernachtungsmöglichkeiten vom Zwei-Mann-Zelt bis zur Zehn-Personen-Lodge. Außerdem verteilen sich auf dem Areal fünf kleinere Camps, zwei Nacht-Refugien, zwei Busch-Lodges und acht Luxus-Lodges. Wo man übernachtet, hängt davon ab, an welchem Tor man in den Park einfährt und welche Tiere man sehen möchte.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide, zu Fuß oder mit dem Fahrrad



BESONDERHEITEN: Der 1898 gegründete Krüger Park ist der größte und älteste Nationalpark des Landes. Dementsprechend hoch ist der Zulauf. Um die Tiere nicht zu verschrecken, kann es zu Eintrittsbeschränkungen kommen. Besucher, die eine Übernachtung im Park gebucht haben, erhalten in jedem Fall Zutritt.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/kruger

Mapungubwe National Park

LAGE: Im Norden in der Provinz Limpopo, direkt an der Grenze zu Botswana und Simbabwe. Der nächste Flughafen ist Polokwane (200 Kilometer). Bis nach Johannesburg sind es rund 600 Kilometer.



TIERE: Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen und mit etwas Glück auch Löwen, Geparden und Hyänen



EINTRITT: 76 Rand



CAMPS: Das Hauptcamp, das "Leokwe Camp" liegt in den spektakulären Sandsteinhügeln im Osten des Parks. Ganz in der Nähe beginnt eine sehr schöne Wanderung. Das "Limpopo Forest Tented Camp" liegt im Westen des Parks an den Ufern des Limpopo und ist besonders bei Vogelbeobachtern beliebt. Die "Tshugulu Lodge" ist eine Luxus-Lodge, hat ein Schwimmbad und einen eigenen ökologischen Wanderpfad. Auf einem Bergrücken im Osten des Parks liegt das "Vhembe Wilderness Camp" mit einem beeindruckenden Ausblick über das ganze Tal. Nicht weit entfernt von "Limpopo Forest Tented Camp" haben zehn Zelte oder Caravans Platz im "Mazhou Camping Site".



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide oder zu Fuß



BESONDERHEITEN: 35 Kilometer Straßen sind für alle Autos befahrbar, für die restlichen 100 Kilometer braucht man einen Geländewagen. Im Park gibt es keine Tankstellen. Autofahrer sollten in Musina ihre Kanister auffüllen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/mapungubwe

Marakele National Park

LAGE: Nur wenige Kilometer östlich von Botswanas Hauptstadt Gaborone, in der Nähe der südafrikanischen Stadt Thabazimbi. Bis nach Johannesburg sind es 250 Kilometer.



TIERE: Elefanten, Nashörner, Antilopen und Geier



EINTRITT: 76 Rand



CAMPS: Im "Tlopi Tented Camp" hat jedes Zelt zwei Betten, eine Küche und ein eigenes Bad. Das Camp ist nicht umzäunt. Das "Bontle Camping Site" ist ein Campingplatz mit 18 Stellplätzen.



SAFARI: Tagsüber und nachts mit dem eigenen Auto oder mit einem Guide, außerdem Wanderungen zu den Brutstätten der Geier.



BESONDERHEITEN: Der Park liegt im Grenzgebiet zwischen dem trockenen Westen und dem feuchten Osten Südafrikas und zieht damit Tiere aus beiden Lebensräumen an.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/marakele

Mokala National Park

LAGE: Ungefähr in der Mitte des Landes, etwa 80 Kilometer südwestlich von Kimberly. Dort ist auch der nächste Flughafen.



TIERE: Schwarze und weiße Nashörner, Büffel, Antilopen, Giraffen, Zebras und Gnus



EINTRITT: 64 Rand



CAMPS: Im "Mosu" gibt es luxuriöse Übernachtungsmöglichkeiten mit Pool, Restaurant und Lounge. Das "Mofele" ist eher rustikal mit Mehrbettschlafräumen. In den Wohneinheiten des "Lilydale" sind Kochnischen vorhanden, es gibt aber auch ein Restaurant.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, zu Fuß oder geführte Dämmerungs-Wanderungen



BESONDERHEITEN: Mokala ist der jüngste der 20 südafrikanischen Nationalparks. Eingebettet in eine Hügellandschaft, bietet der Park spektakuläre Aussichten auf die sandigen Ebenen, wo die Tierherden entlang ziehen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/mokala

Mountain Zebra National Park

LAGE: Im Süden, zwischen Cradock und Graaff-Reinet. Der nächste Flughafen ist Port Elizabeth, drei Autostunden entfernt.



TIERE: Nashörner, Bergzebras, Gebharden, Gnus und Büffel



EINTRITT: 80 Rand



CAMPS: Es gibt nur ein großes Camp am Eingang des Parks mit einem Hotel, Lodges, Cottages und einem Campingplatz.

SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide, als geführte Wanderung, als individuelle Wanderung. Es gibt eine eigene Geländewagenstrecke.



BESONDERHEITEN: Der Park wurde 1937 gegründet, um das vom Aussterben bedrohte Bergzebra zu schützen. Mittlerweile leben wieder 300 dieser Tiere in dem Park.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/mountain_zebra

Namaqua National Park

LAGE: Im Westen, 67 Kilometer südlich von Springbok. Von hier nach Kapstadt sind es rund 500 Kilometer.



TIERE: Nur wenige. Der Park ist für seine riesigen, bunten Blumenteppiche bekannt.



EINTRITT: 35 Rand



CAMPS: Das Skilpad Camp im Park selbst hat nur vier Wohneinheiten. In der nahe gelegenen Stadt Kamieskroon finden sich Hotels und Restaurants.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto oder zu Fuß, es gibt einige kurze Wanderwege



BESONDERHEITEN: Im Park gibt es weder Restaurants, noch Tankstellen oder andere Geschäfte. Wer die ganze Pracht von Namaqua sehen will, sollte im Frühling kommen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/namaqua

Table Mountain National Park

LAGE: direkt unterhalb von Kapstadt



TIERE: Mangusten, Springböcke, Antilopen, Zebras, Schlangen, Schildkröten, Delphine und Wale



EINTRITT: Frei. Kostenpflichtig ist nur der Besuch des Kaps der Guten Hoffnung, der Boulder's Bay und der Silberminen.



CAMPS: Da der Park in unmittelbarer Nachbarschaft von Kapstadt liegt, gibt es keine größeren Camps im Park, sondern nur drei Gästehäuser.

SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide, zu Fuß oder mit dem Boot.



BESONDERHEITEN: Der Park zählt mit jährlich 4,2 Millionen Besuchern zu den beliebtesten des Landes. Kein Wunder, denn mit den Tafelbergen und dem Kap der Guten Hoffnung liegen zwei der größten Sehenswürdigkeiten Südafrikas im Parkgelände.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/table_mountain

Tankwa Karoo National Park

LAGE: Nördlich von Kapstadt, zwischen Calvinia und Sutherland. Der nächste Flughafen ist Kapstadt, rund vier Autostunden entfernt.



TIERE: Iltisse, Stachelschweine, Füchse, Paviane und viele Vögel



EINTRITT: 64 Rand



CAMPS: Im ganzen Park gibt es nur drei Cottages, ein Guesthouse, eine Lodge und ein kleines Wilderness Camp. Autonome Camper können auf zugewiesenen Plätzen übernachten.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto



BESONDERHEITEN: Der Park ist relativ untouristisch, denn es gibt keinerlei Geschäfte oder Restaurants. Die meisten Besucher und Wissenschaftler kommen wegen der Vogelvielfalt und der außergewöhnlichen Landschaft. Touristen sollten wegen der begrenzten Übernachtungskapazitäten im Park unbedingt vorher reservieren.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/tankwa

Tsitsikamma National Park

LAGE: An der Südküste, direkt neben der Plettenberg Bucht, an der es auch einen kleinen Flughafen gibt. Der nächste größere Airport ist Port Elizabeth (200 Kilometer).



TIERE: Wale, Delfine und Otter



EINTRITT: 88 Rand



CAMPS: Das "Storm River Mouth Restcamp" ist ein großes Camp am Eingang des Parks mit Hütten, Cottages und einem voll ausgestattetem Campingplatz. Das "Nature Valley's Restcamp" liegt etwa 40 Kilometer westlich des Storm Camps mit einfachen Holzhütten im Wald und einem Campingplatz.



SAFARI: Mit dem Boot, mit dem Kanu oder zu Fuß



BESONDERHEITEN: Übersetzt heißt Tsitsikamma "Der Ort, an dem viel Wasser ist". Das trifft zu, denn der größte Teil des Parks liegt im Meer.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/tsitsikamma

West Coast National Park

LAGE: An der Westküste, 100 Kilometer nördlich von Kapstadt



TIERE: Pinguine, Flamingos, Schlangenadler, Tölpel, Wattvögel, vereinzelt Wale und Delphine.



EINTRITT: 36 Rand



CAMPS: Das "Flaming Joe's Beach Camp" liegt direkt am Strand, in Sichtweite einer Flamingo-Kolonie und man kann in gemütlichen Zweierzelten übernachten. Darüber hinaus kann man in dem Park Cottages, Chalets und Hausboote mieten.



SAFARI: Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Boot



BESONDERHEITEN: Das Postberg Reservat, in dem die meisten Land-Säugetiere des Parks leben, ist nur während der Blütezeit im Frühling für den Publikumsverkehr geöffnet. Wer die Augen offen hält, kann aber auch in den anderen Teilen des Parks Antilopen, Gnus und Klippschliefer entdecken.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/west_coast

Wilderness National Park

LAGE: An der Südküste, etwa auf halben Weg zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. Die nächste größere Stadt ist George (15 Kilometer).



TIERE: Stachelschweine, Leoparden, Luchse, Dachse, Seeelefanten und Seepferdchen.



EINTRITT: 64 Rand



CAMPS: Das "Ebb-and-Flow-Restcamp" ist das einzige Camp mit mehr oder weniger luxuriösen Cottages und Holzhütten. Außerdem gibt es einen Campingplatz.



SAFARI: Zu Fuß, mit dem Kanu oder mit dem Boot



BESONDERHEITEN: Der Park zieht vor allem Abenteuerurlauber an: Neben den Safaris kann man hier Wildwasser-Touren, Canoying, Abseiling und Paragliding machen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/wilderness

Ai-Ai/Richtersveld Transfrontier Park

LAGE: Ganz im Nordwesten an der Grenze zu Namibia. Die nächsten größeren Städte sind Upington (700 Kilometer entfernt) und Kapstadt (900 Kilometer). Am besten fährt man bis Alexanderbay, denn bis dorthin sind die Straßen geteert. Die letzten 80 Kilometer bis zum Park sind Sand- und Schotterpisten.



TIERE: Bussarde, Bergzebras und Affen



EINTRITT: 96 Rand



CAMPS: Das kürzlich eröffnete "Sendelingsdrif Rest Camp" hat zehn voll ausgestattete Chalets. Das "Potjiespram Rest Camp" ist ebenfalls relativ neu und mit Camping-Stellplätzen ausgestattet. Eines der beliebtesten Camps im Park ist das "De Hoop Camp Site" mit Stellplätzen für Caravans und neuerdings auch kalten Duschen, sowie auf dem Campingplatz "Richtersburg Camp Site". Das "Kokerboomkloof Camp Site" ist ein kleiner Zeltplatz mit Trocken-WCs. Die "Tatasberg and Ganakouriep Wilderness Camps" sind kleine Camps mit Hütten für zwei Personen. Das "Hiking Trails Base Camp" ist nur zu bestimmten Jahreszeiten geöffnet. Es liegt im wunderschönen Ganakouriep Valley und hat Platz für bis zu neun Personen. Für den Weg dorthin braucht man einen Guide.



SAFARI: Mit dem eigenen Auto, mit einem Guide oder zu Fuß



BESONDERHEITEN: Zu dem Park gehört der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. In Sendelingsdrif kann man mit der Fähre über den Orange River übersetzen.



INTERNET: www.sanparks.org/parks/richtersveld

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