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Für Taucher sind es maritime Paradiese, für Tiere Städte unter Wasser: Korallenriffe. Doch die einzigartigen Ökosysteme sind noch bedrohter als die tropischen Regenwälder. Die Ausstellung "abgetaucht" des Berliner Museums für Naturkunde lädt ein ins gefährdete Abenteuer Riff.
Alarmierende Befunde in den Meeren und Ozeanen: Weltweit stehen Korallen aufgrund hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Es droht ein verheerendes Artensterben.
Blühende Korallenlandschaften gibt es nicht nur in den Tropen, sondern auch in europäischen Gewässern. In eisiger Dunkelheit tummeln sich Fische, Krebse und Seesterne.
Wer einmal abgetaucht ist in die Unterwelt, wer einmal die Klänge des Meeres vernommen und den Fischen hallo gesagt hat, den läßt der Reiz der Tiefe nicht mehr los.
Die Korallenriffe der Erde gehen dramatisch zurück. Ein Drittel ist bereits ernsthaft geschädigt, warnen mehrere Forschergruppen im US-Fachmagazin "Science".
Millionen pilgern ins Kino, um der Rettung des niedlichen Flossenknirpses Nemo entgegenzufiebern. Für die echten Riff-Bewohner hingegen ist kein Happy End in Sicht.
Aufgrund des Hochwassers haben Australien-Besucher ihre Reisepläne geändert und umgehen Queensland. Nach der großen Flut folgt die Touristenflaute. Das verunreinigte Regenwasser gefährdet auch das weltberühmte Great Barrier Reef.
Wracks und Wellen, Tragödien und Traumstrände: Die Great Ocean Road in Victoria zählt zu den schönsten Naturwundern Australiens und führt zu Orten, an deren sich bis heute kleine und große Dramen ereignen.
In der Karibik gab es vor 40 bis 50 Millionen Jahren mehr Inseln als heute. Wissenschaftler haben in den Tiefen überraschend versteinerte Lebewesen entdeckt, die eigentlich im Flachwasser zuhause sind.
Das gewaltige Erdbeben in Chile hat im Land verheerende Zerstörungen angerichtet. Nun rast ein Tsunami durch den Pazifik. Eine erste Flutwelle hat die Hawaii-Inseln erreicht.
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