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Zwischen dem Hamburger Kaffeeröster Tchibo und der Uhren-Edelmarke Rolex bahnt sich ein Streit um den Verkauf von Rolex-Uhren in Tchibo-Filialen an.
Da die Verkaufsaktion zum Dumpingpreis gescheitert ist, gehen die 20 Uhren jetzt gratis vom Ladentisch - per Gewinnspiel sollen die glücklichen Besitzer ermittelt werden.
Urteil des BGH: Erfahren Internet-Auktionshäuser von Markenverletzungen auf ihren Webseiten, müssen sie entsprechende Angebote unverzüglich sperren. Im konkreten Fall ging es um "Edelreplika" von Rolex-Uhren.
Nicht nur bei Normalsterblichen geht es in Zeiten der Wirtschaftskrise ans Eingemachte. Auch Stars und Sternchen müssen Federn lassen und Teile ihres Besitzes in Zahlung geben. Profiteure des Trends: Nobel-Pfandleiher, deren Geschäfte in teuren Wohngegenden boomen.
Versteigern kann ja so einfach sein - und so einfach Ärger einbringen. Denn nicht alles, was beim Auktionshaus Ebay geht, ist auch erlaubt. Gerichtsurteile stehen dem Kauf- und Verkaufsrausch manchmal ebenso entgegen wie Spielregeln, die Ebay selbst vorgibt.
Internet-Auktionshäuser müssen möglichst verhindern, dass auf ihren Plattformen Imitate bekannter Marken angeboten werden. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Allerdings müssen Auktionsanbieter die Artikel der Kunden weiterhin nicht vor der Veröffentlichung überprüfen.
Das fernöstliche Prinzip "Vom Meister lernen" kommt im Reich der Mitte besonders zur Geltung. Ob Bronze-Buddhas, Terrakotta-Krieger, Rolex-Uhren oder Weihnachten - die Leidenschaft der Chinesen fürs Kopieren ist legendär.
Die chinesische Regierung will die zum Teil horrenden Steuern auf importierte Luxusartikel senken, um betuchte Landsleute zum Einkaufen im eigenen Land zu bewegen.
Es ist der größte Fund in Deutschland: 1,3 Tonnen Kokain hat Hamburgs Polizei einkassiert. Nun hat sie verraten, wer die Dealer waren, mit welchem Trick sie schmuggelten - und wie sie ertappt wurden.
Leider gibt es zur Zeit nicht nur Gutes aus Hong Kong zu vermelden: Der Nachtmarkt in der Temple Street in Mongkok wurde vor zwei Tagen Ziel eines Anschlags. Ein Unbekannter warf vom Dach eines Hause zwei Behälter mit ätzender Flüssigkeit in den gut besuchten Markt. 30 Personen wurden verletzt, darunter 9 Touristen und 1 Kind -- niemand davon schwebt in Lebensgefahr. Es war der fünfte Anschlag dieser Art in Hongkong in den vergangenen 13 Monaten, alle wahrscheinlich vom selben Täter ausgeführt. Für die Einwohner Bagdads und anderer Krisenregionen wäre solch ein Zwischenfalls sicher ein relativ banales Ereignis. Für eine Stadt wie Hongkong jedoch, die eine sehr geringe Kriminalitätsrate hat und sich zu Recht als eine der sichersten Metropolen der Welt rühmt, bedeutet so ein Ereignis den totalen Ausnahmezustand. Außerdem fürchtet man hier, dass der Ruf Hongkongs als Touristen-Magnet Schaden nehmen und Besucher abhalten könnte, hierher zu reisen. Der Touristenmarkt in der Temple Street ist eine beliebte Adresse für Touristen und Einheimische. Dort bekommt man so ziemlich alles, was das Touristen-Herz höher schlagen lässt: die neusten elektronischen Spielsachen, gefälschte Marken-Artikel, falsche Rolex-Uhren. Außerdem gibt es zahlreiche Garküchen, in denen die Gäste an einfachen Holz- oder Plastiktischen im Freien sitzen und die vor ihren Augen auf mobilen Gaskochern zubereiten Gerichte verspeisen. Die Säure-Attentate zuvor, bei denen rund 100 Menschen meist leicht verletzt worden waren, wurden, bis auf eine Ausnahme, alle in Kowloon verübt. Kurz nach dem Zwischenfall in der Temple Street Zwischenfall war zum ersten Mal ein Verdächtiger festgenommen worden. Allerdings sieht es so aus, als habe man den Falschen erwischt, denn heute musste die Hongkonger Polizei zugeben, dass der Attentäter immer noch frei herumlaufe. Nichtsdestotrotz war der Markt in der Temple Street schon am nächsten Abend wieder gut besucht. Fast scheint es, als hätten die Menschen sich daran gewöhnt, dass sie in einer unruhigen Welt leben, in der überall irgendwelche Gefahren lauern. In Zeiten von Selbstmord-Attentätern, Tsunamis, SARS, Vogel- und Schweinegrippe lässt sich niemand mehr durch etwas Säure aus der Fassung bringen.
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