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Nun ist es traurige Gewissheit: Zwei der drei im Jemen tot aufgefundenen Frauen sind Deutsche. Das bestätigte Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier in Berlin. Von den übrigen Verschleppten fehlt jede Spur. Dafür gibt es neue Mutmaßungen über die vermeintlichen Drahtzieher.
Verwirrende Nachrichten aus dem Jemen: Zunächst hieß es, unter den sieben entdeckten Leichen seien mindestens drei deutsche Frauen. Während die Deutsche Presseagentur nur noch von mindestens zwei deutschen Toten spricht, sind einer anderen Agentur zufolge alle neun entführten Ausländer tot aufgefunden worden. Sollte dies zutreffen, wären sieben Deutsche ums Leben gekommen, darunter drei Kinder.
Die Sieger stehen fest, die Palmen sind verteilt: Beim großen Finale an der Côte d'Azur konnte auch Regen die Stars der internationalen Filmwelt nicht vom Feiern abhalten. Die große Party von Cannes.
Seit fast einem Jahr befindet sich eine Familie aus Sachsen in der Gewalt jemenitischer Geiselnehmer. Jetzt haben saudi-arabische Spezialkräfte zwei Töchter gerettet. Das Schicksal der Eltern und des Sohnes ist unklar. Angehörige befürchten für den Jungen das Schlimmste.
Am Montag hatte sich Außenminister Guido Westerwelle persönlich in das Ringen um die Freilassung der im Jemen entführten Familie aus Sachsen eingeschaltet. Nun verlautet aus dem Land auf der Arabischen Halbinsel, die Regierung in Sanaa verhandele mit den Entführern.
Hoffnung für die Angehörigen der verschleppten deutschen Geiseln im Jemen. Laut Auskunft der jemenitischen Regierung sind alle Mitglieder der fünfköpfigen Familie aus Sachsen noch am Leben. Zuletzt waren auf einem Video der Kidnapper lediglich die drei Kinder lebendig zu sehen.
Vergeblicher Hilferuf in letzter Sekunde: Während ihrer Entführung haben die deutschen Geiseln im Jemen offenbar noch am Telefon um Hilfe gerufen. Laut der Zeitung "Yemen Times" ging der Anruf an eine Krankenschwester in Saada, die mit den Geiseln im Dschumhuri-Hospital zusammengearbeitet hat.
Im Jemen haben die Behörden die Suche nach den verschleppten Deutschen und einem Briten intensiviert. Über ihr Schicksal herrscht weiter Unklarheit. Bei den Bundesbürgern handelt es sich um ein Ehepaar mit drei kleinen Kindern aus einem Ort bei Bautzen.
Zwei der drei im Jemen ermordeten Frauen sind Deutsche. Sie waren Studentinnen einer Bibelschule in Lemgo, die in einem Krankenhaus des Entwicklungslandes halfen. Beide waren Mitglieder in einer Wolfsburger Baptistengemeinde - und gaben auch in einer Internet-Community über sich Auskunft.
Verwirrung im Jemen: Nachdem zunächst der Tod aller neun Vermisster gemeldet worden war, hoffen die Behörden jetzt doch, mehrere Überlebende des Geiseldramas zu finden. Zwei deutsche Kinder sollen sie sogar schon lebend entdeckt haben. Keine Hoffnung mehr gibt es dagegen für zwei deutsche Frauen und eine Koreanerin.
Ein Ehepaar mit ihren drei Kindern sind zusammen mit zwei Krankenschwestern im Jemen entführt worden. Unter den Verschleppten befinden sich dem Vernehmen nach auch ein Brite und eine Südkoreanerin.
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