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Mit drei Viertel aller Grippe-Erkrankungen dominiert der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 die Grippewelle in diesem Jahr.
Im Göttinger Uniklinikum sind zwei Menschen an der Influenza-Erkrankung gestorben. Bei beiden wurde der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 nachgewiesen.
Die Schweinegrippe breitet sich von Amerika immer weiter aus: Spanien hat einen ersten Fall bestätigt. Für Virologen ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Schweinegrippe auch in Deutschland ankommt. Sie warnen zwar vor Panikmache, aber das Virus sorgt auch an der Börse schon für Unruhe.
Die chilenischen Behörden haben den Schweinegrippe-Erreger H1N1 bei Puten entdeckt. Es handelt sich um die ersten bekannten Fälle, in denen das Virus bei anderen Lebewesen als Menschen oder Schweinen nachgewiesen wurde.
Viele hoffen, dass der Einsatz von antiviralen Medikamenten wie Tamiflu eine Grippe-Pandemie bremsen kann. Die Bundesländer haben bereits große Mengen der Mittel eingelagert. Italienische Forscher haben nun berechnet, wer die Arzneien erhalten sollte - alte oder junge Erkrankte.
Wie gefährlich ist das Schweinegrippe-Virus auf Mallorca? Die spanischen Gesundheitsbehörden machen sich nach dem Tod einer Urlauberin große Sorgen. "Sie war eine junge, gesunde Frau", erklärte Ministerin Jiménez. Das Virus sei in dem Fall ungewöhnlich aggressiv gewesen. In Deutschland häufen sich derweil H1N1-Infektionen bei Spanien-Heimkehrern.
Wichtiger Fortschritt im Kampf gegen die Schweinegrippe: Biologen in Kanada ist es nach eigenen Angaben gelungen, das neue H1N1-Virus genetisch zu entschlüsseln. In den USA ist die Zahl der Schweinegrippe-Erkrankungen unterdessen sprunghaft gestiegen.
Durch den weltweiten Reiseverkehr könnte sich das Schweinegrippen-Virus rasant verbreiten. Das Auswärtige Amt rät von Reisen ab, die Flughäfen rüsten auf. stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen.
Die WHO hat ihre Pandemie-Warnung erneut hochgestuft und die EU befürchtet schwerwiegende Folgen der Schweinegrippe auch in Europa: "Es ist nicht die Frage, ob Menschen sterben werden, sondern wie viele", warnt der Generaldirektor für Gesundheit, Robert Madelin.
Für die Bewohner Mexikos nimmt der Schrecken kein Ende: Während die Schweinegrippe das Land fest im Griff hat, ist das Land auch noch von einem Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert worden. Tausende Menschen rannten in Mexiko-Stadt in Panik auf die Straßen.
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