Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Im "Vogelnest" kämpfen die Leichtathleten um Gold - leider meist ohne deutsche Beteiligung. Aber das hat auch sein Gutes: So konnte stern.de-Reporter Jens Fischer unbekümmert auf Erkundungstour durch Peking gehen. Doch im Land der Mitte wird selbst der kleine Pausen-Snack zu einem kulinarischen Abenteuer.
Skorpione in Betten, Schränken und Toiletten versetzen derzeit die brasilianische Industriestadt Sorocaba in Angst und Schrecken. Hunderte Tiere sind in die 500.000-Einwohner-Stadt eingefallen.
Mit Bravour hat Brigitte Nielsen das Camp absolviert und ist Dschungelkönigin geworden. Im stern.de-Interview erzählt sie vom Lagerleben, männlichen Miezekätzchen und Testikeln zum Abendbrot.
Die elf Kandidaten fürs Dschungelcamp sind von Frankfurt aus nach Australien abgeflogen. Nicht alle Kandidaten wissen, auf was sie sich da eingelassen haben.
Der Aufruf des Terrornetzwerks El Kaida zu neuen Angriffen gegen den Westen hat auf islamistischen Internetseiten eine Debatte über Anschlagsmethoden mit giftigen Tieren in Gang gesetzt.
Es liest sich wie die Speisekarte aus dem Dschungelcamp: Lebende Skorpione, mit Schokolade überzogene Käfer, frittierte Larven und sogar Milchshakes aus Pferde-Sperma sollen den Gästen des Festivals Wildfoods im neuseeländischen Hokitika im März aufgetischt werden.
Im Dschungelcamp wird es zunehmend zäher. Daran konnten auch Schatzsuche, "Dschungelmemory" und die Verkündung der Finalteilnehmer nur wenig ändern. Peer, Katy und Thomas bleiben drin, Jay Khan muss gehen. Seine Reaktion: "Das ist okay". Doch noch ein wahres Wort zum Abschluss.
Mit den Fluten kommen die Schlangen und die Plünderer: Im überschwemmten Ort Rockhampton spitzt sich die Lage zu - Bewohner halten die Welt via Facebook auf dem Laufenden.
Als ich seinerzeit den Republiken Sambia und Namibia einen Besuch abstattete und mich dem Luxus-Lodgetourismus hingab und meine leicht verdienten Bafög-Euros champagnertrinkend in den Wüsten dem Kapital hinwarf um durch die resultierenden Tänzlein zumindest ein wenig Abwechslung von der eintönigen Elefantenjagd zu haben, da fühlte ich mich sicher und beschützt, denn ich hatte halbhohe Schuhe an. Ganze zwei Wochen lang, bevor ich zu jener Reise aufbrach, verfolgten mich üble Geister in meinen Träumen, von Spinnen, Skorpionen und allerlei garstigen Ungeheuern, die dort, am Wendekreis des Steinbocks, auf mich warteten. In meiner arachnophoben Paranoia sah ich sie in meinen Schlafsack krabbeln, in meine Schuhe kriechen, auf meinen Kopf springen, nur um mich zu beißen, zu fressen und zu töten, denn das ist neben schierer Angsteinflößung der einzige Sinn und Lebenszweck jeglichen Getiers mit mehr als sechs Beinen. Umfassende Internet-Recherchen ergaben damals, daß einzig und alleine das Tragen von halbhohen Schuhen eine minimale Protektion vor dem qualvollen Exitus gewährleiste, da sich die Elenden angeblich zu 90 Prozent am Fußknöchel des Unvorsichtigen vergehen. So wurden denn meine ersten Wege in Windhoek dem lokalen Schuhhandel gewidmet, und ich erstand braune Stiefelchen, halbhoch, knöchelbeschützend, chinaimportiert und bereit, mein Leben zu retten. Während ich alsdann wohlbeschützt durch die phantastische südafrikanische Ödnis stapfte und stiefelte, mußte ich feststellen, daß ich nichts feststellen konnte. Wer jemals in der Wüste war, der weiß, daß sie lebt, und daß dort ständig allerlei kleine Gesellen irgendwie irgendwo über den Sand flutschen. Käferchen, Fliegen, und was-weiß-ich für Krabbeltiere, die hier, im schrägen Nichts, äußerst eilige Geschäfte zu erledigen haben, und zwar husch-husch. Nur Spinnen, und Skorpione, die hab ich nicht gesehen. Nach einer Weile machte ich mich sogar auf aktive die Suche nach meinen Erzfeinden, drehte die Steine um, unter denen sie doch angeblich stets lauern, am Ende sogar auf die falsche Weise, mit der geöffneten Seite zu mir, so überschwenglich wurde ich. Aber gefunden, gefunden hab ich nicht einen. Sierra Leone ist nicht Wüste, Sierra Leone ist tropisch. Wenn in der Wüste zehn böse Tiere auf einem Quadratmeter wohnen, dann sind es in den Tropen zehntausend. Aber ich wurde schon wieder bitterlich enttäuscht. Just vor einer Minute habe ich einen Arachnoiden erlegt, in meinem Kämmerchen hier. Er war ein armer Weberknecht (oder er sah zumindest so aus), der sich langweilig und vollkommen harmlos quer über die Wand hangelte. Eine Kakerlake hatte ich hier, eine einzige, die war eigentlich ganz witzig, die hat mir immer zugeguckt, wenn ich am Computer saß und mit den Fühlern gewunken. Vor einer Woche bin ich versehentlich draufgetreten, beim Aufstehen vom Bett. Sorry. Jetzt bin ich wieder ganz allein. Ich bin kein Sadist, ich bin Missionar, mein Kreuz ist die Fliegenpatsche und meine Mission ist die Vernichtung aller achtbeinigen Satansbrut, mit der wir armen Sünder gestraft werden. Aber die Biologie, die blöde, kommt mit quer. Was ist denn da los, in den Tropen, den Wüsten, den gefährlichen Gegenden dieser Welt, von denen uns das Fernsehen erzählt? In den düsteren Höhlen, in denen sich die Wände bewegen, weil sie dichtbehangen sind mit tellergroßen Spinnen. In den halbfeuchten Erdlöchern, in denen sie auf Dich lauern, um Dich anzuspringen und Dir die finale Injektion zu setzen? In den grünbewucherten Baumritzen mit den warnwestentragenden Giftfröschen, die Dich nur angucken und Du bist tot? Ich bin wohl in den anderen Tropen gelandet, nicht denen aus dem Fernsehen. Wenn ich meine Leute hier frage, was sie denn von Spinnen halten, dann erzählen sie mir doch glatt, daß die Spinnen in Europa eklig seien, weil so groß. Hier aber, hier schlumpfen nur fingernagelgroße Armseligkeiten herum, und die, die sind ja auch noch gut fürs Haus und bringen Glück, guten Tag. Ja, natürlich, in der Stadt, da trifft man selbstverständlich weniger animalisches Ungetier an als in den Wäldern. Aber – und das will ich hier als Stadtmensch betonen – ich hatte bis jetzt noch in jeder westlichen Großstadt, die ich bewohnte, mindestens eine Begegnung der dritten Art, der ekligen felligen, achtbeinigen Heimsuchung, die mich dann, nach dem Kampf, nicht schlafen ließ, die ganze Nacht. Schande über dich Deutschland, Du bist der wahre Dschungel, gespickt mit Holz-, Wolfs,-, Kreuz- und sonstigen Spinnen, die friedliche, unbescholtene Menschen in Panik versetzen. In Angst vor Afrika, dem Urwald, der Wüste und der Schönheit der Erde. Uh, ich glaube in der Ecke hat sich gerade was bewegt. Ein Post Scriptum für alle arachnophoben Meeresfrüchteliebhaber: Wie viele Beine hat ein Hummer? Guten Appetit.
Blut wird nicht umsonst als der "Saft des Lebens" bezeichnet. Doch wissen Sie eigentlich, wie viele Kalorien Blut enthält? Wie lange ein Blutegel braucht, um seine Blutmahlzeit zu verdauen? Testen Sie, wie gut Sie sich mit dem "Saft des Lebens" auskennen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Araber Dschungelcamp Frühstück Geckos Gottesanbeterin Indonesien Jacques Chirac Jahre Wie Klatsch Malaysia Olivia Penisse Peter Hartmann Quiz Sao Paulo Schildkröten Spinnen Wissenstest
Alexis de Tocqueville Bob Dylan Brigitte Nielsen Dieter Kosslick Dirk Bach Gerhard Schröder Gordon Brown Ingrid van Bergen Jens Fischer Katy Karrenbauer Leo Kirch Mohammed Nico Schwanz Norbert Schramm Peter Bond Reinhard Günzel Sonja Zietlow Stephan Hocke Thomas Gottschalk Tony Blair
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Die Skorpione (Scorpiones) sind eine Ordnung der Spinnentiere (Arachnida). Weltweit sind etwa 1400 Arten bekannt. Skorpione erreichen Körpergrößen zwischen 9 Millimetern bei der Art Typhlochactas mitchelli und 21 Zentimetern bei den Kaiserskorpionen (Pandinus imperator) und Hadogenes troglodytes. Sie leben vorwiegend in sandigen oder steinigen Böden oder in Bodennähe der Tropen und Subtropen, Wüsten und Halbwüsten. Wenige Arten sind kletternde Baumbewohner, Wanderer oder Höhlenbewohner und ha...