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Für 30 Dollar am Tag durch die Karibik

Die von einer Unglücksserie heimgesuchte Reederei Carnival Cruise Lines versucht mit Schnäppchenpreisen, Gäste auf ihre Schiffe zu locken. Eine fünftägige Kreuzfahrt wird für 149 Dollar angeboten.

  Carnival Cruise Lines Inc. ist gemessen an den Passagierzahlen der größte Kreuzfahrtveranstalter der Welt. Neben der Karibik gehört im Sommer auch das Mittelmeer zu den Fahrgebieten der Reederei.

Carnival Cruise Lines Inc. ist gemessen an den Passagierzahlen der größte Kreuzfahrtveranstalter der Welt. Neben der Karibik gehört im Sommer auch das Mittelmeer zu den Fahrgebieten der Reederei.

Die Geschäfte scheinen nicht gut zu laufen. Um leere Kabinen kurzfristig zu füllen, wirbt die US-Reederei Carnival mit Kampfpreisen. So kostet eine Kreuzfahrt in die Karibik Mitte Mai in einer Innenkabine 30 Dollar die Nacht. Eine viertägige Reise von Florida aus zu den Bahamas Anfang Mai gibt es ab 38 Dollar. Das sind umgerechnet 23 beziehungsweise 29 Euro die Nacht. Die Angebote können am Mittwoch auf der Website der Reederei gebucht werden.

Eine Übernachtung in der amerikanischen Billighotel-Kette Motel 6 sei genauso teuer, merkte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg an und zitierte einen Reiseexperten mit den Worten, die Preise für Kreuzfahrten seien gesunken. "Ein leeres Schiff bringt nicht viel Geld ein", sagte Manny Lubian von Futura Travel. "Lieber haben sie Leute an Bord, die Drinks kaufen und Geld ausgeben."

Kreuzfahrt-Pannen am laufenden Band

Mehrere Unglücke haben das Image der Reederei beschädigt. Carnival ist mit 101 Schiffen Marktführer bei Kreuzfahrten. Einige der Kreuzfahrtriesen gerieten in den letzten Wochen durch Zwischenfälle in die Schlagzeilen.

Bei der "Carnival Triumph" brach im Februar ein Brand im Maschinenraum aus. Mehrere Tage lang trieb der Havarist vor der Küste Mexikos, ehe Schlepper das Kreuzfahrtschiff in einen US-Hafen ziehen konnten.

Die "Carnival Legend" bekam im März Probleme mit dem Antrieb. Bei der "Carnival Dream" fiel Mitte März der Stromgenerator aus, und die Toilettenspülung funktionierte nicht mehr.

Am verheerendsten war die Havarie der "Costa Concordia" der italienischen Tochterfirma Costa Crociere im Januar 2012. Dabei starben 32 Menschen.

tib/DPA/DPA

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