Es gibt viel zu bedenken vor einer Weltreise. Zehn praktische Ratschläge von einem Globetrotter, damit die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Von Burkhard Riedel

© Dieter Braun
Acht Monate rund um die Welt, immer weiter Richtung
Westen. Immer vorwärts, nie zurück. Wirklich Zeit
haben. Ganz bewusst das normale Leben hinter
sich lassen. In der Südsee, in Neuseeland und in Tasmanien
auf die größte Distanz zum deutschen Alltag gehen, die
geografisch überhaupt nur möglich ist. Einfach weg.
Einfach?
Wir hatten an alles gedacht. Dachten wir. Aber dann,
beim Abschiedsfest, kam doch noch eine Frage, mit der wir
nicht gerechnet hatten. Halblaut und ein bisschen verdruckst
("Nur für den allerschlimmsten Fall") wollte
Freund Uli wissen, wo er denn die ihm zur Pflege übergebene
Katze beerdigen solle, falls sie in der langen Zeit wirklich
… Immerhin war sie schon fast 18. Wir einigten uns
auf ein schattiges Eckchen unter altem Efeu im Garten.
Den Rest wollten wir nicht zu Ende denken.
Sowieso: Über was sollte man sich Gedanken machen
vor der Reise seines Lebens - und über was besser nicht?
Wo endet die Planung vor dem Start, wo beginnt der
Freiraum für spontane Entscheidungen unterwegs? Acht
intensive Monate später, übervoll mit Erlebtem und nach
vielen Gesprächen mit anderen Weltreisenden, wussten
wir: Wir hatten nicht allzu viel falsch gemacht.
Lesen Sie die
wichtigsten Erfahrungen in unserer FAQ-Liste.
Übernommen aus ...
Stern
Ausgabe 43/2008