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Nach 26 Stunden Fahrt hat ein Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll aus Karlsruhe das Zwischenlager Nord bei Lubmin erreicht.
Ein Ausflug von Peking in das ursprüngliche China nach Shanxi: Im wilden Westen hängen Klöster an hohen Felsen und liegt Datong - ein Ort, der gerade eine neue Altstadt bekommt.
Im Wendland wird es gefährlich: Vermummte Castorgegner griffen Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern an, die Beamten positionieren ihre Wasserwerfer.
Ein Ausflug von Peking in das ursprüngliche China nach Shanxi: Im wilden Westen hängen Klöster an hohen Felsen und liegt Datong - ein Ort, der gerade eine neue Altstadt bekommt.
Endlich am Ziel: Nach 80 Stunden Fahrt ist der Castor-Transport im Zwischenlager Gorleben angekommen. Zuvor hatte die Polizei mehrere Hundert Demonstranten weggetragen, die mit Sitzblockaden und anderen Protestaktionen den Zug mit Atommüll aufhalten wollten. Dabei kam es zu teils heftigen Zusammenstößen.
Die Fahrt nach Freiburg war in Teilen recht unangenehm. Nicht nur wieder irgendwelche Dränglerseppen, zu deren Aufnahme ich meinen Beifahrer zwang: Wir machten noch Station in Baden-Baden und dort im Ortssteil Haueneberstein - selbst dort bilden sich Schilderwälder, mal abgesehen davon, dass ich nachts fast von einem unbeleuchteten Golf angefahren worden wäre, der später fast noch einen Unfall verursacht hätte, aber auch dann noch ohne Licht weiterfuhr. Was blieb, war der Schilderwald: Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Sondern auf herzwärmendere Dinge. In Freiburg kamen wir auf die Idee, doch auch mal wieder mit der Schauinslandbahn den so benamten Berg nahe Freiburg zu erkunden. Beim Anblick unserer Gondel haben mich dann auf einmal Kindheitserinnerungen gepackt. Beige mit Brauereiwerbung drauf. Als Kind und Jugendlicher wohnte ich in der Wiehre, einem Stadtteil von Freiburg, in dem meist große Stadthäuser aus der Jahrhundertwende stehen - und ein Straßenbahndepot, das sich schon fast romantisch mit einem Abfahrtgleis in einer Seitenstraße befand und dessen ganze Umgebung und Schienenverläufe , aber auch das Gebäude selbst sich für den Nachbau als Modelleisenbahn empfahl. Und in dem Depot schlief früher noch meine Lieblingsstraßenbahn. Die 106. Ein GT4, beige. Klingt öde. Aber die Bahn war toll. Ihre Türen wackelten elektrisch mit einem nicht nachzuahmenden Geräusch auf, es klang wie ein freundliches Wimmern und klang bestimmt nur bei meiner 106 so schön. Die Bahn hatte zwei Fahrerstände, und der, der grade hinten war, war immer so hübsch zurechtgemacht. Der Stuhl angeklappt, die Kurbel - das wußte ich - unter einem Holzrollo verborgen, das ein wenig an unseren Brotkasten zuhause erinnerte. Ich hab meine 106 als Kind sogar mal gezeichnet, als sie noch beige war und genau diese Werbung drauf hatte, mit beige außenrum, so wie auf der Gondel. Muss mal sehen, ob ich diese Zeichnung noch finde. So eine Begegnung macht natürlich auch neugierig. Das letzte, was ich vor meinem Wegzug aus Freiburg noch wußte, war, dass meine 106 fast eine der letzten war, die den neuen Anstrich der FVAG bekam, rot-weiß. Dazu habe ich sogar vorher-nachher-Bilder gefunden . (wow, ich bin entzückt, meine 106 noch ein Mal in beige sehen zu dürfen, steht ihr das nicht viel besser?) In rot, das war nicht mehr meine 106, ich hatte sogar im Betriebshof mal gefragt, ob man nicht eine Ausnahme machen könnte. Konnte man nicht. Und man war sogar noch herzloser. Die Bahnen, die jahrelang das Rückgrat der Bähnle-Versogung waren, wurden nicht nur verraten, sondern auch verkauft. Und der Betriebshof ist so gesehen auch keiner mehr - sein Herz schlägt aber noch. Hier haben nämlich nun die Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V. ihren Sitz. Oh, und es stimmt, was hier zu lesen steht ! Meine Bahn hat rübergemacht! Sie fährt nun als 164 in grün durch Halberstadt, in ihrem zweiten Leben. Vielleicht war's doch kein Verrrat, sondern eine Lebensverlängerung. Eben habe ich bei der Halberstädter Verkehrs-GmbH angerufen und mich nach ihrem Befinden erkundigt. Sie steht dort und war im Winter sogar draußen - weil sei einfach robuster sind und ohne elektronischen Schnickschnack, wie man mir grade am Telefon versicherte. Vor dem Winter stand sie lange, denn vor zweieinhalb Jahren bekam Halberstadt neue Bahnen und seither darf sich meine 164, geb.106 , ein wenig ausruhen. Und hier ist sie, meine "Ex-106": Danke, fr-strab.de-Team! Halberstadt ist in gut zwei Stunden Fahrt von Hamburg aus zu erreichen. Ich glaube, ich werde sie mal besuchen, meine 106. Wollten die Grünen nicht mal hier eine Stadtbahn bauen? Ist auch eine Meterspur. Eben hat man mir angeboten, ich könnte sie ja hier fahren lassen und kaufen. Der Mann aus Halberstadt hat das sicher als Scherz gemeint. Er schon.
What happens in Vegas stays in Vegas. Ich war am Weekend als Reiseführer in Las Vegas und Umgebung unterwegs. Ein Plus für Las Vegas ist die Erreichbarkeit und Lage. Fast alle Airlines fliegen Vegas an und dadurch kommt es zu guten Preisen im Konkurrenzkampf. Von Houston aus ist man in 3 Stunden in 'Sin City' in der es nur das EINE geht – Geld, Dough, Money, Zaster, Knete. Man kommt mit dem Auto in 4 Stunden nach Los Angeles und ist in 3 Stunden bei den National Parks in Utah  und ist nach 2 Stunden Fahrt am Sky Walk (Grand Canyon West). Das zweite Plus ist die riesige Hotelauswahl. Preiswert und OK  ist z.B. das Hotel Stratosphäre und große und ruhige Zimmer bietet das Luxor in der Pyramide und wem das ganze Geklimper der Automaten auf den Keks geht, findet etwas Abseits auch ‘non gambling resorts’. Ein Minus ist der neueste Trick um an mehr Geld zu kommen. Bisher gab es relativ preiswertes Essen und in den grossen Hotels ‘all you can eat’ Büfetts. Man ging davon aus, dass Besucher die satt sind und sich wohlfühlen mehr spielen und somit mehr verlieren. Nüchterne Bilanz, am ‘Strip’ kostet ein Bier inzwischen 7 Dollar und ein normales Gericht nicht unter 15 Dollar. Im neuen Hard Rock Café kostet der Hamburger 15 Dollar und nebenan im neuen Cabo Wabo der Burrito auch 15 Dollar. Das war vor 2 Jahren noch anders. Mein Besuch aus Germany hat mir die Führung anvertraut. Natürlich werde ich sie auf den Eifelturm mitnehmen, ueber die Rialto Bruecke am Venetian führen und ihnen die Wasserspiele vor dem Bellagio zeigen, aber Samstag morgen ging es sofort raus aus dem Moloch. Eine tolle Tagestour führt und über das Valley of Fire entlang der bizarren Uferformationen des Lake Mead bis zum Hoover Dam und zurück nach Vegas. Das Valley of Fire ist ein State Park, sozusagen Monument Valley für Arme, den ich immer wieder gern besuche. Die Sandsteinformationen und ‘petrified wood’ (versteinerte Bäume) kann man hier in Ruhe besichtigen und erklettern. Bei der Tour entlang des Lake Mead wird ein dahinsiechendes Problem offensichtlich. Der Wasserstand sinkt seit Jahren drastisch. Dabei ist die Rechnung einfach. Oben am Stausee läuft weniger Wasser rein, als unten benötigt wird. Das betrifft den Lake Powell wie auch den Lake Mead die durch den aufgestauten Colorado River entstanden sind. Die Frage, warum die Häuser in der Wüste in Vegas und Phoenix alle grünen Rasen und Pool haben müssen stellt ‘noch’ niemand – noch… Auch wenn Houston und Vegas weit von der Aschewolke entfernt sind, waren die Auswirkungen offensichtlich. Gestrandete Passagiere und geparkte Maschinen prägen das Bild auf den Flughäfen. P.S. Hurra die neue Blog-Software ist da, auch wenn es sicher etwas Zeit und Gewöhnung braucht. Danke an das IT-Team von stern.de und Frau Rathert.
Von den Sperrungen im Luftverkehr sind 100.000 deutsche Pauschaltouristen im Ausland betroffen. Die ersten Charter-Flieger mit Urlaubern aus dem Süden landen heute in Salzburg. Mehrere Veranstalter sagen alle Flugpauschalreisen mit Abflug bis einschließlich Dienstag ab. stern.de gibt eine Übersicht.
Weil sie sich von ihm über's Ohr gehauen fühlten, hatten fünf Rentner ihren Anlageberater gekidnappt. Doch statt die erhofften Millionen zu erpressen, landeten die Senioren vor Gericht. Im Prozess wird schnell klar: Jeder Angeklagte ist sich nun selbst der Nächste.
Wer als Mitteleuropäer im tristen Winter Sonne tanken will, steuert gern die Kanaren an. Erreichbar in vier Stunden Flugzeit, angenehme Temperaturen bereits zu Jahresbeginn. Doch der Kurzurlaub kann im Kulturschock enden. Begegnung mit einer Insel, die ihre besten Jahre hinter sich hat.
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