HOME

Tipps für die zehn schönsten Nationalparks der USA

Vom Death Valley in Kalifornien über die Everglades in Florida bis zum Olympic National Park in Nordwesten der USA - das Land hat viel geschützte Natur zu bieten. Unsere Autoren Alexandra Kraft und Norbert Höfler geben in der Fotostrecke Tipps für die Reiseplanung.

Grand Canyon

Grand Canyon

Phantom Ranch

Abstieg über den South Kaibab Trail und Rückweg über den Bright Angel Trail. Man braucht dafür zwei Tage. Die Tour ist technisch nicht schwierig, aber lang und wegen der hohen Temperaturen im Canyon sehr anstrengend. Viel Wasser einpacken!

Übernachtet wird auf der Phantom Ranch - entweder im Zelt oder 10-Bett-Zimmer. Sehr früh reservieren, bis zu einem Jahr im Voraus.

Infos: www.grandcanyonlodges.com/lodging/phantom-ranch

Rad fahren am Abgrund

Asphaltierte Straßen und Wege führen am Canyon-Rand entlang. Mountainbikes und Cruiser gibt es an der South Rim zum Ausleihen, auch für Kinder. Besonders schön ist die Fahrt vom Besucherzentrum nach Hermits Rest. Die Straße ist für Autos gesperrt.

Infos: http://bikegrandcanyon.com

Grand Canyon Railway

Reisen wie im wilden Westen. Ein restaurierter Zug (Diesel- oder Dampflok) fährt vom Städtchen Williams 50 Kilometer direkt an die Schlucht im Nationalpark. Auf dem Rückweg wird der Zug von Posträubern überfallen. Eine große Show, vor allem für Kinder.

Infos: www.thetrain.com

In allen Nationalparks gilt die Regel: First come, first serve. Das heißt, es geht der Reihe nach. Wer zuerst da ist, erhält den Zuschlag. So werden die schönsten Campingplätze, die besten Zimmer mit Aussicht in den Lodges und knappen Erlaubnisscheine (permits) für geführte Touren und Wanderungen vergeben.

Die zentralen Informationen und nötigen Links findet man auf den Seiten des jeweiligen - inklusive Karten, Touren- und Wandervorschläge für jede Jahreszeit. Im Park sollte die erste Anlaufstelle das Visitor Center sein. Die Ranger kennen die Parks und wissen, welcher Ausflug sich gerade besonders lohnt. Vieles lässt sich sehr gut mit dem Auto erkunden. Oft führen kurze Rundwege zu den Hauptattraktionen. Turnschuhe reichen dafür.

Wen es mit Schlafsack und Zelt für mehrere Tage in die Wildnis zieht, der braucht eine sogenannte "Backcountry Permit". Das ist eine Genehmigung, die von den Rangern im Nationalpark ausgestellt wird. Für manche Touren, zum Beispiel den Abstieg in den Grand Caynon zur Phantom Ranch, braucht es langfristige Planung. Die Permits sind bis zu zwölf Monate im Voraus ausgebucht.

Viele Touren und Übernachtungen werden vom Anbieter Xanterra angeboten, der eng mit dem National Park Service zusammen arbeitet. Also nicht wundern, wenn man auf deren Seite im Internet weiter geleitet wird.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wissenscommunity