Einzigartigkeit ist das entscheidende Kriterium, um von der Unesco zum Welterbe ernannt zu werden. Australien ist inzwischen 16 mal vertreten. Welche Wunder der fünfte Kontinent zu bieten hat.
Faszinierende Unterwasserwelten, aktive Vulkane, kilometerlange Regenwälder: Australien ist an Facettenreichtum kaum zu überbieten. Vor allem die oft einzigartige Flora und Fauna zeichnet den fünften Kontinent aus. Um die Unberührtheit der Landschaften zu bewahren, vergibt die Unesco jedes Jahr den Titel des Weltnaturerbe. Insgesamt 16 australische Naturdenkmäler verschiedenster Art haben inzwischen einen Platz unter den Welterben ergattert. Einige können sich zusätzlich sogar mit der Auszeichnung "Weltkulturerbe" schmücken.
Feuchtgebiete im Kakadu-Nationalpark
Während der Regenzeit sind die ausgedehnten Feuchtgebiete des Kakadu Nationalparks (Foto) von einem Teppich aus Wasserpflanzen bedeckt. Mit 20.000 Quadratkilometern ist die Schutzzone der größte Nationalpark Australiens und hat einiges zu bieten: Die sechs verschiedenen Landschaftsformen bieten Lebensraum für verschiedene Krokodile, Vögel, Instekten und Pflanzen. Im Arnhelm Land Plateau finden sich faszinierende Felsmalereien der Aborigines, denen der Park gleichzeitig seinen Status als Weltkulturerbe verdankt. Der Name Kakadu stammt von Gagadju, dem ursprünglichen Namen des Gebiets in der Sprache der Ureinwohner.