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Wann wird's mal wieder richtig Weihnachten - weiße Weihnachten? Das fragen sich die Deutschen zurzeit. Dieses Jahr sehr wahrscheinlich nicht mehr, meint der Deutsche Wetterdienst: Statt Schnee gibt's Nebel. Doch wer glaubt, dass früher alles besser und weißer war, irrt: Weiße Weihnacht in ganz Deutschland ist die Ausnahme.
Noch ist das Jahr nicht vorbei, doch die Meteorologen sind sich sicher, dass 2010 den Trend zu warmen Jahren durchbrechen wird. Forscher warnen vor falschen Schlussfolgerungen: Der Dauerfrost sei kein Widerspruch zur Erderwärmung.
Extreme haben den Sommer 2010 in Deutschland bestimmt: Kälterekorde, Hitzewelle, Wassermassen, Tornados und Schnee. Zugleich war er einer der zehn wärmsten seit 1881. Experten sehen darin klare Anzeichen für den Klimawandel.
Der Monat Juli hatte es mit Hitzewellen und Tropennächten in sich. Die ersten drei Wochen bescherten uns Rekordwerte. Jetzt vermasselt uns Tief "Tina" den Sommer. Am Wochenende soll es besser werden - aber nur vorübergehend.
Der Frost bleibt hartnäckig - zumindest in Norddeutschland. Seit Tagen bibbert der Norden. In Mecklenburg-Vorpommern ist es derzeit kälter als auf der Zugspitze. Die Aussichten für die kommenden Tage sind wenig erwärmend.
Heiß, heißer, 2008: Dieses Jahr war eines der wärmsten seit Beginn der Wetterstatistik 1901. Im Durchschnitt lag die Temperatur bei 9,8 Grad und damit nur ganz knapp unter dem Hitze-Rekordjahr 2000. Zudem war es viel zu trocken. Klimaforscher warnen vor einem verhängnisvollen Trend.
Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen, die Heizpilze verschwinden, der Grill wird rausgestellt, die Röcke werden kürzer. Aber wie sieht es in den nächsten Tagen aus: Ist der sonnige Frühling gekommen, um zu bleiben? Was würde das für Gemüt, Geschäft und Gesundheit bedeuten? Und wie wird eigentlich der Sommer?
Ein halbes Jahr kann der Deutsche Wetterdienst dank eines neuen Verfahrens in die Zukunft schauen und Wettertrends vorhersagen. Möglich machen das spezielle Beobachtungen der Atmosphäre und des Ozeans. Für die private Urlaubsplanung eignen sich die neuen Prognosen aber leider nicht.
Und nun zum Wetter: Bernhilde ist Schuld daran, dass es keine weiße Weihnachten geben wird. Das Tief sorgt zwar für knackige Kälte, aber auch für einen trüben Himmel. Trotz der frostigen Temperaturen, hat das Jahr 2007 gute Chancen, dass wärmste seit mehr als 100 Jahren zu werden.
In Hamburg und Düsseldorf sind weiße Weihnachten ohnehin die große Ausnahme, in München kommt sie schon häufiger vor. Doch vermutlich nicht dieses Jahr. Laut des Deutschen Wetterdiensts werden die Temperaturen zum Fest mehrere Grade im Plus liegen. Weiß wird wohl nur in den Bergen.
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