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In einigen Hochwassergebieten im Osten und der Mitte Deutschlands blieb die Lage am Sonntagmorgen angespannt. Am Rhein bei Köln wurde dagegen Entwarnung gegeben.
Obwohl sich die Lage an Oder und Neiße zunehmend entspannt, scheint das Hochwasser in Deutschland weiter ein Thema zu bleiben. Nach tagelangen Regenfällen droht nun im Alpenvorland eine Flut. In Sachsen und Brandenburg werden dagegen die Trümmer beseitigt.
Dauerregen und weiter steigende Temperaturen auch im noch schneebedeckten Bergland haben am Donnerstag die Hochwassergefahr in Teilen Deutschlands wieder steigen lassen.
Immer noch keine Entwarnung in den deutschen Hochwassergebieten: In Wertheim steigt der Main schneller als angenommen, auch an der Oder ist die Situation kritisch. Am Niederrhein könnte Dauerregen am Freitag für eine neue Hochwasserwelle sorgen.
Sieben Wochen nach den Fluten an Neiße und Spree herrscht schon wieder Hochwasseralarm in Brandenburg. Teile der Innenstadt von Elsterwerda wurden evakuiert. Zahlreiche Deiche drohen zu brechen. Dagegen hat Sachsen das Schlimmste bereits überstanden.
Die Pegel fallen, die Schäden werden sichtbar: Bei dem verheerenden Hochwasser sind allein in Sachsen Schäden in Millionenhöhe entstanden. Und für Freitag wird wieder starker Regen erwartet.
Die Hochwasserlage an Polens größten Flüssen Weichsel und Oder bleibt ernst. Der Scheitel der Oder-Flutwelle floss am Vormittag durch Glogow (Glogau) in Niederschlesien. In Brandenburg laufen die Vorbereitungen zum Katastrophenschutz an.
Nach teils heftigem Dauerregen sind Niederösterreich vielerorts Flüsse über ihre Ufer getreten. Auch in Deutschland herrscht Hochwassergefahr: Die bayerischen Behörden gaben eine entsprechende Warnung für Passau heraus.
Bis Ende des Jahrhunderts wird sich das Wetter in Deutschland spürbar ändern. Nach Berechnungen des Hamburger Max-Planck-Instituts soll die mittlere Temperatur in Deutschland bis zum Jahr 2100 um drei Grad steigen. Die Sommer werden demnach heißer, die Winter dagegen regnerischer.
Neben den Nachbeben und der Gefahr von Überschwemmungen plagt die Chinesen im Katastrophengebiet noch etwas anderes: schwere psychische Probleme. Psychologie-Dozent Xu Yun und seine Studenten leisten seelische erste Hilfe. Ellen Deng sprach mit ihnen.
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