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Häuser im Wasser, uberflutete Straßen, erhebliche Verkehrsbehinderungen: Das Hochwasser hält Teile Deutschlands weiter in Atem. Vor allem am Rhein blicken die Anwohner voller Bangen auf steigende Pegel.
Das Schlimmste scheint geschafft: In fast allen betroffenen Gebieten hat das Hochwasser seinen Scheitelpunkt überschritten. Die Pegel sinken. Nur auf der Oder gibt es derzeit noch ernste Probleme. Hier verhindern Eisschollen, dass das Wasser abfließen kann.
Schmelzende Schneemassen und Regen lassen überall in Deutschland die Flüsse anschwellen. In einigen Orten wie Cochem und Zell steht bereits das Wasser. Und die Lage wird dramatischer.
Von einer Entspannung der Lage in den Hochwassergebieten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt kann auch am Freitagmorgen keine Rede sein. Das Hochwasser drückt gegen die Deiche, erste Dämme rutschten ab. Kritische Stellen sollen notdürftig gestopft werden.
Obwohl sich die Lage an Oder und Neiße zunehmend entspannt, scheint das Hochwasser in Deutschland weiter ein Thema zu bleiben. Nach tagelangen Regenfällen droht nun im Alpenvorland eine Flut. In Sachsen und Brandenburg werden dagegen die Trümmer beseitigt.
Erleichterung im Süden Brandenburgs: Oberhalb der Warthe-Mündung ist der Wasserpegel der Oder gefallen. Der Scheitel der Flutwelle bewegt sich Richtung Norden. Sorge bereiten jedoch die Wasserstände in Polen.
Noch gilt in Brandenburg die niedrigste Alarmstufe 1, doch die Pegel der Oder in Brandenburg steigen schneller als gedacht. Bei Alarmstufe 4 ist nicht sicher, ob die Deiche halten. Derweil zeigt sich das Bundesland solidarisch mit seinen polnischen Nachbarn.
Es ist nur noch eine Frage Zeit, bis die Flutkatastrophe der Oder Brandenburg erreicht: In einigen Gebieten wurde die erste Alarmstufe ausgelöst, in den nächsten Tagen wird voraussichtlich Alarmstufe Zwei erreicht. In Polen sind bereits viele Ortschaften an Oder und Weichsel völlig überschwemmt, mindestens 15 Menschen starben in den Fluten.
In weiten Teilen Deutschlands gab es heute Hochwasser und Überschwemmungen. Den norddeutschen Küsten droht eine schwere Sturmflut.
In den meisten Hochwassergebieten in Deutschland hat sich am Samstagmorgen eine leichte Entspannung abgezeichnet. Im baden-württembergischen Wertheim am Main blieb die Lage nach Angaben der Behörden allerdings kritisch.
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