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Horror an Bord von United Airlines - Skorpion sticht Fluggast

Ein Skorpion soll einen Fluggast gestochen haben: Nach der gewaltsamen Entfernung eines Passagiers an Bord einer United-Airlines-Maschine bleibt die Fluglinie in den Schlagzeilen - mit abenteuerlichen Geschichten.

Skorpion sticht 35-Jährige in Hamburger Hotel

Die Aufnahme zeigt einen etwa vier Zentimeter langen Sandskorpion, wie er in Nord- und Mittelamerika vorkommt.

Das Tier fiel von der Decke der Maschine: Auf seinem Rückflug von Houston nach Calgary wurde ein Mann an Bord des United Airlines Fluges UA1418 von einem gestochen. "Wir waren etwa eine Stunde an Bord, aßen zu Abend, und dann fiel etwas auf meinen Kopf und ich griff danach", sagte der Mann dem TV-Sender CBS. Erst habe er nicht begriffen, um was es sich handelte, bis ihn ein Mitreisender darauf aufmerksam machte: Es war ein Skorpion.

Eine Sprecherin von United bestätigte den unangenehmen Vorfall. Weil das Tier zugestochen hatte, kam es am Flughafen von zu einem Notarzteinsatz. Sanitäter, Polizei und Feuerwehr betraten nach der Landung das Flugzeug, um dem verletzten Mann zu helfen. Nach Angaben eines Arztes sei der Stich nicht lebensbedrohlich gewesen.

United-Passagiere berichten von ungeheuerlichen Vorfällen

Der Vorfall wird zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt bekannt. In der vergangenen Woche machte United Airlines Schlagzeilen, weil die US-Fluglinie gewaltsam einen Passagier aus der Kabine entfernt hatte. Grund war aber nicht das Verhalten des Mannes, sondern dass die Maschine überbucht war. Das Video des Fluggastes, wie er von Sicherheitspersonal über den Boden der Kabine geschleift wurde, ging viral und sorgte weltweit für Aufsehen.

Inzwischen haben sich zahlreiche weitere United-Passagiere mit ungeheuerlichen Flugabenteuern an Bord gemeldet. Die Zeitung "Los Angeles Times" berichtet von mehreren Fluggästen, die sich über die schlechte Behandlung beschwerten. Einem Mann soll mit Handschellen gedroht worden sein, falls er seinen Platz nicht räume. Offenbar war auch in diesem Fall die Maschine überbucht, ein als wichtiger eingestufter Passagier sollte aber noch mitfliegen können.

Eine Frau behauptet, ihr Platz habe nach Urin gestunken und sei nass gewesen. Als sie sich darüber beschwert habe, sei ihr nicht der freie Sitz in der Business-Klasse angeboten worden. Stattdessen sei ihr geraten worden, auf der Flugzeugtoilette Wasser und Seife zu holen.


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