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Die Jahrhundertflut in Australien macht nicht allein den Menschen in der betroffenen Region zu schaffen. Sie hat vielmehr weltweite Auswirkungen, da Förderung und Transport von Rohstoffen nahezu zum Erliegen gekommen sind. Brot und Zucker werden dadurch deutlich teurer.
Die beispiellosen Überschwemmungen im Nordosten des Landes lähmen die australische Wirtschaft. Drei Viertel der Kohlebergwerke im Bundesstaat Queensland stehen still, Landwirtschaft und Stahlindustrie beklagen Millionenverluste. Durch die giftigen Wassermassen könnten jetzt sogar die Korallen des Great Barrier Reef in Gefahr geraten.
Das jüngste Hochwasser hat Deutschland überrascht, noch bevor die Schäden der Jahrhundertflut aufgearbeitet sind. Die Hilfstöpfe der staatlichen Förderbanken sind erst zu einem geringen Teil ausgeschöpft.
Zehntausende verloren im Sommer 2002 durch die Hochwasserkatastrophe im Osten ihr Hab und Gut. Wie es heute in den Orten der schwersten Zerstörung aussieht und wie die Menschen mit den Folgen der Flut kämpfen.
Unwetter im Mittleren Westen der USA haben Flüsse über die Ufer treten lassen, Straßen überschwemmt und Dämme aufgeweicht. Mindestens zehn Menschen starben in der Umgebung von Indianapolis. Der Nationale Wetterdienst spricht von einer Jahrhundertflut. Im Osten des Landes kämpfen die Menschen indes mit einer Hitzewelle.
Aufgerissene Häuser, ein Kanzler in Gummistiefeln, Sandsack-Ketten auf Deichen. Die Elbflut im Jahr 2002 ist unvergessen. Milliarden sind seitdem in den Hochwasserschutz geflossen. Hat es etwas genützt? Georg Rast, Hochwasser-Experte des WWF, hat dazu eine klare Meinung.
Vom Erlös des Sonderhefts gehen 100.000 Euro an die Opfer der Flutkatastrophe
Verheerende Schäden richtete die große Flut im Sommer 2002 entlang von Elbe und Mulde an, Zehntausende verloren ihr Hab und Gut. Ein Jahr nach der "nationalen Katastrophe" sind Tausende noch nicht entschädigt.
Die Familie Hering aus Dresden staunte nicht schlecht, als ihnen während der großen Flut im August 2002 ein Goldfisch zuschwamm. Der Vorfall ist bemerkenswert, weil ihr Haus hunderte Meter vom Wasser entfernt auf dem Trockenen stand.
Die Lage in den südfranzösischen Hochwassergebieten hat sich in der Nacht zum Freitag leicht entspannt. Unterdessen sind Hilfskräfte aus Deutschland eingetroffen.
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