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Die Neiße-Flut hat Brandenburg erreicht. Die Behörden des Landes lösten am Abend Katastrophenalarm aus. Erste Ortschaften wurden evakuiert. Sie sind besonders gefährdet. Ein veralteter Deich ist aufgeweicht, Wasser sickert bereits durch.
Von einer Entspannung der Lage in den Hochwassergebieten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt kann auch am Freitagmorgen keine Rede sein. Das Hochwasser drückt gegen die Deiche, erste Dämme rutschten ab. Kritische Stellen sollen notdürftig gestopft werden.
Die Situation in den Neiße-Dörfern bleibt angespannt. Südlich von Guben brach auf unbewohntem Gebiet ein Deich. Entlang der Spree wird das Wasser vermutlich deutlich weniger Gebiete überspülen. Ein neuer Stausee rettet die ufernahen Regionen. Allerdings kündigen sich erneut heftige Regenfälle an.
Während sich die Hochwasserlage in Sachsen entspannt hat, hat sich die Lage in Brandenburg verschärft. Teile der Innenstadt von Elsterwerda müssen geräumt werden. Mehrere Tausend Menschen sind betroffen. Auch in anderen Städten könnten Evakuierungen nötig werden.
Nach dem verheerenden Hochwasser in Sachsen wird Bilanz gezogen und aufgeräumt. In Brandenburg aber halten die Menschen noch den Atem an. Dort erreichten die Pegel von Spree und Neiße ihren Höchststand.
In Brandenburg hat sich die Hochwasser-Lage zum Teil leicht entspannt. Auch der zum Weltkulturerbe gehörende Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau hat das Neiße-Hochwasser glimpflich überstanden.
Das Hochwasser der Neiße und der Spree hat inzwischen Brandenburg erreicht.
Das Hochwasser bahnt sich seinen Weg langsamer als angenommen von Sachsen nach Brandenburg. Vor dem Städtchen Bad Muskau hielt der Deich den Wassermassen nicht stand. Zwei Dörfer wurden überflutet.
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