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In Nordrhein-Westfalen sind erneut mit Dioxin belastete Eier in den Handel gelangt. Betroffen ist ein Betrieb im münsterländischen Kreis Borken. Der Hof sei gesperrt worden, die Eier würden zurückgerufen.
Während sich die Hochwasserlage in Sachsen entspannt hat, hat sich die Lage in Brandenburg verschärft. Teile der Innenstadt von Elsterwerda müssen geräumt werden. Mehrere Tausend Menschen sind betroffen. Auch in anderen Städten könnten Evakuierungen nötig werden.
Die Situation in den Neiße-Dörfern bleibt angespannt. Südlich von Guben brach auf unbewohntem Gebiet ein Deich. Entlang der Spree wird das Wasser vermutlich deutlich weniger Gebiete überspülen. Ein neuer Stausee rettet die ufernahen Regionen. Allerdings kündigen sich erneut heftige Regenfälle an.
Das Hochwasser bahnt sich seinen Weg langsamer als angenommen von Sachsen nach Brandenburg. Vor dem Städtchen Bad Muskau hielt der Deich den Wassermassen nicht stand. Zwei Dörfer wurden überflutet.
Ostsee-Urlauber können bedenkenlos baden, meldet das Landesumweltamt Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow. Bei Untersuchungen im Küstengebiet nordwestlich der Inseln Rügen und Hiddensee seien keine Algenteppiche gefunden worden.
Banges Warten auf den Höchststand. Das steigende Hochwasser der Oder belastet die Deiche entlang des Flusses. Doch nicht nur Ministerpräsident Platzeck ist zuversichtlich, dass die Flut im Zaum gehalten werden kann. Die Investitionen in die Deiche zahlen sich aus.
Das Hochwasser, das den östlichen Nachbarländern so schwer zu schaffen macht, macht sich in Brandenburg zunehmend bemerkbar. Vielerorts ist die Oder bereits über die Ufer getreten. Die Behörden ordneten vorsorglich an, das Vorland der Deiche zu räumen.
Wenn ein Chemiewerk brennt, dann heißt das für die Feuerwehr Großeinsatz. Ein solches Aufgebot wie beim Petrochemiekonzern Ineos jedoch ist selbst im Katastrophenfall ungewöhnlich. 1200 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen im Kölner Norden bis in die Morgenstunden.
Die Pegel der Elbe haben in Teilen Norddeutschlands den Stand der Jahrhundertflut von 2002 überschritten. Für das schleswig-holsteinische Lauenburg meldete das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) am Freitagnachmittag einen Pegelstand von 8,84 Meter, 14 Zentimeter mehr als im August 2002. Auch in Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern lag der Pegel über dem von 2002.
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