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Die Bergungsmannschaften auf Rügen haben die Suche nach der verschütteten Zehnjährigen wieder aufgenommen. Hoffnung, sie lebend zu finden, besteht allerdings nicht mehr. Unterdessen geht die Diskussion über die Konsequenzen aus dem Unglück weiter.
Prost, Heimat! Studenten der Wein-Uni Geisenheim haben das Beste verkostet, was deutsche Winzergenossenschaften 2010 in Flaschen gefüllt haben. Ergebnis: ein idealer Jahrgang für fröhliche Sommergrüße.
Der Nazi-Streit in Delmenhorst spitzt sich zu: Der rechtsextreme Anwalt Jürgen Rieger wird ein Hotel in der Kleinstadt wohl geschenkt bekommen. Die Stadt ist völlig überrascht.
Das dramatische Ringen um ein Hotel in der niedersächsischen Kleinstadt Delmenhorst geht in die entscheidende Phase. Die Stadt will den rechtsextremen Käufer nun mit einem eigenen Angebot ausbremsen.
Die lauten Proteste gegen den Kauf des Delmenhorster "Hotel am Stadtpark" durch den Neonazi Jürgen Rieger haben offenbar weitere Interessenten angelockt. Beim Noch-Besitzer haben sich nun mehrere Investoren gemeldet.
Der Streit um das Delmenhorster Hotel geht in die nächste Runde: Der Vermittler ist empört zurückgetreten, weil die Stadt nicht auf ein ausgehandeltes Angebot eingegangen sei. 500.000 Euro fehlen zur Einigung.
Es geschehen noch Wunder: Angeblich will der Besitzer sein Delmenhorster "Hotels am Stadtpark" nun doch an die Stadt verkaufen. Anwalt Rieger ginge damit leer aus.
2009 Xavier Vins Côtes-du-Rhône (Rotwein, Frankreich) +++ BITTE NEHMEN SIE AN EINER KURZEN WEINLAKAI-UMFRAGE TEIL +++ Das komplette Sortiment von Xavier Vins verkostete Robert Parker im Oktober letzten Jahres. 86-95 Punkte erhielten die neun Weine des Neuaufsteigers von der südlichen Rhône. Angelockt von dieser hervorragenden Quote, machte sich der Weinlakai daran, für seine Leser den Preis-Leistungssieger zu eruieren. Dabei ist er auf einen Côtes-du-Rhône gestoßen, der durch seine wunderschöne Charakteristik von roter Frucht und Gewürznoten an einen hochwertigen Châteauneuf-du-Pape erinnert. Kein Wunder, so besteht der Wein doch aus Anteilen von Grenache (60%), Mourvèdre (20%), Carignan (10%) und Syrah (10%) – nicht nur die typischen Rebsorten der angesprochenen Kultweine, sondern auch ein vergleichbares Mischverhältnis. Durch den Ch â teau Guiot wissen wir ja bereits, dass 2009 es mit Südfrankreich gut gemeint hat und die heutige Empfehlung unterstreicht dies mit Nachdruck. Ach ja, fast vergessen: Der Wein erhielt vom Weinpapst 91 Punkte und der Weinlakai konnte einen Händler recherchieren, der den Wein für nur 7,70 EUR anbietet. In den USA kostet er über 20 Dollar! Der Önologe Xavier Vignon arbeitete in den letzten 15 Jahren für einige der renommiertesten Châteauneuf-du Pape-Weingüter überhaupt. 2002 fasste er dann den Entschluss Weine unter seinem eigenen Namen zu produzieren. Stets mit dem Anspruch, dass die von ihm aus verschiedenen Appellationen der südlichen Rhône gewonnenen Tropfen hohe Qualität für wenig Geld bieten. Heutige Empfehlung stammt aus dem mit 42.000 Hektar recht großen Anbaugebiet Côtes-du-Rhône , das sich auf beiden Seiten des Rhone-Ufers ca. 200 km von Norden (Vienne) nach Süden (Avignon) erstreckt. Über 20 Rebsorten sind hier offiziell zugelassen und so lässt sich schwerlich von einer typischen Charakteristik der Weine dieser Gegend sprechen. Jedoch orientieren sich zahlreiche Produzenten an den Cuvèes des Châteauneuf-du-Pape und stellen Weine her, die meist den fruchtigen Grenache als vorherrschende Rebsorte enthält. Die Trauben der heutigen Empfehlung kommen aus einer Reihe von Weinbergen im Süden des Côtes-du-Rhône-Gebiets und stammen somit auch von verschiedenen Böden: Kalk-, Lehm-, Mergel- und von Kieselsteinen geprägtem Boden. Diese Tatsache sorgt dafür, dass in dem Wein ganz unterschiedliche Charakteristika miteinander verschmelzen und ihn fabelhaft vielschichtig und interessant machen. Für einen Wein unter 10 EUR eine große Überraschung. Auch bei der Vinifizierung wurde das Thema Qualität hoch gehalten. Die Rebstöcke haben ein Durchschnittsalter von 40 Jahren und ihr Ertrag liegt bei unter 40 hl pro Hektar. Die Trauben werden per Hand geernet, sortiert und entrappt . Gepresst wurden die Beeren nur durch ihre eigene Schwerkraft und jede Rebsorte wurde einzeln vinifiziert. Im Winter 2009/2010 entstand dann der finale Verschnitt und somit der Wein in seiner endgültigen Form. Letztlich wurde er zur Wahrung der Frucht und des schönen Tanningerüsts ohne Ausbau in Holz auf die Flasche gezogen. Aus meiner Sicht ist die heutige Empfehlung die perfekte "Einstiegsdroge" für Menschen, die sich zukünftig auch für Weine aus dem Châteauneuf-du-Pape interessieren könnten. Zunächst aber für sehr viel weniger Geld. Sicher, manche Exemplare dieses Vorbildes würden den Côtes-du-Rhône von Xavier Vins jederzeit in den Schatten stellen. Dann aber über Attribute wie Körper und Länge, Komplexität und Eleganz. Und diese braucht man einfach nicht jeden Tag bzw. kann man sie jeden Tag gar nicht gebrauchen. Der Wein ist mal wieder ein absolut unschlagbarer Beweis dafür, dass es möglich ist einen "Wein für jeden Tag" zu finden, der großen Spaß macht und selbst Weinkenner nicht enttäuscht. Zugreifen! 2009 Xavier Vins Côtes-du-Rhône (Rotwein, Frankreich) Auge: Dunkles Rubinrot. Nase : Pfeffrig, schwarze Johannisbeeren, Schwarzkirsche, Tabakblätter, Lakritz und Gewürznoten. Gaumen: Opulente Aromen mit viel Körper, Dichte, Reinheit und Textur. Sonstiges: Sofort zu trinken, jedoch mindestens bis 2015 lagerfähig. 91 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Oktober 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Weinpalais (1.400 Flaschen) 7,70 EUR/Fl. (Versandkosten 5,50 EUR, ab 300,- EUR frei) Hier klicken! Stand: 06.02.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
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Amerika kauft die Spitzenforscher der Welt - auch in Deutschland. Fast 80 000 sind dem Ruf bereits gefolgt. Ein gefährlicher Aderlass für Wissenschaft und Wirtschaft.
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