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Die Neiße-Flut hat Brandenburg erreicht. Die Behörden des Landes lösten am Abend Katastrophenalarm aus. Erste Ortschaften wurden evakuiert. Sie sind besonders gefährdet. Ein veralteter Deich ist aufgeweicht, Wasser sickert bereits durch.
Das Hochwasser bahnt sich seinen Weg langsamer als angenommen von Sachsen nach Brandenburg. Vor dem Städtchen Bad Muskau hielt der Deich den Wassermassen nicht stand. Zwei Dörfer wurden überflutet.
Das Osterwetter mit Minustemperaturen und Schneegestöber passte eher zu Weihnachten. Die Eiersuche war in diesem Jahr eine eiskalte Angelegenheit.
Während die Menschen in Ostsachsen aufatmen, droht in Bad Muskau ein Deichbruch. Brandenburg bereitet sich auf den höchsten Pegelstand seit Jahrzehnten vor.
Im Süden Brandenburgs wollen die Behörden an Spree und Neiße am Montagabend Katastrophenalarm auslösen, sobald die Pegel der höchsten Alarmstufe IV erreicht sind.
Der Hochwasser-Scheitelpunkt der Neiße hat am Montagmorgen Bad Muskau in Sachsen erreicht.
In den sächsischen Hochwassergebieten wurde der Hochwasser-Scheitelpunkt der Neiße am Montagmorgen in Bad Muskau erwartet.
Im sächsischen Bad Muskau ist die Neiße in der Nacht zum Montag bereits über die Ufer getreten, die Stadt wartet nun gespannt auf den Scheitelpunkt.
Katastrophenalarm in Sachsen, angespannte Hochwasserlage in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Nach tagelangem Dauerregen sind die Flüsse im Osten Deutschlands sowie in Polen und Tschechien wieder übervoll. Viele Häuser und Straßen standen bereits vor sieben Wochen unter Wasser.
Die Situation in den Neiße-Dörfern bleibt angespannt. Südlich von Guben brach auf unbewohntem Gebiet ein Deich. Entlang der Spree wird das Wasser vermutlich deutlich weniger Gebiete überspülen. Ein neuer Stausee rettet die ufernahen Regionen. Allerdings kündigen sich erneut heftige Regenfälle an.
Die Pegel fallen, die Schäden werden sichtbar: Bei dem verheerenden Hochwasser sind allein in Sachsen Schäden in Millionenhöhe entstanden. Und für Freitag wird wieder starker Regen erwartet.
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