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Im Nordwesten Pakistans liefert sich die Armee erbitterte Kämpfe mit den Taliban. Nach Angaben des Welternährungsprogramms sind deshalb 600.000 Zivilisten auf der Flucht. Örtliche Behörden sprechen sogar von einer Million Flüchtlingen.
Pakistan wird von Überschwemmungen heimgesucht und fleht die Welt um Hilfe an. Es sind bereits 1000 Menschen gestorben, doch es könnte noch viel schlimmer kommen.
Im Nordwesten Pakistan gilt künftig wieder das islamische Rechtssystem, die Scharia. Die Provinzregierung erhofft sich, den Einfluss der Taliban dadurch zurückzudrängen. De facto ist die Ankündigung aber das Eingeständnis einer Niederlage gegen die Taliban und ihre Guerilla-Kämpfer.
Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus der pakistanischen Luftwaffe sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Militärangehörige und Zivilpersonen wurden verwundet, wie Augenzeugen berichteten.
Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat wegen der angespannten Sicherheitslage den Ausnahmezustand verhängt. Private Nachrichtensender wurden vom Netz genommen, der oberste Verfassungsrichter und Musharraf-Kritiker Iftikhar Chaudhry suspendiert.
Die Serie blutiger Terroranschläge im Nordwesten Pakistans reißt nicht ab: Diesmal hat sich ein Selbstmordattentäter vor einer Bank in Rawalpindi in die Luft gesprengt und Dutzende Menschen getötet. Die UN reagieren auf die Terrorwelle und ziehen ihre Mitarbeiter aus dem umkämpften Gebiet ab.
Blutbad in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar: Auf einer belebten Geschäftsstraße zündete ein Selbstmordattentäter eine Autobombe, mindestens 80 Menschen fanden dabei den Tod, Hunderte wurden bei der Detonation verletzt. Die Zahl der Opfer dürfte noch steigen, da viele Menschen noch unter den Trümmern vermutet werden.
Nur einen Tag nach der verheerenden Terrorserie im ostpakistanischen Lahore ist das Land erneut von einem Bombenanschlag mit vielen Opfern erschüttert worden. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, vor einer Polizeistation in der nordwestpakistanischen Großstadt Peshawar habe sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Dabei seien mindestens 13 Menschen getötet und etwa ein Dutzend weitere Menschen verletzt worden.
Blutiger Tag in Pakistan: Radikal-islamistische Extremisten haben im Norden und Osten des Landes mehrere Polizei-Einrichtungen angegriffen und Attentate verübt. In der Stadt Lahore wurden gleich drei Stützpunkte der Sicherheitskräfte attackiert. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte.
Nur zwei Tage nach dem schweren Angriff auf das Hauptquartier der pakistanischen Armee hat ein Selbstmordattentäter mindestens 41 Menschen getötet. Der Mörder soll erst 15 Jahre alt gewesen sein.
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