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Katastrophenalarm in Lüneburg, Fahrverbot in Lauenburg: Das Hochwasser an der Elbe steigt bedrohlich an. In einigen Orten könnte das Ausmaß der Rekordflut von 2006 noch übertroffen werden. Noch aber halten die Deiche.
Während an einigen deutschen Flüssen die Pegelstände wieder sinken, blieb die Hochwasserlage am Samstag vor allem an Rhein, Donau und Elbe zunächst noch angespannt.
Ungewöhnlich trocken war dieser November. Kaum Regen, dafür ständig Nebel, aber auch schöne Sonnentage. Das ermöglicht schöne Landschaftsfotografie. Allerdings gab es auch Leittragende des diesjährigen Herbstwetters.
Die Hochwasserlage in Deutschland hat sich teilweise entspannt. Vielerorts sanken die Pegelstände. Die Gefahr bleibt aber und nicht nur an den großen Strömen. In Südhessen ist in einem eigentlich kleinen Fluss vermutlich ein Mann ertrunken.
Dauerregen und weiter steigende Temperaturen auch im noch schneebedeckten Bergland haben am Donnerstag die Hochwassergefahr in Teilen Deutschlands wieder steigen lassen.
Die Jahrhundertflut im Nordosten Australiens hat die Millionenstadt Brisbane weniger stark getroffen als befürchtet.
Der Amazonasstrom hat im Nordosten Perus seinen niedrigsten Wasserstand seit über 40 Jahren erreicht.
Im Süden Pakistans haben die Wassermassen am überschwemmten Fluss Indus am Samstag weitere Dämme zerstört und erneut hunderttausende Menschen die Flucht getrieben.
Entlang der Elbe in Niedersachsen und Brandenburg drücken die Wassermassen weiterhin auf die Deiche. Der Scheitel des Hochwassers ist zwar erreicht, Entspannung ist dennoch nicht in Sicht. Im schleswig-holsteinischen Lauenburg erreicht die Elbe einen neuen Rekord-Stand.
Die Elbe schwillt in Norddeutschland immer stärker an: Experten erwarten am Wochenende in Niedersachsen Pegelstände fast wie bei der Rekordflut 2006. In Mecklenburg-Vorpommern gilt schon die höchste Warnstufe.
Aufatmen in Regensburg: Der Donau-Pegel ist nicht so stark gestiegen wie befürchtet. Die Behörden rechnen nicht mehr mit einer Überflutung der Schutzwände. Andernorts ist die Lage bedrohlicher. Der Stadt Wertheim droht die schlimmste Flut seit Jahren.
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