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Die Fluten in den Überschwemmungsgebieten im australischen Bundesstaat Queensland sind am Montag weiter gestiegen.
Anhaltender Regen, Schneeschmelze mitten im Winter. In vielen Teilen Deutschlands drohen die Flüsse über die Ufer zu treten. Hier finden Sie für alle betroffenen Gebiete die aktuellen Pegelstände.
Die historische Altstadt von Wertheim ist in der Nacht vom Hochwasser überflutet worden. Anwohner und Geschäfstleute hatten jedoch vorgesorgt und ihre Häuser abgesichert. Während der Main seinen Höchststand erst erreichen soll, sinkt in Köln und Koblenz bereits der Pegel.
Das Schlimmste scheint geschafft: In fast allen betroffenen Gebieten hat das Hochwasser seinen Scheitelpunkt überschritten. Die Pegel sinken. Nur auf der Oder gibt es derzeit noch ernste Probleme. Hier verhindern Eisschollen, dass das Wasser abfließen kann.
In Baden-Württemberg ist ein Kajakfahrer dem Hochwasser zum Opfer gefallen. Der 50-Jährige wurde tot aus der Enz bei Pforzheim gezogen. Der Hochwasseralarm ist nicht beendet: An der Mosel sind etwa 30 Orte überschwemmt, in Koblenz steht das Deutsche Eck vor der Überflutung.
Immer noch keine Entwarnung in den deutschen Hochwassergebieten: In Wertheim steigt der Main schneller als angenommen, auch an der Oder ist die Situation kritisch. Am Niederrhein könnte Dauerregen am Freitag für eine neue Hochwasserwelle sorgen.
Während sich die Hochwasserlage in Sachsen entspannt hat, hat sich die Lage in Brandenburg verschärft. Teile der Innenstadt von Elsterwerda müssen geräumt werden. Mehrere Tausend Menschen sind betroffen. Auch in anderen Städten könnten Evakuierungen nötig werden.
Sieben Wochen nach den Fluten an Neiße und Spree herrscht schon wieder Hochwasseralarm in Brandenburg. Teile der Innenstadt von Elsterwerda wurden evakuiert. Zahlreiche Deiche drohen zu brechen. Dagegen hat Sachsen das Schlimmste bereits überstanden.
Das dramatische Hochwasser in Ostdeutschland: Mit 7,07 Metern erwischte es Görlitz am heftigsten. Aber auch in den anderen Städten an Neiße, Elbe und Spree wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Die Grafik zeigt, wann in welcher Stadt die höchsten Pegelstände erreicht wurden.
Entlang der Elbe in Niedersachsen und Brandenburg drücken die Wassermassen weiterhin auf die Deiche. Der Scheitel des Hochwassers ist zwar erreicht, Entspannung ist dennoch nicht in Sicht. Im schleswig-holsteinischen Lauenburg erreicht die Elbe einen neuen Rekord-Stand.
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