Was Flugbuchungsportale taugen

9. September 2013, 20:50 Uhr

Welche Website findet den besten Flugpreis? "Computer Bild" hat acht Flugsuchmaschinen getestet. Das Ergebnis: Alle Seiten sind nur Mittelmaß. Von Till Bartels

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Ryanair-Chef Michael O'Leary (Foto) gibt sich auf Pressekonferenzen gerne witzig. Mit seinen Auftritten verdeckt er geschickt, wie erfinderisch er ist, wenn es um Zusatzgebühren geht: Der Billigflieger verlangt von allen Kunden, die mit Kreditkarte zahlen, zwei Prozent des Gesamtpreises. Umgangen wird dieser Aderlass nur, wenn die Bezahlung mit dem Ryanair Cash Passport erfolgt. Außerdem werden die Passagiere für eine "Administrationsgebühr" in Höhe von sechs Euro zur Kasse gebeten. Ryanair begründet diese Maßnahme mit den Kosten für den Betrieb der Homepage.

In Zeiten steigender Kerosinkosten und einer zusätzlichen Luftverkehrsabgabe verdienen nur noch wenige Fluggesellschaften Geld. Daher sind die Airlines kreativ geworden, wie man den Passagieren mehr Geld aus den Taschen ziehen kann. Es geht dabei nicht nur um Zusatzleistungen wie Premium-Menüs, sondern auch um Selbstverständlichkeiten wie Online-Check-in und Aufschläge beim Bezahlen mit Kreditkarte und für das Übergepäck. Wer sich nicht vorab auf der Website einer Airline über die Gepäckregelungen informiert, für den wird mancher Billigflug teuer.

Wenn es nach dem Ryanair-Bos geht, möchte er am liebsten eine Toilettengebühr einführen. Noch ist der Gang zum stillen Örtchen über den Wolken kostenlos. Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir, wo die Kostenfallen beim Fliegen versteckt sind.

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