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Für ein paar Tage war Muntasser al Saidi der berühmteste Reporter der Welt: Aus Protest hatte der irakische Journalist dem damaligen US-Präsidenten George Bush empört seine beiden Schuhe entgegen geschleudert. Neun Monate hatte Saidi für sein Vergehen hinter Gittern verbracht. Jetzt ist er wieder frei - und erhebt Foltervorwürfe.
Während der Schuhwerfer von Bagdad für seinen "Anschlag" auf den früheren US-Präsidenten George W. Bush schwer bestraft wurde, ist der Schuhwerfer von Cambridge freigesprochen worden. Britische Richter werteten den Wurf des deutschen Studenten Martin J. auf Chinas Regierungschef Wen Jiabao als Protest - und nicht als Aufruf zur Gewalt.
Philipp Rösler ist auf der Cebit mit einer Torte beworfen geworden. Der Wirtschaftsminister hat als Wurfopfer viele Vorgänger. Was aber bei Eiern und Torten manche noch lustig finden mögen, wird spätestens bei Farbbeuteln gefährlich.
Nach neun Monaten Haft ist der Mann, der einen Schuh auf den damaligen US-Präsidenten Bush geworfen hatte, aus dem Gefängnis entlassen worden.
Der Fernsehjournalist, der den früheren US-Präsidenten George W. Bush in Bagdad mit seinen Schuhen beworfen hat, ist zu drei Jahren Haft veruteilt worden. Der Anwalt des Journalisten bestätigte das Urteil eines Strafgerichts in der irakischen Hauptstadt. Jemanden mit Schuhen zu bewerfen, gilt in der muslimischen Welt als schwere Beleidigung.
Wen Jiabao, chinesischer Ministerpräsident und Beinahe-Opfer einer Schuh-Attacke, hat um Gnade für den deutschen Studenten gebeten, der ihn bei einer Rede an der Uni Cambridge mit einem Schuh beworfen hatte. Er hoffe, dass der Doktorant Martin J. sein Studium fortsetzen könne.
Montasser al Saidi, der irakische Journalist, der mit seiner Schuhwurf-Attacke auf US-Präsident George W. Bush Weltruhm erlangt hat, will angeblich politisches Asyl in der Schweiz beantragen. Das behauptet zumindest ein Schweizer Anwalt, doch Saidis Familie dementiert.
Er hat sich entschuldigt, hat beim irakischen Ministerpräsidenten al Maliki um Gnade gebeten, US-Präsident Bush hat sich gegen eine harte Strafe ausgesprochen, doch die Justiz kennt bisher keine Nachsicht mit dem Schuhwerfer von Bagdad. Er wurde beim Verhör sogar misshandelt.
Menschen rund um den Globus kennen seit Sonntag seinen Namen - und seine Schuhe. Jetzt sitzt der Journalist Montassar al Saidi, der auf einer Pressekonferenz seine Schuhe auf US-Präsident George W. Bush geworfen hatte, in Haft - und wurde angeblich sogar misshandelt.
Der irakische Journalist Muntaser el Saidi, der durch seinen Schuhwurf auf den früheren US-Präsidenten George W.
Der Journalist al-Saidi, der im Dezember 2008 seine Schuhe während einer Pressekonferenz auf US-Präsident George W. Bush geworfen hatte, ist im Irak zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte erklärt, für die Tat mehrere Jahre geübt zu haben.
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