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Helmut Hainzlmeier ist wieder zu Hause. 13 Tage war er in der Gefangenschaft der kurdischen Terrororganisation PKK. Im Interview mit stern.de spricht er über die Entführer, einer gescheiterten Übergabe und seiner Furcht vor der türkischen Armee.
Sie wollten den sagenumwobenen Berg Ararat im Osten der Türkei besteigen, stattdessen wurden drei Deutsche von der kurdischen PKK entführt. Jörn Klare, der den Aufstieg selbst schon gewagt hat, berichtet für stern.de aus einer Region, in der sich Mythen, blutige Kriege und Trostlosgikeit mischen.
Drei deutsche Touristen sind im Osten der Türkei verschleppt worden. Die Entführer sollen Anhänger der PKK sein. Die verbotene kurdische Partei kündigte angeblich an, die Geiseln bald wieder freizulassen. Türkei-Experte Udo Steinbach sagte stern.de, die Entführung sei wohl die Reaktion auf das Verbot eines kurdischen TV-Senders durch das Bundesinnenministerium.
Nach zwölf Tagen in der Hand von PKK-Rebellen sind die drei Bergsteiger aus Bayern wieder zurück in Deutschland. "Wir sind froh, heil und gesund zurück zu sein", sagte einer der Entführten auf dem Flughafen München. Dort wurden sie sehnsüchtig von ihren Familien empfangen, allerdings abgeschottet von der Öffentlichkeit.
Die Geiseln aus Bayern sind aus den Händen der kurdischen Arbeiterpartei PKK befreit und auf dem Rückweg nach Deutschland. Ihr Gesundheitszustand sei unbedenklich, hieß es aus der Türkei. Die drei Männer sollen am frühen Abend in München eintreffen.
Helmut H. und die beiden anderen von der PKK in der Osttürkei entführten deutschen Bergsteiger können nicht mit einer schnellen Freilassung rechnen. Die kurdische Arbeiterpartei stellte der Bundesregierung Bedingungen für die Freilassung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier lehnte diese umgehend ab.
Es war gedacht als Traumtour auf den historischen Berg Ararat. Doch der Aufstieg der 13 bayerischen Alpinisten endete jäh, drei von ihnen wurden auf 3200 Meter Höhe von PKK-Kämpfern entführt. Nun werden Einzelheiten der Verschleppung in der Türkei bekannt.
Die verbotene Kurdenpartei PKK bestreitet, hinter den Anschlägen zu stecken, bei denen in Istanbul mindestens 17 Menschen getötet und mehr als 150 weitere verletzt wurden. Türkische Medien meldeten die Festnahme von drei Jugendlichen. Ob sie in Verbindung mit der Tat stehen, ist unklar.
Großer Erfolg im deutschen Anti-Terror-Kampf: Die Bundesanwaltschaft hat den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrororganisation PKK festgenommen. Die Staatsanwälte werden ihm Rädelsführerschaft und Nötigung in einem besonders schweren Fall vor.
Die niederbayerische Kleinstadt Abensberg jubelt über die Freilassung der drei Geiseln, die zwölf Tage lang in der Gewalt der PKK waren. "Wir sind froh, dass es endlich vorbei ist", sagte der Sohn des entführten Helmut H. zu stern.de.
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Der Berg Ararat, auch Großer Ararat (aus dem Hebräischen, entstanden aus assyrisch Urartu; kurdisch Çiyayê Agirî / Shaxi Ararat, türkisch Büyük Ağrı Dağı, armenisch Մասիս / Masis oder Արարատ / Ararat) ist ein ruhender Vulkan im Ararathochland in Ostanatolien nahe der Grenze zu Armenien und dem Iran. Er ist mit 5.165 Meter über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Türkei. Der kurdische Name, Çiyayê Agirî, bedeutet „der feurige Berg“ (agir = Feuer, çiya = Berg). Der kleinere Nachbarberg, der ...