. .
Urlaubstipps
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
26. Januar 2012, 09:19 Uhr

Streiks behindern europaweit Reisende

Touristen müssen sich in den kommenden Tagen gleich in mehreren europäischen Ländern auf eine Streikwelle einstellen. Davon sind Italien, Belgien, Portugal und Spanien betroffen.

Tourismus, Streiks, Ratgeber, Streikwelle, Europa, Behinderungen, Touristen,

Massive Streiks stehen in Italien, Belgien, Portugal und Spanien bevor: Iberia-Mitarbeiter protestieren in Madrid gegen die Gründung der Tochterfirma Iberia Express© Dominique Faget/AFP

Streikaktionen gleich in mehreren Ländern erschweren. Nach Angaben der Gewerkschaften soll durch die Arbeitskämpfe teilweise das komplette öffentliche Leben lahmgelegt werden. Besonders betroffen sind Zug- und Flugverbindungen.

Generalstreik in Italien

In Italien haben die Gewerkschaften ab Donnerstag um 21 Uhr zu einem eintägigen Generalstreik aufgerufen. Es sei mit erheblichen Einschränkungen im Bus-, Bahn- und Flugverkehr zu rechnen, sagte eine Sprecherin des italienischen Fremdenverkehrsamts Enit. Laut Staatsbahn Trenitalia sind zahlreiche Zugverbindungen gestrichen. Im Regionalverkehr fahren zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 21 Uhr immerhin einige Züge.

Die Verbindung zwischen dem Bahnhof Termini in Rom und dem Flughafen Fiumicino werde jedoch aufrechterhalten. Im Flugverkehr beteiligen sich laut italienischen Medienberichten die Piloten und Flugbegleiter von Meridiana an dem Ausstand. Die Flugbegleiter von Alitalia sowie die Mitarbeiter der beiden römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino wollen von 13.30 bis 17.30 Uhr streiken. Auf den Straßen sind zudem seit einigen Tagen Lkw-Fahrer im Ausstand. Sie blockieren wichtige Straßen.

Pilotenstreiks bei Iberia

Fluggäste nach Spanien müssen sich ebenfalls auf Flugausfälle einstellen. Erneut wollen die Piloten von Iberia in den Ausstand treten, diesmal am 27. und 30. Januar. Die Pilotengewerkschaft Sepla will mit den Ausständen gegen das Vorhaben Iberias zur Gründung einer Billigfluggesellschaft protestieren. Die Tochterfirma Iberia Express soll im März den Betrieb aufnehmen.

Belgien steht am 30. Januar ein Generalstreik bevor. Nach Angaben einer Sprecherin des belgischen Fremdenverkehrsamtes werden neben allen öffentlichen Verkehrsmitteln auch Banken, Postämter und der komplette öffentliche Dienst lahmgelegt. Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb des Landes seien an diesem Tag fast nicht möglich.

In Portugal ist für den 2. Februar ein 24-stündiger Streik angekündigt. Laut portugiesischen Medienberichten sind davon sowohl die portugiesische Bahn als auch der öffentliche Nahverkehr in Lissabon und Porto betroffen. Nähere Angaben konnte ein Sprecher des Tourismusbüros jedoch nicht machen.

Gesetz gegen Streikchaos in Frankreich

Die Streiks in Frankreich im vorigen Jahr haben zur Konsequenzen geführt: Frankreich will Streikaktionen im nationalen Luftverkehr zum Auftakt von Ferien oder Feiertagen per Gesetz beschneiden. Die Pariser Nationalversammlung verabschiedete in der Nacht zu Mittwoch einen Gesetzesentwurf, der ähnlich wie bei der Bahn oder den Metro-Betrieben einen Minimaldienst vorsieht. Mitarbeiter, die streiken wollen, müssen danach ihre Aktionen individuell mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben. Die Arbeitgeber wiederum sollen verpflichtet werden, mindestens 24 Stunden vorher entsprechende Vorsorge zu treffen.

Die Abgeordneten wollen so chaotische Szenen an den Airports des Landes vermeiden, die häufig zur Urlaubszeit durch Streikaktionen entstehen. Der letzte große Ausstand des Air-France-Flugpersonals zu Allerheiligen hat die nationale Airline nach deren Schätzungen mehr als 20 Millionen Euro gekostet.

tib/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Piloten-Streik Iberia streicht 36 Prozent der Flüge

Die spanische Fluggesellschaft Iberia will wegen eines Pilotenstreiks am Donnerstag 118 Flüge streichen. Auch Flüge nach Deutschland sind betroffen, die Passagiere wurden aber bereits umgebucht. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe