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Neue Streiks an Flughäfen in Nordrhein-Westfalen

Zwei Positionen und keine Einigung in Sicht: Das Sicherheitspersonal legt auch am Donnerstagvormittag an den Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf die Arbeit nieder. Hamburg bleibt vorerst verschont.

  Gähnende Leere am Check-In: Am 15. Februar sorgte ein Streik am Kölner Flughafen dafür, dass die meisten Fluggäste auf ihre Reise verzichten mussten.

Gähnende Leere am Check-In: Am 15. Februar sorgte ein Streik am Kölner Flughafen dafür, dass die meisten Fluggäste auf ihre Reise verzichten mussten.

Der Tarifkonflikt im Sicherheitsgewerbe in Hamburg und Nordrhein-Westfalen wird weiterhin mit unverminderter Härte geführt. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für Donnerstagvormittag neue Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn an. Am Hamburger Airport fielen wegen eines Ausstands am Mittwoch nach Angaben einer Sprecherin 140 Flüge aus, dort war es der vierte Streiktag in kurzer Folge.

Hintergrund des Arbeitskampfs ist ein ungelöster Streit zwischen Verdi und den im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) vereinigten Arbeitgebern der privaten Sicherheitsbranche in Hamburg und Nordrhein-Westfalen, die auch die sogenannten Flugsicherheitsassistenten beschäftigen. Sie sind an Flughäfen im Auftrag der Bundespolizei für Passagier- und Gepäckkontrollen zuständig. Bei dem Streit geht es um Lohnerhöhungen. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die Verhandlungen zu blockieren und kein Interesse an einer Einigung zu haben.

Verdi spricht von Niedriglöhnen

Die Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn waren in den vergangenen Wochen bereits mehrfach bestreikt worden, was jedes Mal für erhebliche Probleme sorgte. Weil Passagiere nicht rechtzeitig abgefertigt werden konnten, fielen jeweils hunderte Flüge aus, tausende Fluggäste waren von den Streiks betroffen.

Derzeit bekommen die Sicherheitsleute in Hamburg 11,80 Euro pro Stunde. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung auf 14,50 Euro, die Arbeitgeber bieten nach eigenen Angaben eine Erhöhung auf 12,75 Euro und eine weitere Steigerung auf 13,50 Euro ab 1. Januar 2014 an. In Nordrhein-Westfalen fordert die Gewerkschaft für die unterschiedlichen Lohngruppen Zuschläge zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro pro Stunde. In der unteren Lohngruppe werde nur 8,23 Euro brutto gezahlt, die Arbeitgeber hätten nur 40 Cent mehr versprochen, kritisierte Verdi. Der BDSW müsse für die gesamte Branche "Wege aus dem Niedriglohnbereich" aufzeigen.

Hamburg bis Freitag von Streiks verschont

Bereits am Dienstagabend hatte der BDSW die Lohnforderung der Gewerkschaft in einer Reaktion auf den Streik in Hamburg erneut als "überzogen" bezeichnet und kritisiert, Verdi sei an "seriösen Tarifverhandlungen" nicht interessiert. Die Hamburger Gewerkschaft warf diesem im Gegenzug "untragbare Arroganz" vor. Verdi forderte für die Beschäftigten auch unbefristete Verträge und Vollzeitjobs.

Für Hamburg setzte die Gewerkschaft die Streiks bis einschließlich Freitag aus. Hintergrund sei ein für Donnerstag angesetztes neuerliches Treffen auf Geschäftsführerebene, teilte sie in der Hansestadt mit. In Nordrhein-Westfalen wies Verdi bei der Ankündigung der neuen Streiks den Arbeitgebern die alleinige Schuld zu. "Statt zu debattieren, sollte der BDSW nach zwei Monaten der Verweigerung ein neues Angebot vorlegen, damit die Streiks beendet werden können", erklärte die dortige Verhandlungsführerin Andrea Becker. Um die Belastung für Passagiere zu begrenzen, werde nur bis 10 Uhr morgens gestreikt.

lin/AFP/AFP

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