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Erst bebte die Erde, dann kam das Wasser und die Behörden warnten vor Dammbrüchen. Die Bewohner Beichuans in der Provinz Sichuan mussten fliehen, ihre vermissten Verwandten in den Trümmern zurücklassen. Jetzt sind sie zurück - und suchen nach Überlebenden.
Die Baumaschinen lärmen, und es werden Massenhochzeiten gefeiert. Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in der chinesischen Sichuan-Provinz tut die Regierung alles für den emotionalen Wiederaufbau. Doch längst sind nicht alle Fragen geklärt - und dürfen es auch nicht.
Starke Nachbeben und Regenfälle haben das Schicksal der Überlebenden im Erdbebengebiet der südwestchinesischen Provinz Sichuan zusätzlich erschwert. Ein neues Beben der Stärke 6 versetzte die Menschen in der Nacht zum Sonntag erneut in Panik.
Nach dem schweren Erdbeben in China, bei dem mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen sein sollen, droht jetzt auch noch ein Damm zu brechen. 2000 Soldaten sind abkommandiert, um die Stadt Dujiangyan vor einer neuen Katastrophe zu bewahren.
Neben den Nachbeben und der Gefahr von Überschwemmungen plagt die Chinesen im Katastrophengebiet noch etwas anderes: schwere psychische Probleme. Psychologie-Dozent Xu Yun und seine Studenten leisten seelische erste Hilfe. Ellen Deng sprach mit ihnen.
Nach dem schweren Erdbeben hat sich im Bezirk Beichuan ein großer Stausee gebildet. Behörden fürchten eine Flutwelle, sollte der Damm brechen. Deswegen bereiten Soldaten die Sprengung vor. Die Menschen, die unterhalb des Sees leben, sind in Sicherheit gebracht worden.
Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Beben ist die südwestchinesische Provinz Sichuan erneut von einem heftigen Erdstoß erschüttert worden. Mehr als 70.000 Häuser stürzten ein. Heftige Regenfälle und Nachbeben verschärfen die Gefahr, dass Dämme brechen. Dann wären Hunderttausende Menschen bedroht.
Wie Kartenhäuser sind viele Schulen durch das verheerende Erdbeben in sich zusammengefallen, Tausende Schüler kamen dabei ums Leben. Jetzt wird Kritik laut, die Gebäude waren zu schlampig gebaut. Und: Rund fünf Millionen Menschen sollen durch das Unglück obdachlos geworden sein.
Nach dem schwersten Erdbeben der vergangenen 30 Jahre hat China seine Armee in Bewegung gesetzt, um den Verschütteten zu helfen. 100 Hubschrauber sind in der Katastrophenregion im Einsatz, dazu kommen 116.000 Soldaten. Den Überlebenden droht weiterhin Gefahr durch beschädigte Staudämme.
Während viele noch hoffen, haben andere bereits schreckliche Gewissheit: Ihre Angehörigen sind tot. Mehr als 20.000 Chinesen sollen dem Erdbeben zum Opfer gefallen sein. In die Trauer mischt sich auch Wut darüber, dass die Regierung zu wenig zur Rettung der unter den Trümmern liegenden Menschen tut.
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Der Autonome Kreis Beichuan der Qiang (chin. 北川羌族自治县, Běichuān Qiāngzú zìzhìxiàn) ist ein autonomer Kreis der Qiang in der chinesischen Provinz Sichuan. Er gehört zum Verwaltungsgebiet der bezirksfreien Stadt Mianyang. Er hat eine Fläche von 2867,83 Quadratkilometern und zählt 160.000 Einwohner (2004). Regierungssitz ist die Großgemeinde Qushan. Das Volk der Qiang lebt in Sichuan ansonsten hauptsächlich in in den Kreisen Mao, Wenchuan, Li, Heishui und Sungqu (Songpan), die alle zu dem Autonom...
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