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Koffer weg, Shitstorm entfacht

Kundenbeschwerde der anderen Art: Weil sich British Airways nicht um den vermissten Koffer kümmerte, hat ein Passagier einen "gesponserten Tweet" bei Twitter geschaltet und seinem Ärger Luft gemacht.

  Gebanntes Starren auf das rotierende Gepäckband: Ist mein Koffer mitgekommen?

Gebanntes Starren auf das rotierende Gepäckband: Ist mein Koffer mitgekommen?

Dumm gelaufen: Dem Geschäftsmann Hasan Syed ist am Ende seiner Flugreise das widerfahren, was schon Tausenden von anderen Fluggästen passiert ist. Am Flugziel stand er am Gepäckband und wartete vergebens auf seinen Koffer. In einer solchen Situation füllt man als erstes eine Vermisstenmeldung für das verloren gegangene Gepäck aus. Nach wenigen Tagen taucht das vermisste Stück meistens wieder auf. Doch im Fall Syed passierte zunächst nichts.

Als Syed nach zwei Tagen immer noch nichts von der Airline hörte, griff der britische Geschäftsmann zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Mit einer gesponserten Twitter-Nachricht verbreitete er am Montagnachmittag im sozialen Netzwerk Twitter seinen Unmut. Nach Angaben der "BBC" entschied er sich für die kostenpflichtige Werbeschaltung bei Twitter, als er beim Kundendienst von British Airways nicht weiterkam. "Fliege nicht @BritishAirways. Deren Kundendienst ist furchtbar", lautete sein Tweet.

  Tweet von ‏@HVSVN: "Fliege nicht @BritishAirways. Deren Kundendienst ist furchtbar"

Tweet von ‏@HVSVN: "Fliege nicht @BritishAirways. Deren Kundendienst ist furchtbar"

Ein gesponserter Tweet ist normalerweise eine Möglichkeit für Firmenkunden, Werbebotschaften auf Twitter zu platzieren. Damit war seine Aussage prominent auf der Twitter-Seite der Airline zu sehen. British Airways verfügt über zwei offizielle Twitter-Accounts, die zusammen mehr als 600.000 Follwers haben.

"Die antworten nicht auf E-Mails"

Schon bald darauf meldeten sich andere Kunden per Twitter zu Wort und berichteten von ähnlichen Erfahrungen. "Die antworten nicht auf E-Mails", schreibt @potlarlcesi. "Der Kundendienst ist dauernd besetzt."

Wie teuer der gesponserte Tweet dem Geschäftsmann kommt, darüber herrscht Unklarheit. Twitter bestätigte die Transaktion auf Anfrage zunächst nicht. Der Twitterer @GoodVibraShawn spricht allerdings von einem Minimum von 15.000 US-Dollar für eine Anzeige dieser Art.

Am Dienstagmorgen legte Syed nach und twitterte: "Ich weigere mich die Twitter-Anzeigen zurückziehen, bis British Airways das verlorene Gepäck gefunden hat."

Inzwischen scheint die Botschaft bei der Fluglinie angekommen zu sein. Ein Pressesprecher sagte in London: "Wir möchten uns bei dem Kunden für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir haben mit dem Kunden Kontakt aufgenommen und der Koffer soll heute ausgeliefert werden".

tib mit Agenturen

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