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Fünf Wochen nach den Protesten von Gorleben werden wieder Castorbehälter durch Deutschland transportiert. Aus Frankreich kommend hat der Zug mit den Brennstäben die deutsche Grenze passiert und soll Donnerstag im Zwischenlager in Lubmin eintreffen. Die Demonstrationen halten sich bisher in Grenzen.
Der Castor-Transport aus der südfranzösischen Kernforschungsanlage Cadarache soll Atomkraftgegnern zufolge am Dienstagabend ins Zwischenlager Nord bei Lubmin starten.
Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind am frühen Montagmorgen in ein Atomkraftwerk rund hundert Kilometer südöstlich von Paris eingedrungen.
Zwei Mitglieder der Umweltschutzorganisation Robin Wood hatten sich kurz vor Lubmin an die Gleise gekettet und dadurch den Castor-Transport für mehrere Stunden aufgehalten. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier will das nicht billigen: Er erstattete Anzeige und will Schadensersatz von den beiden Aktivisten.
Es geht voran, aber langsamer als geplant: Der Castor-Transport, der seit gestern durch Deutschland fährt, musste auf seinem Weg ins Zwischenlager Lubmin mehrfach stoppen. Und auf den letzten Kilometern formiert sich nun Widerstand.
Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll für das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern hat Deutschland erreicht.
Der hochradioaktive Atommüll-Transport aus Frankreich hat am Mittwochmittag die deutsche Grenze fast erreicht.
Fünf Wochen nach dem von Massenprotesten begleiteten Castortransport nach Gorleben rollt erneut ein Zug mit Atommüll von Frankreich nach Deutschland. Er soll am Donnerstag im Zwischenlager Nord bei Lubmin eintreffen. Gegner tasten sich bereits an die Gleise heran.
Namhafte Wissenschaftler, darunter Physik-Nobelpreisträger Georges Charpak, haben den Verzicht auf den milliardenschweren Atomfusionsreaktor ITER gefordert.
Die sieben Partner für den milliardenschweren Atomreaktor ITER haben sich auf einen Zeitplan und die Finanzierung des Versuchsprojektes geeinigt.
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Cadarache ist ein Kernforschungszentrum in dem relativ kleinen Ort Saint-Paul-lès-Durance in Südfrankreich im Departement Bouches-du-Rhône, rund 60 km nordöstlich von Marseille. Es liegt am Ostufer des Flusses Durance und umfasst rund 450 Gebäude und beschäftigt etwa 5.000 Mitarbeiter. Das Zentrum führt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Zusammenhang mit dem industriellen Einsatz von Kernreaktoren, Uran- und Plutoniumbrennstoffen sowie im Hinblick auf andere Einsatzmöglichkeiten der Kern...