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Erneut hat sich in Südwestchina ein junger tibetischer Mönch aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über die Tibeter angezündet. Die Selbstverbrennung geschah nur einen Tag vor dem Treffen des chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping mit US-Präsident Barack Obama.
Bei einem Treffen mit hunderten Studenten in der südwestchinesischen Stadt Chengdu hat US-Vizepräsident Joe Biden die Führung des Landes indirekt zum Dialog mit Oppositionellen aufgerufen.
Schwarze Ohren, rosa Schnauze, tapsiges Auftreten: In China verzückt seltener Panda-Nachwuchs die Menschen. Das Zuchtzentrum für die bedrohten Tiere in Chengdu kann damit einen großen Erfolg feiern - und liefert äußerst niedliche Bilder.
Nach harscher Kritik an den Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben von Apple in China hat eine unabhängige Arbeitsrechtsorganisation mit einer Überprüfung begonnen.
Nach sechsmonatiger Haft haben die chinesischen Behörden am Mittwoch den regierungskritischen Schriftsteller Ran Yunfei aus dem Gefängnis entlassen.
Der Chor schallt aus Tausenden Kehlen: "China, gib Gas!" Nach den Gedenkminuten für die Erdbebenopfer steht das Volk auf in Chengdu, dort, wo die Katastrophe am härtesten zugeschlagen hat. Die Trauerfeier wird zur Prozession der Hoffnung. Die Menschen ballen die Fäuste und singen Revolutionslieder.
Auch Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in China kommen die Überlebenden nicht zur Ruhe: Die Provinz Sichuan wurde schon wieder von einem schweren Beben erschüttert. Ein Mensch kam dabei ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.
Der Ansturm zahlloser Chinesen auf ein neu eingerichtetes Internet-Buchungssystem für Zugtickets vor den chinesischen Neujahrsferien hat für erhebliches Chaos gesorgt.
Die Imitation einer italienischen Luxus-Boutique hat bei US-chinesischen Handelsgesprächen Zweifel am Vorgehen Pekings gegen Produktpiraterie geweckt.
Das schwere Erdbeben in China hat allein in der Stadt Mianyang 18.000 Menschen unter Trümmern begraben. Die Rettungskräfte dringen nur langsam zu den Eingeschlossenen vor. Noch immer leben die Einwohner in der Region in Angst vor Nachbeben.
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Chengdu ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan und eine der 15 Unterprovinzstädte des Landes. Der chinesische Kurzname ist Róng (蓉). Die Stadt hat 10,44 Millionen Einwohner, davon ca. 4,52 Mio. in den neun Stadtbezirken (1. Januar 2005). Chengdu hat sich neben Chongqing zum Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt. 2006 kam die Stadt laut China Daily auf den vierten Platz der lebenswertesten Städte Chinas.