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Die Dominikanische Republik hat am Sonntag einen neuen Präsidenten gewählt.
Nach dem Ausbruch der Cholera in Haiti hat die Dominikanische Republik fünf Märkte an der Landesgrenze wieder geöffnet.
Von minus 20 auf plus 20 Grad in nur wenigen Flugstunden: Zehn Reiseziele für alle, die dem eisigen Winter die kalte Schulter zeigen wollen.
Domrep, das war dank "saubilliger" All-inclusive-Angebote lange Zeit gleichbedeutend mit Schnäppchen und Schnäpschen. Die Dominikanische Republik hat sich inzwischen vom Ruf des karibischen Ballermanns befreit. Nun ist es edler, aber auch teurer.
Unglaublich, wie unterschiedlich Haiti und die Dominikanische Republik sind, obwohl sie beide nebeneinander auf der Insel Hispaniola liegen. Auch vor dem Erdbeben hatten sie so gar nichts gemein: In Haiti sprechen die Menschen Französisch und Kreolisch, in der Dominikanischen Republik Spanisch. In Haiti sind die afrikanischen Wurzeln aus der Zeit der Sklaverei allgegenwärtig - zum Beispiel in der Voodoo-Tradition und in den Gesichtszügen der Menschen, während die Dominikanische Republik deutlich von der spanischen Kolonialzeit geprägt ist. Die Schwesterstaaten unterscheiden sich auch in Bezug auf politische Stabilität, Erziehung und Lebensstandard. So war die Beziehung der beiden Staaten traditionell durch Abneigung geprägt – bis zum Erdbeben im Januar, als alles, was bis dahin galt, seine Bedeutung verlor. Augenblicklich öffnete die Dominikanische Republik ihre Flughäfen und Grenzübergänge für humanitäre Hilfe. Gleich am Tag nach der Katastrophe schickte die Regierung Transporter mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten sowie mobile Kliniken auf den Weg. In der Grenzstadt Jimanà wurden Erste-Hilfe-Stationen aufgebaut und die dortigen Krankenhäuser trafen alle Vorbereitungen, um möglichst viele Patienten aus Haiti aufnehmen zu können. Auch die SOS-Kinderdörfer in der Dominikanischen Republik waren vom ersten Tag an im Einsatz, um Autos, Lebensmittel und, wenn nötig, Flüge, zu organisieren. Und um unbegleitete Kinder aus Haiti vorübergehend aufzunehmen! Bei einem Besuch der Dominikanischen Republik habe ich 16 Kinder getroffen, die nach dem Erdbeben vorübergehend ins SOS-Kinderdorf Los Jardines gekommen waren. Alle 16 saßen zusammen auf einem überdachten Platz und lernten Spanisch. Es schien ihnen gut zu gehen, ganz offenbar fühlten sie sich wohl. „Es gibt hier viele Schulen und Spielzeug für alle“, erzählte mir eines der Mädchen. Wir unterhielten uns eine Weile, bis eine Freundin kam und die beiden zusammen zum Spielplatz liefen. Dabei unterhielten sie sich auf Spanisch – ganz offensichtlich ging die Integration schnell! Dennoch werden die Kinder möglichst bald wieder nach Haiti kommen, wo ihre Familiensituation genau geprüft wird. Im Idealfall leben noch Verwandte, bei denen die Kinder aufwachsen können. Wenn nicht, dann werden sie dauerhaft ein neues Zuhause in einem SOS-Kinderdorf in Haiti bekommen – in dem Land, in dem sie groß geworden sind, in dem sie ihre Wurzeln haben. Ich finde das ganz wichtig, und es ist einer der Grundsätze der SOS-Kinderdörfer, die Herkunft und die Kultur der Jungen und Mädchen zu respektieren. Die Dominikanische Republik werden die Kinder später sicher in Erinnerung behalten – als den Nachbarn, der in der schlimmsten Zeit geholfen hat!
Die Erde hat auch in der Dominikanischen Republik ein wenig gewackelt. Doch zerstört wurden hier weder Häuser noch Existenzen. Während sich an der Grenze zu Haiti Flüchtlinge drängeln, genießen Touristen an den Stränden die Annehmlichkeiten des Pauschalurlaubs - nicht ohne zu grübeln.
In Haiti breitet sich die Cholera mit beängstigendem Tempo aus, schon über 1000 Menschen sind der Seuche zum Opfer gefallen. Nun wurde auch in der benachbarten Dominikanischen Republik der erste Kranke registriert - und in Florida.
Karibik-Wirbelsturm "Irene" nimmt weiter an Stärke zu. Meteorologen erwarten, dass er sich zu einem mächtigen Hurrikan entwickeln wird. Bedroht ist vor allem die Insel Hispaniola, auf der das krisengeschüttelte Haiti und das Urlauberland Dominikanische Republik liegen.
Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Reisenden mit einem Rail & Fly-Tickets gestärkt. Wer mit dem Kombi-Ticket aus Zug- und Flugkarte seinen Flug verpasst, weil die Bahn nicht pünktlich fuhr, hat beim Reiseanbieter Anspruch auf die Erstattung der Zusatzkosten.
Ein halbes Jahr nach dem Erdbeben in Haiti hat der Karibikstaat nach Angaben der Dominikanischen Republik erst zehn Prozent der versprochenen internationalen Hilfe erhalten.
Die internationale Solidarität überfordert das vom Erdbeben verwüstete Haiti. Der Flughafen ist heillos überlastet. Dabei läuft längst der Wettlauf mit der Zeit um das Leben der Verschütteten.
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Die Dominikanische Republik ist ein den Großen Antillen zugehöriger Inselstaat zwischen dem Atlantik und der Karibik. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel Hispaniola, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt. Die Staatsangehörigen heißen Dominikaner. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit der kleinen Karibikinsel Dominica (deren Staatsangehörige Dominicaner heißen).