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Bei einer Serie von Anschlägen sind in Bagdad und anderen irakischen Landesteilen am Donnerstag mindestens 32 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden.
Er galt als "Saddams Mann fürs Grobe" - und er hat seinen ehemaligen Chef nur um wenige Monate überlebt. In der Nacht zum Dienstag ist im Irak Taha Jassin Ramadan, der Stellvertreter des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein, hingerichtet worden.
Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein konnte sich vor Gericht erstmals durch seine eigene Aussage verteidigen. Doch er ließ die Gelegenheit aus - und provozierte stattdessen die Richter.
Am Sonntag wird das Urteil im Prozess gegen Saddam Hussein erwartet. Falls ihn das Gericht zum Tode verurteilt, könnte dies im Irak eine neue Welle der Gewalt auslösen. Die Streitkräfte sind in Alarmbereitschaft.
Bei einer Serie von Selbstmordanschlägen im Irak sind am Mittwoch mehr als 40 Menschen getötet und rund 250 verletzt worden. Das schwerste Attentat ereignete sich in der südirakischen Stadt Kut, wo sich ein Selbstmordattentäter vor einer Polizeiwache in die Luft sprengte.
Ex-Diktator Saddam Hussein hat scharf gegen sein Verfahren protestiert. Ein Gefangener der irakischen Regierung zu sein, wenn das Land doch von den USA regiert werde, hält er für eine Farce.
Nur einen Tag nach Eröffnung des Prozesses gegen Saddam Hussein wurde der Anwalt eines Mitangeklagten entführt. Nun wurde der Verteidiger ermordet aufgefunden.
Barsan Ibrahim al-Tikriti, ein Halbbruder Saddams und Chef des berüchtigten Geheimdienstes, und der ehemalige Vorsitzende des Revolutionsgerichtes Awad Hamed al-Bander sind am Montag gehängt worden. Grausiges Detail: al-Tikriti riss bei der Hinrichtung der Kopf ab.
Er war kaum tot, da gab es schon Streit um seine letzten Minuten und seine letzten Worte. Die Hinrichtung des irakischen Diktators Saddam Hussein kam für die einen zu früh, für die anderen zu spät, für die Nächsten war sie eine Provokation. An der schrecklichen Lage des Iraks ändert sein Tod nichts.
Die Veröffentlichung eines während der Saddam-Hinrichtung heimlich aufgenommenen Videos hat die Spannungen zwischen den Religionsgruppen im Irak verschärft - und weltweit Empörung ausgelöst. In Teilen Bagdads erfreut sich der Film allerdings immer größerer Beliebtheit.
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Dudschail (oder Dujail) ist ein schiitisches Dorf im nördlichen Irak mit rund 10.000 Einwohnern. Es liegt rund 65 Kilometer nördlich von Bagdad. Traurige Berühmtheit erlangte Dudschail durch das sogenannte „Massaker von Dudschail“, bei dem nach einem gescheiterten Attentat auf Saddam Hussein am 8. Juli 1982 148 Einwohner des Dorfes von Regierungstruppen verschleppt und vermutlich getötet wurden.
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