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Zahlreiche Flüge wegen Streiks gestrichen

Schlangestehen und warten heißt es wieder für Flugpssagiere in Nordrhein-Westfalen. Wegen des Ausstands des Sicherheitspersonals fallen in Köln/Bonn und Düsseldorf erneut Dutzende Flüge aus.

Der Streik des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sorgt am zweiten Tag in Folge für Ausfälle und Verspätungen. Am Freitagmorgen bildeten sich bereits wieder längere Warteschlangen an den Kontrollen. Der Arbeitskampf soll bis zum Abend dauern.

Insgesamt wurden bereits am Morgen über 100 Flüge gestrichen. Besonders betroffen war Düsseldorf, Deutschlands drittgrößter Airport, wo allein 80 Verbindungen ausfielen. Insgesamt erwartete der Flughafen für Freitag 24.000 abfliegende Passagiere, wie es in einer Mitteilung hieß. Die Lufthansa sagte etliche Flüge ab. Ausfälle gab es auch bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin. In Köln/Bonn wurden einer Sprecherin zufolge am Morgen 26 Starts und Landungen wegen des Streiks annulliert. Reisenden wurde empfohlen, sich vor der Fahrt zum Flughafen bei ihren Gesellschaften zu informieren.

Erneut beteiligte sich die große Mehrheit der Mitarbeiter an der Aktion, sagte die Fachbereichsleiterin der Gewerkschaft Verdi, Andrea Becker. Rund 400 Sicherheitsleute in NRW streiken seit Donnerstag für mehr Geld. Dadurch war der Flugbetrieb bereits am Donnerstag den ganzen Tag über behindert worden.

Ein Verdi-Vertreter sagte am Flughafen Düsseldorf, es gehe bei dem Arbeitskampf auch um Angestellte in technischen Anlagen und um Feuerwehren. Diese Mitarbeiter seien solidarisch. "Wir können hier eine Riesenwelle machen. Wir hoffen nur nicht, dass das sein muss."

mad/pas/DPA/REUTERS/DPA

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